Karneval der Schadstoffe  
Dieses Testergebnis dürfte kleinen und großen Narren den Spaß verderben: ÖKO-TEST hat in der Februar-Ausgabe Kinderschminke ins Labor geschickt und 9 von 14 der Produkte mit „ungenügend“ bewertet. Denn diese enthalten verbotene Konservierungsmittel, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Blei und allerlei andere bedenkliche Substanzen.

Die Inhaltsstoffe, die das von ÖKO-TEST beauftragte Labor in den Karnevalsschminken gefunden hat, gehören nicht in Kosmetik und schon gar nicht in Kinderprodukte. Eine Kinderschminke enthält beispielsweise das Konservierungsmittel Isobutylparaben, das möglicherweise eine hormonelle Wirkung hat. Produkte mit diesem Stoff dürfen seit Ende Juli vergangenen Jahres gar nicht mehr verkauft werden. Nach Ansicht von ÖKO-TEST ist diese Schminke damit nicht verkehrsfähig. Zwei andere Produkte sind mit PHMB konserviert – dieser gehört zu den CMR-Stoffen (Gefahrenstoffe), welche als krebserregend, erbgutverändernd oder reproduktionstoxisch eingestuft sind. In einem Produkt waren stark erhöhte Werte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen zu finden, von denen einige Verbindungen erwiesenermaßen krebserregend sind. Weitere Schadstoffe, die ÖKO-TEST in den Kinderschminken gefunden hat, sind etwa krebsverdächtiges Naphthalin, allergisierendes Nickel sowie die Schwermetalle Chrom und Blei.
Angesichts dieser Testergebnisse rät ÖKO-TEST Verbrauchern dazu, besser Naturkosmetikprodukte zu verwenden. Denn diese haben bei der Untersuchung mit „gut“ abgeschnitten.
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016 gibt es seit dem 29. Januar 2016 im Zeitschriftenhandel.
 
 
ÖKO-TEST Verlag GmbH

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