Ein Sicherheitsrisiko
In vielen Familien wird der Laufstall geschätzt – auch wenn er keine Dauerlösung sein sollte. Kleine Krabbler werden darin etwa dann „geparkt“, wenn es an der Tür klingelt – in der Hoffnung, dass sie im Laufstall sicher aufgehoben sind.

Doch die Ergebnisse der Praxisprüfung von neun aktuellen Laufstallmodellen, die das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in seiner aktuellen April-Ausgabe veröffentlicht, sind erschreckend.
Denn bei insgesamt vier Modellen gab es erhebliche Sicherheitsprobleme. Bereits im Jahre 2007 hatte die bayrische Gewerbeaufsicht eine Untersuchung von Kinderlaufställen durchgeführt und festgestellt, dass bis auf eine Ausnahme damals alle Laufställe mit Mängeln behaftet sind. Immer wieder landen Laufställe auch auf der sogenannten Rapex-Liste, dem EU-weiten Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte.
Im aktuellen ÖKO-TEST brachen zum Beispiel bei einem Modell die Gitterstäbe in der Mitte durch, als von außen an ihnen gezogen wurde. Wenn also ein etwas älteres Kind hier zugange ist, kann es zu üblen Verletzungen kommen. Bei gleich drei Modellen kann sich das Kleine mit der Hüfte zwischen den Stäben durchdrücken und schlimmstenfalls mit dem Kopf stecken bleiben.
Aber auch im Schadstofftest konnten die Modelle mit einer Ausnahme nicht überzeugen. Die Labore fanden unter anderem Rückstände aus der Ausrüstung, zum Beispiel Formaldehyd, halogenorganische Verbindungen, Nonylphenol oder Antimon. Problematisch ist auch das PVC beziehungsweise die chlorierten Kunststoffe, die mit Weichmachern elastisch gehalten werden. So kann der Laufstall schnell zur Schadstoffschleuder werden.
Ein einziges Produkt im Test bekam das Testurteil „gut“, vier waren sogar „ungenügend“.
Das ÖKO-TEST- Magazin April 2014 gibt es ab dem 28. März 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.
 
 
ÖKO-TEST Verlag GmbH

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