LKW-UnfallVerkehrsunfälle durch überfrierende Nässe und Straßenglätte
Gegen 04:30 Uhr führte einsetzender Regen zu überfrierender Nässe auf den Straße und Gehwegen in großen Teilen des Dienstbezirks des Polizeipräsidiums Mainz. Schwerpunkte waren dabei die Region Bad Kreuznach, Rheinhessen, sowie das Stadtgebiet Mainz.

Insgesamt kam es zu 129 Verkehrsunfällen:

- Bad Kreuznach und Umgebung >     45
- Mainz Stadtgebiet                          20
- Rheinhessen                                 49
- Worms und Umgebung                  15

Schwerpunkt waren jedoch Unfälle zwischen Ingelheim und Mainz.
Der zeitliche Schwerpunkt der Unfälle setzte mit Beginn des Berufsverkehrs, gegen 07:00 Uhr ein und hielt auf hohem Niveau bis ca. 09:30 Uhr an. Die letzten glättebedingten Unfälle wurden gegen 11:00 Uhr gemeldet.
In Ingelheim kam es in der Neisser Straße zu einem Unfall mit einer leichtverletzten Person. Diese klagte nach dem Aufprall über Kopfschmerzen. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
In der Gonsenheimer Straße in Budenheim stellte sich ein PKW quer. Der nachfolgende PKW konnte durch den Fahrer nicht mehr abgebremst werden und rutschte in die Fahrzeugseite. Es wurde niemand verletzt. Es entstand aber hoher Sachschaden.
Auch drei Streufahrzeuge jeweils in Ingelheim, Budenheim und Mainz rutschten durch die Glätte von der Straße und prallten gegen geparkte PKW. Auch hier entstand nur Sachschaden. Diese Unfälle wurden auch durch die Polizei aufgenommen.
Die Schadenshöhe für diese Unfälle bewegt sich im Bereich von mindestens 500.000 EUR. Zum Teil mussten Polizeibeamte ihre Funkstreifenwagen stehen lassen um die Unfälle zu Fuß zu erreichen.

Herausragendes Ereignis:
Um 09:24 Uhr verursachte im Budenheimer Weg, Gewerbegebiet Heidesheim auf einer leichten Gefällstrecke ein Sattelzug einen Verkehrsunfall.
In der leichten Gefällstrecke stehen bereits ein Sattelzug aus Holland (Fahrer 63), sowie ein 7,5 Tonner aus Offenbach (Fahrer 40). Diese beiden LKW sind wegen der Glätte in der Gefällstrecke stehen geblieben. Der nachfolgende, mit Glasflaschen beladene, Sattelzug bremste ab und kam dabei auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen. Hierbei prallte er mit der linken Seite des Aufliegers gegen das Heck des holländischen Sattelzugs. Danach verlor der polnische Fahrer (25 Jahre) die Kontrolle über seinen LKW. Dieser prallte rechts gegen einen Treppenaufgang in ein Wohngebäude, kam anschließend nach links und kollidierte mit einer Hauswand und dem dort stehenden 7,5-Ttonner. Diesen schob er auf eine Grundstückseinfassung und gegen eine Straßenlaterne. Diese stürzte auf einen, auf dem Grundstück abgestellten PKW. Danach rutschte der LKW wieder nach rechts und prallte gegen eine Hangmauer. Der 7,5 t blieb auf der Laterne stehen und verkeilte sich mit dem Sattelzug. Es kam zu keinem Personenschaden
Durch die Feuerwehr Heidesheim wurden auslaufende Betriebsstoffe abgebunden und die auf der Fahrbahn liegenden Glasflaschen beseitigt. (Durch den Aufprall auf den holländischen LKW wurde die Plane aufgerissen und ein Teil der Ladung fiel auf die Fahrbahn.
Neben der Feuerwehr war auch der Bauhof der Gemeinde Heidesheim und wegen der umgerissenen Laterne die Energieversorgung Rheinhessen.
Der Gesamtschaden dürfte sich bei rund 150.000 EUR bewegen. Die Bergungs- und Aufräumungsarbeiten werden sich noch längere Zeit hinziehen. Aktuell ist ein Teil des Budenheimer Weges noch für einige Zeit gesperrt.
Der Unfall wurde durch die Polizeiautobahnstation Heidesheim in Vertretung für die Polizeiinspektion Ingelheim aufgenommen.

Autobahn gesperrtAutobahn nach schwerem LKW-Unfall über Stunden voll gesperrt
A63, Wörrstadt (ots) - Am Dienstag, 31.01.2017, kurz nach Mitternacht, musste die Autobahnmeisterei Heidesheim einen defekten, nicht mehr fahrbereiten Sattelzug auf der A63 in Richtung Mainz, zwischen den Anschlussstellen Wörrstadt und Saulheim, absichern. Dazu musste die rechte Fahrspur gesperrt werden. Als ein 27 jähriger Tscheche auf der linken Fahrspur fahrend, vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit, mit seinem Sattelzug zu weit nach rechts gelangte, rammte er mit voller Wucht das Absicherungsfahrzeug. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das Absicherungsfahrzeug und der Anhänger ineinander geschoben und verkeilten sich mit dem Sattelzug aus Tschechien. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden, Betriebsstoffe traten auf die Fahrbahn aus. Durch die defekten Fahrzeuge wurden beide Fahrspuren blockiert. Daher musste die A63 zwischen Wörrstadt und Saulheim voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die parallel verlaufende L401 an der Unfallstelle umgeleitet. Glücklicherweise befanden sich im Absperrfahrzeug zum Unfallzeitpunkt keine Personen, daher wurden den Unfall niemand verletzt. Der Gesamtschaden dürfte rund 100.000 EUR betragen. Die Autobahn in Richtung Mainz war zur Bergung der Fahrzeuge von 00.10 Uhr bis etwa 03.50 Uhr voll gesperrt. Die zur Unfallstelle eilenden Polizeibeamten mussten leider mal wieder feststellen, dass die Fahrzeuge im Rückstau keine Rettungsgasse bildeten. Daher war ein vorankommen zur Unfallstelle trotz eingeschalteter Sondersignalanlage nur mit erheblichem Zeitverlust möglich. Das zur Bergung beauftragte Spezialunternehmen musste wegen der nicht vorhandenen Rettungsgasse mit ihrem schwerem Gerät, ebenfalls verbunden mit einem nicht unerheblichen Zeitverlust, über Umwege zur Anschlussstelle Saulheim fahren, um dort, mit zusätzlicher Polizeibegleitung, entgegengesetzt zur Fahrbahn, zur Unfallstelle zu gelangen. Nicht auszudenken, wenn es zu einem Personenschaden gekommen wäre und der Notarzt hätte die Unfallstelle nicht rechtzeitig erreichen können. Hier sollte sich jeder Autofahrer einmal ins Bewusstsein rufen, auch selbst einmal in die Lage kommen zu könne, dass schnelle Hilfe das eigene Leben retten kann. In diesem Fall führte das eigensinnige Verhalten einiger Autofahrer glücklicherweise nur dazu, dass alle im Stau stehenden noch länger dort verharren mussten.

Fahrradkontrollen im Stadtgebiet
Mainz (ots) - Montag, 30.01.2017 von 10:00 bis 16:00 Uhr, Zur Steigerung der Verkehrssicherheit, gerade in der dunklen Jahreszeit, führte die Polizeiinspektion Mainz 2 mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei am Montag in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr Fahrradkontrollen durch. Es wurden insgesamt 169 Fahrräder kontrolliert, dabei wurden nur 6 Mängelberichte aufgrund Beleuchtungsmängel und fehlender Klingel festgestellt. Das stellt in den Augen der Polizei eine positive Bilanz da. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass die Fahrradfahrer über eine ausreichende Beleuchtung verfügen, um von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig und gut wahrgenommen zu werden.

Brand eines Kleintransporters
Mainz (ots) - Montag, 30.01.2017, 13:20 Uhr, Aus noch ungeklärter Ursache geriet ein Kleintransporter in der Heuerstraße in Brand. Die Feuerwehr kann verhindern, dass andere Fahrzeuge oder Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Brandursache ist nicht geklärt. Zur Spurensicherung wurde das Fahrzeug abgeschleppt und sichergestellt. Über Schadenshöhe liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen werden fortgeführt.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz, Telefon: 06131-653633

Freilaufende Schafe sorgen für Erstaunen, Besitzer beleidigt Polizeibeamte
Mainz (ots) - Montag, 30.01.2017, 15:10 Uhr, Überrascht von ca. 30 freilaufenden Schafen auf dem Gehweg in der Unteren Zahlbacher Straße in Mainz, meldeten sich mehrere Autofahrer bei der Polizei. Diese stellte tatsächlich Schafe fest, die sich außerhalb ihrer umzäunten Weide befanden und die Gefahr bestand, dass sie auf die Straße laufen. Ihr Besitzer versuchte diese wieder auf die Weide zurückzutreiben. Gleichzeitig machten sich die Schafe aber auch schon an einer Kirschlorbeerhecke auf einem Nachbargrundstück zu schaffen. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten zeigte sich der Schäfer jedoch unkooperativ, verweigerte die vollständige Angabe seiner Personalien und beleidigte die Polizisten. Zur Feststellung seiner Personalien musste er durchsucht werden.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz, Telefon: 06131-653633

Einbrüche in Einfamilienhäuser
Klein-Winternheim/Jugenheim (ots) - Klein-Winternheim, Montag, 30.01.2017, 16:00 Uhr bis 20:15 Uhr Unbekannte Täter hebelten im rückwärtigen Bereich die Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Stielgasse auf. Im Inneren durchsuchten die Täter alle Räume und entwendeten mehrere Schmuckstücke.
Jugenheim, Montag, 30.01.2017, 09:45 Uhr bis 20:30 Uhr Auch in Jugenheim in der Schulstraße kam es zum Einbruch in ein Einfamilienhaus. Unbekannte Täter gelangten auf bislang unbekannte Weise auf das komplett umzäunte Grundstück und hebelten ebenfalls im rückwärtigen Bereich die Terrassentür auf. Die Täter durchwühlten alle Räume und entwendeten Bargeld und diversen Goldschmuck.
Die genaue Höhe des Sachschadens und der Wert des Stehlgutes werden noch ermittelt.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz, Telefon: 06131-653633

Polizei warnt vor Enkeltrickbetrügern
Mainz/Nieder-Olm (ots) - Montag, 30.01.2017, 12:00 Uhr und 14:00 Uhr, Am Montagmittag kam es bei mehreren Seniorinnen im Bereich Mainz und Nieder-Olm zu Anrufen von angeblichen Enkelinnen. Die Seniorinnen waren zum Glück misstrauisch und fielen nicht auf die Masche der Betrüger rein. Die Betrüger beginnen meist mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlicher Formulierungen, meist bei älteren Personen, das Gespräch und bitten kurzfristig um Bargeld aufgrund eines finanziellen Engpasses oder einer Notlage. Die Betrüger bestehen immer darauf das Geld in bar zu erhalten, welches dann meist durch einen Boten abgeholt wird.

Einbruch in Prüfstelle des TÜV Rheinland
Mainz-Gonsenheim (ots) - Freitag, 27.01.2017, 17:00 Uhr bis Samstag, 28.01.2017, 08:15 Uhr, Unbekannte Täter hebelten, vermutlich in der Nacht zum Samstag, die Seiteneingangstür der Büroräumlichkeiten der Prüfstelle des TÜV Rheinland in Mainz-Gonsenheim auf. Im Inneren brachen sie ein Wertegelass auf und entwendeten aus diesem die Einnahmen des Vortages und ca. 300 Prüfplaketten. Die genaue Höhe des Sachschadens und der Wert des Stehlgutes werden noch ermittelt.
Die Polizei sucht Zeugen die in oben genanntem Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise auf die Täter geben können.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz, Telefon: 06131-653633


Polizeipräsidium Mainz