Benutzte Einweg-Grills und Kohlereste sind in den Parks und am Rheinufer der Stadt Mainz gerade in den Sommermonaten ein unerfreulicher Anblick. Der dadurch verursachte Grad der Verschmutzung ist immer wieder Anlass von Beschwerden und trübt das Vergnügen in den Naherholungsgebieten der Landeshauptstadt.

Die Freidemokraten sind der Ansicht, dass mit Hilfe von Elektro-Grills dieser Müll vermieden und die Brandgefahr gesenkt werden kann. In der nächsten Ratssitzung soll ein diesbezüglicher Antrag eingebracht werden.
"Neben einer gepflegten Ausstattung ist der große Vorteil der Elektrogrills der geringere CO²-Ausstoß gegenüber der Holzkohlevariante. Wir sind sicher, dass wir mit diesem Konzept Grünflächenbeschädigungen in den Naherholungsgebieten reduzieren können“, betont Dietz.
Knackpunkt sei, laut Dietz, die Finanzierung. Diese werde mittel- bis langfristig gedeckt, da Städte wie Hamburg und Zürich, wo das Projekt erfolgreich umgesetzt wird, eine entsprechende, geringe Gebühr von den Grillenden erhoben wird. In beiden Städten sind darüber hinaus Einsparungen aufgrund geringerer Grünflächenbeschädigungen und Verbrennungsfälle in anderen Ressorts erzielt worden.  
Aufgrund der guten Erfahrungen aus Hamburg und Zürich ist Dietz optimistisch, dass der Antrag eine breite Zustimmung erfahren wird.
„Wir werden daher die Verwaltung bitten, zu prüfen, ob und wo eine derartige Anlage auch in der Landeshauptstadt sinnvoll ist. Damit vermeiden wir Müll, reduzieren Beschädigungen und steigern die Erholung der Besucher unserer Grünanlagen“, erklärt Dietz abschließend.

Pressemitteilung der FDP-Mainz
Mainz, 21.04.2016