Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt, Zeugen gesucht
Dienstag, 25.10.2016, 12:00 Uhr, Wiesbaden-Biebrich, Erich-Ollenhauer-Straße, Ein 67-jähriger Radfahrer ist am Dienstagmittag in Biebrich gestürzt und dabei schwer verletzt worden.

Der Mann war etwa gegen 12:00 Uhr auf dem rechtsseitig der Erich-Ollenhauer-Straße verlaufenden Radweg in Richtung Gibber Straße unterwegs, als er aus noch unbekannten Gründen zu Fall kam. Zurzeit können weder ein medizinischer Notfall noch ein Unfall unter Beteiligung eines weiteren Verkehrsteilnehmers ausgeschlossen werden. Der 67-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens bittet die Polizei Zeugen und Hinweisgeber, sich bei dem 5. Revier unter Telefon (0611) 345-2540 zu melden.

Motorradfahrer schwer verletzt
Eltville, Martinsthal, B42, 27.10.2016, 06.45 Uhr, Ein 62-jähriger Motorradfahrer ist am Donnerstagmorgen bei einem Unfall auf der B 42 bei Martinsthal schwer verletzt worden. Der Mann war gegen 06.45 auf seiner BMW von Rüdesheim aus kommend in Richtung Wiesbaden unterwegs, als er kurz nach der Ausfahrt Martinsthal die Kontrolle über sein Motorrad verlor und stürzte. Der Verletzte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt.

Europaweit agierende Einbrecherbande in Haft
Hessen, Rheinland Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Dänemark, Schweiz, Niederlande
Dem Fachkommissariat für Einbruchsdelikte bei der Wiesbadener Kriminalpolizei ist es in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wiesbaden nach fünf Monaten intensiver Arbeit gelungen, ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen eine rumänische Einbrecherbande zum Abschluss zu bringen. Dabei wurde gegen insgesamt 12 rumänische Staatsangehörige im Alter zwischen 24 und 55 Jahren ermittelt, die zum Teil in Wiesbaden und Mainz wohnhaft sind bzw. waren. Die Einbrecherbande zeichnete sich durch eine straffe Organisation aus und ging nach einem gut organisierten "Arbeitsplan" vor. Teile der Gruppe verabredeten sich immer wieder zu Tatbegehungen in verschiedenen Bundesländern sowie im benachbarten Ausland. Auffällig war, dass Taten wie Wohnungseinbrüche, Taschen- und Trickdiebstähle sowie diverse Betrugsdelikte überwiegend im Tagesverlauf begangen wurden. Einbrüche in Gewerbebetriebe verübte die Gruppierung hingegen ausschließlich zur Nachtzeit. Bei ihren Taten hatten es die Beteiligten auf Bargeld, hochwertige Elektrogeräte sowie Zigaretten abgesehen - also Gegenstände, die sich relativ schnell und unkompliziert in Bargeld umsetzen lassen. Das erbeutete Geld wurde regelmäßig unmittelbar in einen finanziell aufwändigen Lebenswandel investiert, sodass schnell weitere Taten nötig waren, um diesen zu finanzieren. Die Bande richtete dabei Sachschäden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro an. Aufgrund der Ermittlungen des Wiesbadener Einbruchskommissariats in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt, der Polizeien der beteiligten Bundesländer sowie der schnellen und unkomplizierten Kooperation mit den Behörden in Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden, konnten 27 Straftaten im Eigentumsbereich aufgeklärt werden. Für die Ermittler war es eine besondere Herausforderung die einzelnen Taten als Bandendelikte nachzuweisen, was ihnen in Übereinstimmung mit der Staatsanwaltschaft jedoch gelang. Das Ergebnis lässt sich sehen. Insgesamt wurden 10 Bandenmitglieder nach ihren Festnahmen mittlerweile in Untersuchungshaft genommen. Gegen einen 34-jährigen tatbeteiligten rumänischen Staatsangehörigen, mit Wohnort in Wiesbaden, wurde bereits im September 2016 ein erstes Urteil gefällt. Er muss beim derzeitigen Stand des Verfahrens für fünf Jahre und sechs Monate in Haft. Am heutigen Tag wurden nun zwei weitere Straftäter durch das Amtsgericht Wiesbaden zu Haftstrafen, ohne Bewährung, verurteilt. Beide Männer hatten keinen festen Wohnsitz, hielten sich jedoch meist bei einem Mittäter in Wiesbaden auf. Es handelte sich um zwei 25- und 26-jährige, rumänische Staatsbürger. Diese wurden zu drei Jahren und neun Monaten, beziehungsweise zwei Jahre und neun Monate Haft verurteilt.

Demonstrationslage am 30.10.2016
Das Polizeipräsidium Westhessen zieht ein insgesamt positives Fazit zum Einsatzgeschehen. Der ordnungsgemäße Ablauf der angemeldeten Veranstaltungen "Demo für Alle" (ca. 2.000 Teilnehmer), "Warmes Wiesbaden" (ca. 1.500 Teilnehmer) und "Die Partei" (10 Teilnehmer) mit einer Gesamtzahl von ca. 3500 Teilnehmern, konnte bis auf die Verletzung einer Journalistin und eines Autofahrers ohne weitere Zwischenfälle gewährleistet werden.
Im Nachgang kam es zu vereinzelten Sachbeschädigungen, so u.a. zum Nachteil des Autofahrers, dessen Fahrzeug mit Steinen beworfen wurde. Der Mann wurde durch Glassplitter verletzt. Ein Tatverdacht richtet sich gegen zwölf Personen, die im Umfeld vorläufig festgenommen werden konnten. Die Ermittlungen in diesem Zusammenhang dauern noch an. Ein abschließendes Fazit, auch über die Gesamtzahl der angezeigten Straftaten, erfolgt am kommenden Montag.
Bedauerlich aus Sicht der Polizei ist die Verletzung einer Journalistin am Rande eines Demonstrationszuges. In diesem Fall wurden polizeiliche Maßnahmen initiiert; eine Kontaktaufnahme mit der Geschädigten ist erfolgt.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden