Vollsperrung der B276 nach spektakulärem Lkw Unfall
In der Nacht zum Samstag, dem 11.02.2017, 00.10 Uhr, kam auf der B 276, Höhe Km 1.0, ein aus Richtung Eiserner Hand nach Brachtal fahrender Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 80 Meter durch den Straßengraben und beschädigte zunächst zwei Leitpfosten.

Im weiteren Verlauf schleuderte die Zugmaschine nach links über die Fahrbahn und kam in der links in Fahrtrichtung verlaufenden Leitplanke zum Stehen. Zugmaschine und Auflieger verkeilten sich, sodass die komplette Straße blockiert wurde. Für die umfangreichen Bergungsmaßnahmen des Lkw musste Spezialgerät angefordert und die betroffene Strecke zwischen der Anschlussstelle BAB 66 Bad Orb / Wächtersbach und Wächtersbach Aufenau voll gesperrt werden. Um 04:30 Uhr waren die Bergungsarbeiten beendet und die Straße wieder frei. Der 26 jährige Lkw Fahrer wurde nicht verletzt. Dem Unfall lag nach ersten Ermittlungen vermutlich nicht angepasste Fahrgeschwindig-keit des Lkw zugrunde.

Unfallzeuge gesucht
Hanau Innenstadtbereich, Am Samstag, 11.02.2017, gegen 05:10 Uhr kam es in Hanau, Einmündungsbereich Am Steinheimer Tor / Friedrich-Ebert-Anlage zu einem Verkehrsunfall in dessen Verlauf der Verursacher vom Unfallort flüchtete. Der Fahrer der dunklen Limousine bog auf der Straße Am Steinheimer Tor, vom Kinopolis kommend, von der rechten Fahrspur unerlaubt nach links in die Friedrich-Ebert-Anlage ab und kollidierte dabei mit einem links neben ihm fahrenden braunen BMW. Nach polizeilichen Ermittlungen soll sich zur Unfallzeit ein weißer Pkw, möglicherweise Geländewagen, unmittelbar im Unfallbereich befunden haben. Der Fahrer hat den Unfall unter Umständen beobachtet und könnte als Zeuge für das Verfahren von Bedeutung sein. Die Polizei Hanau bittet den Fahrer des weißen Pkw aber auch andere potentielle Zeugen, um entsprechende Kontaktaufnahme unter der Rufnummer 06181-100 611 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Südosthessen

Betrunken die Kontrolle verloren
Wiesbaden, Klarenthaler Straße / Goerdelerstraße, 09.02.2017, 19:30 Uhr, Ein 35-jähriger PKW-Fahrer war gestern Abend in der Goerdeler Straße unterwegs, verlor jedoch an der Kreuzung Klarenthaler Straße die Kontrolle über seinen Golf und landete seitlich der Straße in einer Hecke. Aufgrund deutlicher Anzeichen für einen Alkoholkonsum wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab eine Alkoholisierung von über 2,0 Promille. Gegen 19:30 Uhr fuhr der Wiesbadener die Goerdeler Straße, aus Richtung Graf-von-Galen-Straße kommend, in Richtung Klarenthaler Straße. Aus ungeklärter Ursache fuhr er hier nun nicht nach links oder rechts sondern geradeaus, über die Klarenthaler Straße hinweg, auf eine Grünfläche. An diese schließt sich ein circa zwei Meter tiefer Abhang mit Buschbewuchs an. Die Büsche bremsten augenscheinlich das Fahrzeug, verhinderten jedoch nicht, dass das Fahrzeug den Abhang herunterkippte und nahezu senkrecht mit der Front voraus auf dem angrenzenden Asphaltboden aufschlug. Der Fahrer und dessen Beifahrerin blieben unverletzt. Bis auf den Nadelstich, welchen sich der Fahrzeugführer während der folgenden Blutentnahme gefallen lassen musste.

Drohung im Jobcenter
Idstein, Black und Deckerstraße, 09.02.2017, 10:00 Uhr, Gestern Morgen wurde eine Polizeistreife in das Jobcenter nach Idstein gerufen, da es hier zu einer möglichen Gefahrensituation durch einen 36-jährigen Asylsuchenden gekommen sein sollte. Der Mann erschien gegen 10:00 Uhr in der Agentur und zeigte sich mit seiner Betreuung unzufrieden. Während des Gesprächs mit einer Mitarbeiterin zeigte er ein mitgebrachtes Küchenmesser. Augenscheinlich beabsichtigte er mit dem Zeigen des Messers seinen Unmut zu verstärken. Zu einer direkten Bedrohung kam es ersten Ermittlungen zufolge nicht. Die Mitarbeiterin erklärte nun, dass sie wegen des Vorfalls die Polizei verständigen müsse. Deren Eintreffen wartete der 36-Jährige ruhig ab. Der Mann wurde auf die Dienststelle gebracht, wo unter anderem eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt wurde. Anschließend konnte der Mann wieder entlassen werden.

Einsatz wegen Hochzeitsgesellschaft
Wiesbaden-Biebrich, Biebricher Allee, 10.02.2017, 14:05 Uhr, Heute Mittag wurde der Polizei von einem Zeugen mitgeteilt, dass es auf der Biebricher Allee zu einer Verkehrsbehinderung durch eine, nach Aussage des Mitteilers, "türkische Hochzeitsgesellschaft" käme, welche mit mehreren PKW auf der Straße stehen würde. Sofort wurden mehrere Streifenwagen entsandt. Vor Ort wurde festgestellt, dass sieben PKW in Höhe des Konrad-Adenauer-Ringes kurz am Straßenrand gestoppt hatten, um einen weiteren Hochzeitsgast einsteigen zu lassen. Eine weitergehende, absichtliche Behinderung der anderen Verkehrsteilnehmer konnte nicht festgestellt werden. Die Beteiligten verhielten sich sehr kooperativ und setzten ihre Fahrt unmittelbar fort. Im weiteren Verlauf der Biebricher Allee, wo dies ohne Behinderungen des Verkehrs möglich war, wurden die beteiligten Personen nochmals darauf hingewiesen, trotz der Feierlichkeiten auf die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu achten. Verstöße waren nicht feststellbar.

Gasgeruch in Mehrfamilienhaus, Gebäude kurzzeitig geräumt
Taunusstein-Bleidenstadt, Felddbergstraße, 10.02.2017, 04:45 Uhr, Heute Morgen kam es in Taunusstein-Bleidenstadt kurzzeitig zu einem größeren Einsatz von Rettungskräften. Da es in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses nach Gas roch, mussten mehrere Personen kurzzeitig das betroffene Haus, sowie ein angrenzendes Gebäude, verlassen. Eine Hausbewohnerin hatte gegen 04:45 Uhr Geräusche vernommen, welche sie nicht einzuordnen wusste und aus diesem Grund die Polizei informiert. Die Beamten orteten das Geräusch nach ihrem Dafürhalten im Bereich der Heizung. In dem betroffenen Kellerraum konnte auch Gasgeruch wahrgenommen werden. Sicherheitshalber wurde die Heizung abgeschaltet und die Bewohner der betroffenen Gebäude aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Durch die Feuerwehr wurden Fahrzeuge zum Aufenthalt zur Verfügung gestellt. Der alarmierte Notdienst des Energieversorgers konnte eine Gefährdung der Bewohner ausschließen. Somit konnten alle Personen um circa 05:40 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurück.

Nachbarin verhindert Trickbetrug! 10.000 Euro gerettet
Wiesbaden-Sonnenberg, 09.02.2017, 10:00 Uhr, Gute Nachbarn sind wirklich Gold wert! Anders kann man einen Vorfall vom gestrigen Tage, welcher sich in Wiesbaden-Sonnenberg ereignet hat, nicht beschreiben. Wie in den letzten Tagen schon so oft, hatte wieder mal ein falscher "BKA-Beamter" bei einer Seniorin angerufen und dieser erklärt, dass man im Rahmen von Ermittlungen einen Zettel gefunden habe, auf dem Straftäter die Kontaktdaten und Bankverbindungen der Angerufenen aufgeschrieben hätten. Demnach sei nun das Ersparte, sogar auf der Bank, nicht mehr sicher und die Seniorin solle das Geld nach Hause holen. Ziel bei diesen Anrufen ist immer, im nächsten Schritt das Geld an der Wohnung der Geschädigten abzuholen. Es wird den Opfern weisgemacht, dass nur "die Polizei" das Geld sicher aufbewahren könne. Die Seniorin ging also zu ihrer Nachbarin und fragte nach, ob diese sie kurz zur Bank fahren könne. Hilfsbereit erklärte sich die 49-Jährige hierzu bereit. Auf die Nachfrage, wofür die Seniorin denn das Geld benötige, gab das Opfer keine, beziehungsweise nur ausweichende Antworten. Sie verhielt sich also, wie es ihr von dem Täter am Telefon geheißen wurde. Dies ist die übliche Masche. "Sie dürfen mit niemandem darüber reden, warum sie das Geld abheben. Wenn sie dies tun, gefährden sie die Ermittlungen der Polizei!" Pflichtgewusst blieb die Rentnerin "stark" und verschwieg den Anruf. Die Fahrt ging also auf die Bank und die 10.000 Euro wurden abgehoben. Die gewissenhafte Nachbarin ließ jedoch nicht locker. Auf der Heimfahrt von der Bank fragte sie wiederum mehrmals, wofür sie denn nun das viele Geld bräuchte und irgendwann berichtete die Seniorin dann von dem "Anruf der Polizei". Nun wusste, die sich vorbildlich verhaltenden Nachbarin sofort was zu tun war und fuhr statt nach Hause schnurstracks zum nächsten Polizeirevier. Hier wurde der Sachverhalt natürlich aufgeklärt. Im weiteren Verlauf brachte die Dame ihr Geld, gemeinsam mit einer Streife, wieder dorthin zurück, wo sie es kurz zuvor geholt hatte. Auf die Bank. Gute Nachbarn sind 10.000 Euro wert! "Sicher im Alter?!", die Kampagne die Wiesbadener Polizei, gemeinsam mit dem Wiesbadener Kurier / Wiesbadener Tagblatt und der Gesellschaft Bürger und Polizei, hat sich genau diesem Thema angenommen. Zahlreiche Informationsveranstaltungen und Aktionen klären auf und zeigen, wie Sie sich in solchen Situationen richtig verhalten. So auch nächste Woche Mittwoch, 15.02.2017, um 17:00 Uhr im Bürgersaal der Galatea-Anlage in Biebrich. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei.hessen.de / Polizeipräsidium Westhessen.


 Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden

Zufalls-Berichte

Polizei Wiesbaden 27.07.15

Angriff auf Kind,Fahndung mit Phantombild
Wiesbaden, Lehrstraße, Tatzeit: 15.07.2015, gg. 13.15 Uhr Veröffentlichung Phantombild: 27.07.2015, Nachdem es am Mittwoch, dem 15.07.2015 in der Lehrstraße in Wiesbaden zu einem Angriff auf ein zehnjähriges Mädchen gekommen war, sucht die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem Täter.

Polizei Südhessen 02.12.16

Bei Diebstahl ertappt, Kriminelle schlagen Lkw-Fahrer nieder
Stockstadt (ots) - Nachdem er in der Nacht zum Freitag (02.12.) gegen 2.45 Uhr das Führerhaus seines Lastwagens verlassen hatte, erhielt der 50-jährige Fahrer eines Sattelzugs auf einem Firmenparkplatz im Odenwaldring von hinten einen Schlag gegen den Kopf und ging zu Boden.

Polizei RLP 04.10.17

Verkehrsunfallflucht, Fahrer und Beifahrer flüchteten
Bad Kreuznach, Baumgartenstraße (ots) - Am Dienstagabend ereignete sich um 23:25 Uhr eine Verkehrsunfallflucht. Ein bislang völlig unbekannter Pkw-Fahrer befuhr die Baumgartenstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wilhelmstraße.

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