Schmutzige Wäsche. Viele Kinderjeans enthalten Anilin und andere Schadstoffe
Viele Kinderjeans sind mit krebsverdächtigem Anilin und anderen Schadstoffen belastet. Zu diesem Resümee kommt das ÖKO-TEST-Magazin in der aktuellen Januar-Ausgabe. Auch in puncto soziale Standards und Transparenz bei der Herstellung besteht noch erhebliches Verbesserungspotenzial.

Von den 21 Kinderjeans, die ÖKO-TEST untersucht hat, war knapp die Hälfte mit Anilin belastet. Dieser Farbbaustein steht unter Krebsverdacht. In acht Kinderjeans wies das Labor außerdem halogenorganische Verbindungen nach, von denen einige Allergien auslösen und andere  Krebs erregen  können.
ÖKO-TEST hat außerdem die Materialeigenschaften im Labor untersuchen lassen, etwa wie waschecht die Jeans sind und ob sie leicht abfärben. Es zeigte sich, dass die Produkte im nassen Zustand nicht gerade reibecht sind.
Es ist bekannt, dass viele Textilien nach wie vor unter katastrophalen Arbeitsbedingungen entstehen. ÖKO-TEST wollte deshalb wissen, inwiefern die Anbieter soziale Verantwortung übernehmen und sich um transparente Lieferketten und gute Standards in den Produktionsbetrieben bemühen. Bei der Beantwortung der umfangreichen Fragebögen, die ÖKO-TEST verschickte, zeigten sich viele sehr bedeckt. Sie konnten oder wollten nicht belegen, dass zum Beispiel Kinderarbeit ausgeschlossen werden kann. Auch bei Fragen zur Kernarbeitsnormen, gesetzliche Mindestlöhne, Arbeitssicherheit und Brandschutz versuchten sie die Tester mit schwammigen Verhaltenskodizes oder Stellungsnahmen abzuspeisen. Klare Prüfnachweise wurden nicht vorgelegt.
Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2017 gibt es seit dem 29. Dezember 2016 im Zeitschriftenhandel.
 
 
ÖKO-TEST Verlag GmbH

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