Schussabgabe auf Fußgänger
Hainburg, Die Staatsanwaltschaft Darmstadt - Zweigstelle Offenbach - und die Kriminalpolizei wenden sich nach dem Angriff auf einen 59-Jährigen am Donnerstagabend vorletzter Woche (3. März) erneut an die Bevölkerung.

Wie berichtet, war der Hainburger gegen 19.30 Uhr auf der Görlitzer Straße zu Fuß unterwegs, als ihm plötzlich der 35 bis 40 Jahre alte Täter ins Bein schoss und anschließend flüchtete. Der Unbekannte rannte durch ein kleines Waldstück in die Königsberger Straße. Vermutlich lief der Täter dicht an den Balkonen und Fenstern der dortigen Wohnhäuser vorbei. Daher gehen die Ermittler davon aus, dass Bewohner oder auch Passanten den etwa 1,65 Meter großen und leicht dicklichen Mann gesehen haben. Er war dunkel gekleidet und hatte eine Plastiktüte dabei. Nahe der dortigen Turnhalle soll der Täter in einen dunklen Mercedes eingestiegen sein. Das Auto fuhr beschleunigt weg. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalbeamten fragen:

   - Wer hat die Tat beobachtet?
   - Wem ist der etwa 1,65 Meter große und dunkel bekleidete Täter, der eine Plastiktüte dabei hatte, vor oder nach der Tat im Bereich Görlitzer Straße/Königsberger Straße aufgefallen?
   - Wer kann weitere Angaben zu dem Fluchtfahrzeug und dessen Fahrer machen?
   - Wer hat Kenntnis von der Tat und kann Angaben zu dem Täter machen?
Hinweise nehmen die Kriminalpolizei (069 8098-1234) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Messerstecherei
Bad Soden-Salmünster, Noch vollkommen unklar sind die Hintergründe, die am Freitagnachmittag offensichtlich zu einem Streit unter drei Männern im Alter von 31 bis 62 Jahren in Bad Soden-Salmünster geführt haben. Kurz nach 16.00 Uhr ging bei der Leitstelle der Rettungsdienste ein Notruf ein, dass in einer Wohnung in der Buchenstraße jemand mit einem Messer verletzt worden sei. Rettungsdienste und Polizei trafen dort die drei Männer an, die unterschiedlich schwer verletzt waren, alle drei wohnen in der näheren Umgebung. Der 61-jährige erlitt offensichtlich mehrere Stichverletzungen, die nach Auskunft der Ärzte lebensbedrohlich wären, er wurde in einem nahe liegenden Krankenhaus stationär aufgenommen. Die anderen beiden Beteiligten wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und werden am Samstag dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Verdächtiges Duo geschnappt
Offenbach (iz) Das Klicken von Handschellen war am frühen Freitagmorgen vor dem Offenbacher Rathaus zu vernehmen. Dort nahm eine Funkstreife mit einiger Mühe zwei 19-Jährige fest, die derzeit als Tatverdächtige eines versuchten Raubes geführt werden. Zuvor hatte ein 22- jähriger Offenbacher über Notruf mitgeteilt, dass ihm zwei Männer im S-Bahnhof Marktplatz ein Messer vorgehalten hätten. Als der Überfallene der Aufforderung, sein Handy herauszurücken, nicht nachkam, brachen die beiden Räuber ihr Vorhaben ab und suchten sofort das Weite. Aufgrund der sehr guten Täterbeschreibung erspähten die Streifenbeamten wenig später die beiden Festgenommenen; bei der Absuche des angenommenen Fluchtweges fanden die Ordnungshüter auch noch das mutmaßliche Tatmesser. Die beiden Verdächtigen mussten mit zur Wache und kamen dort zunächst ins Gewahrsam. Nach einer Vernehmung und der erkennungsdienstlichen Prozedur konnten die in Offenbach und Rödermark wohnenden Männer wieder gehen.

Haschisch in der Tasche
Offenbach (iz) Ein 20-jähriger Mann wurde am Donnerstagnachmittag von der Stadtpolizei den Beamten des 2. Reviers übergeben. Die kommunalen Ordnungshüter hatten den in Deutschland wohnsitzlosen Franzosen gegen 15.30 Uhr in der Fußgängerzone angetroffen. Bei der Kontrolle stießen die Ordnungskräfte auf gut 60 Gramm Haschisch. Diese Menge sowie eine bei dem Verdächtigen gefundene Feinwaage ließen bei der übernehmenden Revierstreife sofort den Verdacht der Dealerei aufkommen. Der junge Mann, der sich gegen die vorangegangene Festnahme ziemlich heftig gesträubt hatte, musste mit zur Wache und kurzzeitig im Gewahrsam Platz nehmen, konnte später aber - mit einer Anzeige wegen Drogenverstoß und Widerstand - das Revier wieder als freier Mann verlassen.

Motorblock herausgerissen
A3, Gemarkung Seligenstadt (iz) Zwei Schwer- und ein Leichtverletzter sowie 100.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls mit zwei Lastern am Donnerstagmittag auf der Autobahn 3 in Höhe von Seligenstadt. Die beiden großen Fahrzeuge waren nebeneinander in Richtung Frankfurt unterwegs, als der 70 Jahre alte Fahrer eines Opel Movano plötzlich zu weit nach rechts geriet. Der Lieferwagen rammte die Front des neben ihm fahrenden Sattelzuges, an dessen Steuer ein 55-jähriger Offenbacher saß. Beide Fahrzeuge gerieten aufgrund der Kollision ins Schleudern und krachten recht heftig in die Leitplanken. An dem Opel-Transporter wurde durch den Aufprall der Motorblock herausgerissen; zum Schluss kippte der Wagen um und blieb auf der Fahrerseite im Graben liegen. Der 70-jährige Fahrer, der im Rhein-Neckar-Kreis wohnt, kam mit schweren Blessuren in ein nahegelegenes Krankenhaus; sein 35 Jahre alter Beifahrer musste aufgrund seiner Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber nach Frankfurt transportiert werden. Auch der leichtverletzte Sattelzug-Fahrer wurde zur eingehenden Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Autobahn war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis in die Nachmittagsstunden hinein zunächst voll und ab 16.30 Uhr teilweise gesperrt. Unfallzeugen melden sich bitte bei der Autobahnpolizei Langenselbold, Telefon 06183 91155-0.

Unfall nach gleichzeitigem Wechsel
A66, Gemarkung Maintal (iz) Wohl ziemlich erschrocken waren am Mittwochnachmittag zwei Autofahrer, die gegen 16.50 Uhr auf der Autobahn 66 in Richtung Hanauer Kreuz unterwegs waren. Grund hierfür war, dass kurz vor Erreichen von Bischofsheim ein Peugeot-Fahrer von der rechten auf die mittlere Spur wechselte. Dorthin wollte zeitgleich auch ein anderer Autofahrer fahren, der auf der linken Spur unterwegs war. Beide Kontrahenten bemerkten wohl die sich anbahnende missliche Lage und zogen ihre Wagen zurück auf die ursprüngliche Fahrbahn. Während der links Fahrende das Manöver auch gut zu Ende brachte, verriss der Peugeot-Fahrer das Steuer seines Autos und krachte anschließend in die Leitplanken; der 53-Jährige überstand den Crash unverletzt, hat sich jetzt aber mit einem 6.000 Euro teuren Totalschaden zu befassen. Die Autobahnpolizei sucht jetzt den anderen beteiligten Wagen, der möglicherweise ein schwarzer Volvo ist. Hinweise zu dem Unfall oder auf das gesuchte Fahrzeug bitte an die Autobahnwache in Langenselbold, Telefon 06183 91155-0.

Nach Unfall geflüchtet
Wächtersbach (iz) Auf gut 1.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, den am Mittwochvormittag ein unbekannter Autofahrer an einem Seat hinterließ. Der rote Leon stand zwischen 7.20 und 12 Uhr auf dem Parkplatz der Friedrich-August-Gent-Schule und wurde dort an der linken hinteren Seite touchiert. Wer etwas davon mitbekommen hat, meldet sich bitte bei der Wache in Gelnhausen, Telefon 06051 827-0.

18.000 Euro Schaden verursacht und abgehauen
Langen (mm) Gekracht hat es am Donnerstagmorgen an der Kreuzung Pittlerstraße/Triftstraße. Nun bitten die Unfallfluchtermittler Zeugen, die etwas von dem Unfall mitbekommen haben, sich in Langenselbold unter der Rufnummer 06183 91155-0 oder bei der Polizeistation in Langen (06103 9030-0) zu melden. Ein Passant, der zum Unfallzeitpunkt an der Ampel gestanden haben soll und womöglich etwas mitbekommen hat, wird ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Gegen 9.20 Uhr war ein grauer Wagen auf der Triftstraße unterwegs und unvermittelt in die vorfahrtsberechtigte Pittlerstraße eingefahren. Ein schwarzer Daimler, der auf der Pittlerstraße in Richtung Amperestraße unterwegs war, musste daraufhin nach rechts ausweichen. Bei diesem Ausweichmanöver war der Mercedes dann mit einem Golf-Kombi zusammengestoßen, der in der durchgehenden Triftstraße verkehrsbedingt warten musste. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von gut 18.000 Euro. Die 31-jährige VW-Fahrerin aus Langen musste anschließend einen Arzt aufsuchen. Der 23-jährige Daimler-Fahrer, der ebenfalls aus Langen ist, blieb unverletzt. Die stark beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der graue Wagen, der den Unfall verursacht haben soll, war allerdings weitergefahren. Dessen Fahrer wird nun von der Polizei gesucht.



Polizeipräsidium Südosthessen