Hausaufgaben beim Thema Sicherheit. Im Labor wurde mit Hilfe des Beregnungsrohrs die Wasserdichtheit der Schulranzen untersucht.
Angesichts der Vielzahl von Unfällen auf dem Schulweg sollten Ranzen vor allem sicher sein. Leider haben zu wenig Produkte genügend Signalfläche.

Dieses Resümee zieht ÖKO-TEST in einer aktuellen Untersuchung von zehn Ranzenmodellen. Ein weiterer Kritikpunkt sind teilweise auch die vielen Schadstoffe, die als krebserregend gelten.
Die Hersteller von Schulranzen haben in punkto Sicherheit noch einige Hausaufgaben zu machen. Denn die Warnwirkung der von ÖKO-TEST untersuchten Produkte war größtenteils nicht ausreichend. Laut Schulranzennorm sollten mindestens 20 Prozent der sichtbaren Flächen der Vorder- und Seitenteile aus fluoreszierendem und mindestens zehn Prozent aus retroreflektierendem Material bestehen. Fluoreszierendes Material ist bei Tageslicht selbstleuchtend, im Gegensatz zu retroreflektierendem Material, das nur leuchtet, wenn es etwa von Autoscheinwerfern angestrahlt wird. Die Laboruntersuchung, die ÖKO-TEST durchführen hat lassen, zeigt, dass es häufig an fluoreszierenden Flächen fehlt. Dabei sind diese besonders wichtig, da Schulkinder meist bei Helligkeit oder Dämmerung auf den Straßen unterwegs sind.
Ärgerlich ist auch, dass in manchen Produkten problematische Schadstoffe stecken. In drei Schulranzen fand das Labor Phthalatweichmacher, teilweise sogar in einer solchen Konzentration, die in Spielzeug und Babyartikeln verboten ist. Auch krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sowie der giftige Farbbaustein Anilin wurden nachgewiesen.
Wenigstens erwiesen sich die meisten Schulranzen im Praxistest als ziemlich robust. Bei Handhabung und Verarbeitung konnten sie überzeugen, ebenso bei den Trageeigenschaften und den Belastungsprüfungen. Einzig die Wasserdichtheit lässt zu wünschen übrig.
Das ÖKO-TEST-Magazin April 2017 gibt es seit dem 30. März 2017 im Zeitschriftenhandel.
 
 
ÖKO-TEST Verlag GmbH

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