Rollerfahrer gestürzt und schwer verletzt, Unfallzeugen gesucht
Rüdesheim, Geisenheimer Straße, Mittwoch, 03.08.2016, 19:10 Uhr, Am frühen Mittwochabend ist in Rüdesheim ein Rollerfahrer gestürzt und schwer verletzt worden.

Der 58-jährige Mann war gegen 19:10 Uhr auf der Geisenheimer Straße in Richtung Geisenheim unterwegs, als er eigenen Angaben zufolge von einem unbekannten Pkw überholt wurde. Dabei scherte der Fahrzeugführer derart knapp vor ihm ein, dass der 58-Jährige ausweichen musste und in der Folge zu Fall kam. Der Autofahrer soll seinen Weg indes unbeirrt fortgesetzt haben. Bei dem Sturz wurde der unter Alkoholeinfluss stehende Mann schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizei in Rüdesheim bittet Unfallzeugen und Hinweisgeber, sich unter Telefon (06722) 9112-0 zu melden.

Handtasche geraubt
Wiesbaden-Bierstadt, Goldackerweg, 01.08.2016, 16:00 Uhr, Wie der Polizei gestern mitgeteilt wurde, kam es bereits am Montag in Bierstadt zu einem Handtaschenraub, bei dem einer 56-Jährigen die Handtasche entrissen wurde. Die Wiesbadenerin war zwischen 16:00 Uhr und 16:30 Uhr auf dem Gehweg des Goldackerweges in Bierstadt unterwegs, und trug ihre Handtasche über der Schulter. Plötzlich näherte sich ein unbekannter Täter und riss an der Tasche. Es kam zu einem Gerangel zwischen der 56-Jährigen und dem Täter, wobei das Opfer leicht verletzt wurde. Nachdem es dem Täter gelungen war, der 56-Jährigen die Tasche zu entreißen, flüchtete er in Richtung Erbenheimer Straße, Ortsmitte Bierstadt. Der Mann sei zwischen 20 und 25 Jahren alt, circa 1,65 Meter groß, von kräftiger Statur, habe einen etwas helleren Teint, einen Dreitagebart und dunkelblonde, kurze Haare. Bekleidet sei er mit einer blauen Jeans, einer dunklen Jacke, bei der es sich vielleicht um eine Bomberjacke gehandelt haben könnte, und schwarzen Turnschuhen mit weißen Streifen gewesen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Hinweisgeber sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Entgegenkommendem Pkw ausgewichen und verunfallt, Zeugen gesucht
Wiesbaden, Hupfeldweg, Mittwoch, 03.08.2016, 16:20 Uhr, Bei einem Verkehrsunfall entstand am Mittwochnachmittag bei Wiesbaden ein Sachschaden in Höhe von 1.500,- Euro. Nun sucht die Polizei nach Zeugen des Unfalls. Eine 23-jährige Frau aus dem Landkreis Mainz-Bingen war gegen 16:20 Uhr mit ihrem Renault Twingo auf dem Hupfeldweg, von der Platter Straße kommend in Richtung Fischzucht, unterwegs. Ihren Angaben zufolge kam ihr etwa 500 Meter nachdem sie die Platter Straße verlassen hatte, ein dunkler Kleinwagen entgegen. Da dieser weit in der Mitte der Straße gefahren sei, sah sich die junge Frau gezwungen, nach links auszuweichen. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, welches sich in der Folge um 180 Grad drehte und mit dem Heck gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin oder der Fahrer des dunklen Kleinwagens sei daraufhin unerlaubt vom Unfallort geflüchtet. Unfallzeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei dem Regionalen Verkehrsdienst unter Telefon (0611) 345-0 zu melden.

Strohballen angezündet
Idstein, Walramstraße, Auroffer Berg, Mittwoch, 03.08.2016, 20:20 Uhr, Auf einem Feld bei Idstein haben Unbekannte am Mittwochabend insgesamt drei Strohballen angezündet. Ein Zeuge hatte gegen 20:20 Uhr Rauch im Bereich des Auroffer Bergs, nahe der Walramstraße aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen schnell löschen, der Sachschaden wurde mit 300,- Euro beziffert.
Die Polizei in Idstein bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter Telefon (06126) 9394-0 zu melden.

Trickbetrüger am Telefon
Wiesbaden, Die Polizei warnt vor Trickbetrügern, welche zurzeit mit den unterschiedlichsten Maschen versuchen, Seniorinnen und Senioren um ihr Geld zu betrügen. Der Enkeltrick gehört nun schon viele Jahre zum Repertoire der Betrüger und ist auch innerhalb der Bevölkerung schon weitgehend bekannt. Trotzdem wird immer wieder versucht, mit dieser Masche an Bargeld zu kommen. Die Täter sind Profis und immer wieder schnappt auch mit diesem alten Trick die Falle zu. Hinzu kommen häufig neue Spielarten, ältere Mitbürger zur Übergabe oder Überweisung von Bargeld zu verleiten. In letzter Zeit rufen vermehrt falsche Polizeibeamte oder BKA-Beamte bei den ausgesuchten Opfern an und erklären, dass man gerade einen Straftäter festgenommen habe, und bei dessen Durchsuchung die Adresse des Angerufenen gefunden habe. Es soll vorgegaukelt werden, dass wohl ein Einbruch kurz bevor stehe und man nun das Geld vor den Einbrechern "schützen müsse". Die Kriminalpolizei komme dann vorbei und hole das Geld ab! Oder man schafft es sogar, dass das Opfer auf die Bank geht und größere Summen abhebt; "denn auch auf der Bank ist das Geld nicht sicher". Manchmal rufen auch zwei falsche Polizeibeamte nacheinander an. Erst mit der beschriebenen Masche, und wenn das Opfer den Schwindel bemerkt, ruft wieder "die Polizei" an. Nun bekommt das Opfer erklärt, dass nun wirklich "die echte" Polizei am Telefon sei, man von dem Betrugsversuch wisse, die Täter jedoch observiere. Man solle also das Geld aushändigen, damit man dann die Täter auf frischer Tat festnehmen könne. Nun will das Opfer natürlich "der echten Polizei" helfen und spielt mit. Solche "Spielchen" können mehrere Stunden dauern. Unendlich lang wird das Opfer am Telefon gehalten, sodass es keine Chance hat sich zu besinnen oder bei Bekannten um Rat zu fragen. In einem bekannten Fall dauerte es von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Geldabholung sechs Stunden! In der Zwischenzeit wurde ununterbrochen telefoniert und das Opfer nicht mehr "von der Angel gelassen". Neuerdings wird auch in den späten Abendstunden oder zur Nachtzeit angerufen, um den Eindruck eines Anrufs von der Polizei zu verstärken. Natürlich gab es auch schon Anrufe von falschen Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten, Notaren oder sonstigen seriös, erscheinenden Personen. Immer wenn Sie am Telefon aufgefordert werden Geld abzuheben oder Bargeld an der Haustür zu übergeben, legen Sie sofort auf und informieren die die Polizei unter Notruf 110. Kein Polizeibeamter, kein Staatsanwalt und keine sonstigen seriösen Personen verlangen am Telefon Geld von Ihnen!


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden