60-Jährige bei Brand schwer verletzt
Wiesbaden (ots) - Wiesbaden, Breslauer Straße, 18.06.2015, gg. 05.15 Uhr, Eine 60-jährige Frau ist heute am frühen Morgen bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Breslauer Straße schwer verletzt worden. Den ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wurde gegen 05.15 Uhr der 48-jährige Lebensgefährte der Frau, der sich ebenfalls in der Wohnung befand, auf das Feuer im Schlafzimmer aufmerksam.

Offensichtlich hatte die Decke im Bett Feuer gefangen, in dem die Frau zuvor schlief. Der Mann griff sich einen Feuerlöscher aus dem Treppenhaus und löschte den Brand. Die 60-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Auch der 48-jährige Lebensgefährte wurde aufgrund von eingeatmetem Rauch und Löschmittel im Krankenhaus untersucht, konnte aber mittlerweile wieder entlassen werden. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Auszuschließen ist jedoch nicht, dass unsachgemäßer Umgang mit offenem Feuer oder Glut ursächlich sein könnte. Die Polizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen; eine Brandstellenuntersuchung ist im Verlauf des heutigen Tages vorgesehen.

Sanitäter geschlagen
Wiesbaden, Bahnhofstraße, 17.06.2015, 16:20 Uhr, Gestern Nachmittag wurde ein Sanitäter von einem Mann, für dessen Behandlung ein Krankenwagen gerufen worden war, geschlagen und leicht verletzt. Gegen 16:20 Uhr riefen Passanten den Rettungsdienst, nachdem ihnen eine augenscheinlich stark betrunkene Person torkelnd auf dem Gehweg und auf der Fahrbahn aufgefallen war. Die Rettungssanitäter sprachen den Mann an und wollten ihm helfen. Zum Dank versetzte dieser einem Sanitäter einen Faustschlag an das Kinn. Auch gegenüber der nun alarmierten Streife verhielt sich der 58-Jährige aggressiv und wollte sich entfernen. Hierbei stürzte er aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung zu Boden und verletzte sich im Gesicht. Nun wurde er mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus verbracht und behandelt. Einige Zeit später konnte er, nachdem er sich wieder beruhigt hatte und keine Gefahr mehr für sich selbst oder andere Personen darstellte, entlassen werden.

Wildunfälle! Vorsicht auf offener Strecke!
Wiesbaden, Lahnstraße Wiesbaden-Naurod, L 3027 18.06.2015, 00:20 - 00:55 Uhr, Außerhalb geschlossener Ortschaften müssen Kraftfahrzeugführer immer mit Wildwechsel rechnen. Sind sie hierauf nicht vorbereitet, kann dies fatale Folgen haben. Verkehrsteilnehmer können schwer verletzt werden und darüber hinaus hohe Sachschäden entstehen. Glimpflich verliefen zwei Wildunfälle in der zurückliegenden Nacht. Auf der Lahnstraße fuhr ein Citroen-Fahrer stadtauswärts, als ihm gegen 01:00 Uhr ein Reh vor den PKW lief und mit diesem kollidierte. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug unter Kontrolle halten; das Reh verstarb sofort. Auf der L 3027 bei Wiesbaden-Naurod war der Unfallverlauf gleich. Auch hier hatte eine 42-jährige Fahrerin keine Chance eine Kollision mit dem Reh zu verhindern. Auch dieses Tier verendete. Seien Sie bei Überlandfahrten zur Nachtzeit erhöht aufmerksam. Sollte eine Kollision mit dem Wild trotzdem unausweichlich sein, unternehmen Sie keine Ausweichversuche. Halten Sie das Lenkrad fest und bremsen Sie ihr Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Unfall mit Pferdekutsche
Heidenrod, Grebenroth, B260, 17.06.2015, 18.30 Uhr, Am frühen Mittwochabend sind ein 64-jähriger Kutscher und dessen Mitfahrerin mit ihrer Kutsche verunglückt und blieben glücklicherweise unverletzt. Der 64-Jährige fuhr gegen 18.30 Uhr mit der von zwei Pferden gezogenen Kutsche einen Waldweg nahe der B 260 bei Grebenroth entlang. Als die Kutsche dann seitlich in einen Graben rutschte, verlor der Kutscher die Kontrolle und er sowie seine Mitfahrerin stürzten herab. Die in Panik geratenen Pferde liefen davon, kreuzten die B 260 und verfingen sich schließlich in einem Baum, wo sie dann vom Kutscher befreit wurden.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden