Mann verletzt, dummer Streich mit bösen Folgen oder böse Absicht?
Mainz (ots) - Am 01.12.2016, 19:30 Uhr, kam ein 39-jähriger Mann mit Einkäufen bepackt aus einem Lebensmittelgeschäft am Erthalplatz und ging in Richtung Hauptbahnhof. Unterwegs, in Höhe eines Handyshops, kamen ihm unbekannte junge Männer entgegen.

Einer der Jugendlichen stellte ihm vermutlich ein Bein. Er stürzte hin und konnte sich wegen des Gepäcks nicht abfangen. Durch den Sturz brach ein Stück seines Schneidezahnes ab. Die Gruppe, die aus zwei Jungen und zwei Mädchen im Alter von etwa 16 bis 17 Jahren bestand, entfernte sich in Richtung Bonifaziusplatz.
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion 2 in der Neustadt: 06131 - 65 4210

"Wash-Wash-Trick-Betrüger" festgenommen, Ermittlungen laufen auf Hochtouren, Polizei sucht weitere Opfer
Mainz (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mainz und des Polizeipräsidiums Mainz: Bereits am Donnerstag, 17.11.2016, nahm die Kriminalpolizei Mainz mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften eine Gruppe von vier Männern im Alter von 35 bis 42 Jahren fest. Zwei der Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Mainz vorgeführt, die antragsgemäß Haftbefehl erließ.
Die Polizei ermittelte in den Wochen davor intensiv gegen die vier Männer aus Liberia wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Aufgefallen waren die beiden inhaftierten Männer aus der Vierergruppe, weil sie ein Weingut aus dem Landkreis Mainz-Bingen um einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag betrügen wollten.
In dem Weingut gaben sich die Männer unter falschem Namen als Investoren aus dem Sudan aus, die eine Gruppe von Gastronomen und Hoteliers vertreten. Sie erklärten, Wein im Wert von 150.000 Euro kaufen und auf dem Seeweg nach Afrika verschicken zu wollen. Das Geschäft sollte in bar abgewickelt werden. Die Männer gaben weiterhin vor, beste Kontakte zur sudanesischen Regierung zu haben, weshalb sie über Euro-Banknoten im Wert von 1,5 Millionen verfügen. Das Geld stamme aus einem Kredit der Europäischen Zentralbank (EZB), um die Wirtschaft im Sudan anzukurbeln. Die EZB habe das Geld jedoch mit farbigen Punkten besonders gesichert, bevor es in den krisengeschüttelten Sudan geschickt wurde. Um es wieder als Zahlungsmittel nutzbar zu machen, müssten die farbigen Punkte in einem aufwändigen chemischen Verfahren entfernt werden. Neben den chemischen Hilfsmitteln wären aber auch noch Euro-Scheine ohne die farbigen Aufdrucke notwendig. Die beiden Afrikaner baten die Inhaber des Weinguts ihnen dafür Bargeld zur Verfügung zu stellen und versprachen im Gegenzug eine hohe Provision.
Mit dieser Geschichte versuchten die Betrüger, die Inhaber des Weinguts um ihr Geld zu bringen. Diese wandten sich jedoch an die Polizei. Durch die gute Zusammenarbeit konnten die Täter auf frischer Tat festgenommen werden, als sie versuchten, ihren Betrug in die Tat umzusetzen.
Die bisherigen Ermittlungen begründen den Verdacht, dass es im Rhein-Main-Gebiet und möglicherweise darüber hinaus weitere Geschädigte geben könnte. Es wurden Kontaktdaten von Immobilienmaklern, Autohäusern, Gastronomen, aus dem Baugewerbe und anderen Unternehmern gefunden, bei denen es sich um mögliche Opfer handeln könnte. Die Hinweise werden derzeit durch die Polizei überprüft. Es konnte auch festgestellt werden, dass die Täter sich oft mit ihren Opfern in Hotels trafen. Bei den Männern wurde ein hoher Geldbetrag gefunden, der aus anderen Taten stammen dürfte.
Die Polizei sucht weitere mögliche Opfer und bittet diese, sich bei der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/653630 zu melden.

Versuchter Trickbetrug mit ID Spoofing
Mainz (ots) - Am 01.12.2016, 19:45 Uhr, wurde eine Mainzerin (67 Jahre alt) von einem angeblichen "Polizeihauptmeister Schäfer der Polizei Mainz vom Valenciaplatz" angerufen. Im Display leuchtete die Rufnummer 06131 110 auf. (Die Notrufnummer 110 ist eine reine Anrufnummer. Wenn von den Apparaten, auf die der Notruf geschaltet ist, angerufen würde, erschiene die eigentliche Nummer des Apparates, bei der Mainzer Polizei wäre das eine sechsstellige Nummer, beginnend mit 65 xxxx.)
Der Anrufer behauptete, man habe eine rumänische Diebesbande festgenommen, zwei Täter seien jedoch noch flüchtig. Die bereits festgenommenen Einbrecher würden gerade verhört werden. Man habe bei ihnen eine Liste gefunden, auf welcher der Name der 67-jährigen Mainzerin stünde, und suggerierte, dass die Einbrecher eventuell noch zu ihr kommen könnten. Damit versuchte er der Frau Angst zu machen und wies sie an, sicherheitshalber alle Fenster zu schließen und das Licht anmachen. Dann bot er an, eine Streife vorbeizuschicken. Die Mitteilerin bezweifelte Gott sei Dank die Glaubwürdigkeit des Anrufers und lehnte das Angebot ab. Stattdessen rief sie selbst bei der Polizei an.
Die Masche, die dahinter steckt, heißt ID Spoofing. Die vorgetäuschte Telefonnummer, per Internettelefonie selbst eingetippt, soll die eigentliche Identität des Anrufers verschleiern, um die Opfern gefügiger zu machen.
In solchen Fällen sofort selbst den Notruf - nur die 110 - anrufen und die richtige Polizei informieren.


Polizeipräsidium Mainz

Zufalls-Berichte

Feuerwehr Mainz 06.+07.12.16

06.12.2016- Angebranntes Essen macht Feuerwehreinsatz erforderlich
Die Feuerwehr Mainz wurde am Dienstagabend gegen 20 Uhr in die Fischtorstraße alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten die Feuerwehr alarmiert, nachdem in einer Wohnung mehrere Rauchwarnmelder ausgelöst hatten.

Polizei Südhessen 29.01.16

Suizidandrohung löst Polizeieinsatz aus
Dieburg (ots) - Die Suizidandrohung eines 60-jährigen Mannes in der Ahornstraße sorgte am Freitagvormittag (29.01.2016) für einen größeren Polizeieinsatz, an dem auch Spezialeinheiten der Polizei beteiligt waren. Am Freitagmorgen gegen 10 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von den Absichten des Mannes.

Polizei Wiesbaden 10.12.15

Schüler klagen über Atemwegsreizungen
Wiesbaden (ots) - Wiesbaden, Brunhildenstraße, 10.12.2015, ab 11.55 Uhr, Ein unbekannter Reizstoff, durch den an der Louise-Schröder-Schule mehrere Schülerinnen und Schüler verletzt worden sind, hat ab heute Mittag Rettungskräfte und die Polizei in Atem gehalten. Nach den bisherigen Feststellungen klagten 10 Personen über Atemwegsreizungen, von denen 2 vorsorglich in Krankenhäusern untersucht wurden.

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