Rheinhessen, A61, Gensingen, Ohne "Lappen" geflüchet
Ein 41-jähriger PKW-Fahrer aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis versuchte sich durch Flucht einer Kontrolle zu entziehen, als er sich einer Kontrollstelle der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim näherte. Die Beamten hatten am 02.06.2015 an der A 61, Anschlussstelle Bad Kreuznach, eine Kontrollstelle eingerichtet, als sich gegen 17:30 Uhr der 41-Jährige mit seinem PKW näherte.

Den Weisungen zum Anhalten folgte der Mann indes nicht; er gab stattdessen „Gas“ und fuhr einfach weiter. Die Beamten konnten den Mann jedoch bereits am Autobahndreieck Nahetal stellen und kontrollieren.
Schnell wurde klar, dass der Mann überhaupt keinen Führerschein besaß, da er diesen bereits „abgeben“ musste. Ihn erwarten nun entsprechende Anzeigen.
Medieninfomation der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, Tel. 06701-919203

Rheinhessen, A61, Alzey, Mit Drogenduft zu dicht aufgefahren
Wegen erheblich zu geringem Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug fiel einer Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim am 02.06.2015 gegen 15:20 Uhr auf der A 61 in Höhe Alzey ein PKW mit italienischer Zulassung auf. Aufgrund dessen wurde der PKW an der Anschlussstelle Alzey zu einer Kontrolle von der Autobahn gelotst. Das Fahrzeug war besetzt mit fünf 21- und 22-jährigen Italienern, die sich auf dem Weg nach Italien befanden.
Während der Überprüfung stellten die Beamten schnell fest, dass offensichtlich alle Insassen unter Drogeneinfluss standen. Die jungen Männer räumten auch sofort ein, über das Wochenende in den Niederlanden ausgiebig Drogen konsumiert zu haben. Aus dem Fahrzeug bemerkten die Polizisten zudem starken Drogen-Geruch. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten dann auch benutzte Konsumgegenstände und eine kleinere Menge Drogen.
Da auch der 21-jährige Fahrer deutlich unter Drogeneinfluss stand, musste er mit zur Blutprobe. Er musste zudem eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Für die fünf Italiener war die Weiterfahrt natürlich beendet. Sie alle müssen mit entsprechenden Anzeigen rechnen.
Medieninformation der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, Tel. 06701-919203
 
Mainz, 94-Jährige wird Opfer von Trickdieb
Dienstag, 02.06.2015, 11:30 Uhr, Opfer eines Trickdiebes wurde am Dienstagmorgen eine 94-jährige Seniorin in der Mainzer Oberstadt.
Die 94-Jährige war mit ihrem Rollator gerade auf dem Nachhauseweg. Die Seniorin hatte kurz vorher an einer Bank in der Langenbeckstraße einen Bargeldbetrag abgehoben. Im Bereich der Stahlbergstraße, Ecke Schillstraße, wurde sie plötzlich von einem unbekannten Mann angesprochen, nach dem Weg gefragt und in ein kurzes Gespräch verwickelt. Die Seniorin gab Auskunft und ging anschließend nach Hause. Leider musste sie hier feststellen, dass ihre schwarze Handtasche, die sich am Rollator befand, fehlte. Offenbar hatte der Unbekannte die Tasche während des Gespräches entwendet.
In der Handtasche befanden sich u.a. eine Geldbörse mit einem geringen Bargeldbetrag, der Personalausweis und eine Lesebrille.

Beschreibung des Mannes:
etwa 50 Jahre alt, 160 cm groß, normale Figur, dunkel gekleidet, sprach deutsch.
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Mainz 1, Weißliliengasse, Telefon: 06131-654110.
 
Alzey, Vermeintlicher Kinderansprecher
In den letzten Tagen wurde die Polizei Alzey über zwei Vorfälle informiert, bei denen Kinder aus Autos heraus angesprochen worden sein sollen. Ein Fall soll sich in Wahlheim, ein weiterer in Alzey-Weinheim ereignet haben. Die Polizei hat beide Fälle bewertet. Die Grundsachverhalte geben zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund zur Sorge. Nach polizeilicher Erfahrung dürften die Sachverhalte zum Teil auch missverstanden worden sein.
Die Polizei bittet eindringlich darum, nichts in eigener Initiative zu unternehmen, wie beispielsweise Veröffentlichungen in Facebook, da hierdurch die gebotene Sachlichkeit („Stille-Post-Phänomen“) verloren zu gehen droht. Des Weiteren wird es dann auch für die Polizei immer schwieriger, die tatsächlichen Fakten zu ermitteln, je später sie vom Sachverhalt Kenntnis erhält.
Die Polizei Alzey bittet daher darum, verdächtige Wahrnehmungen stets sofort unter der Rufnummer 06731/911-100 mitzuteilen.
Losgelöst von den aktuellen Ereignissen möchte wir Ihnen und Ihren Kindern generelle Verhaltensweisen mit auf den Weg geben:

Ihr Kind sollte regelmäßige Wege (zum Beispiel zur Schule, zum Sport) zu zweit oder in Gruppen gehen. In der Regel erfolgen nur Übergriffe auf Kinder, die allein unterwegs sind.
Ihr Kind sollte immer mit Ihnen abgesprochene Wege in die Schule oder zu Freundinnen und Freunden gehen.
Sichere Wege sind solche, auf denen Ihr Kind sich jederzeit Hilfe holen kann (Geschäfte, Wohnhäuser, viele Passanten usw.).
Verabreden Sie mit Ihrer Tochter / Ihrem Sohn, dass immer jemand weiß, wo sie / er sich in der Freizeit aufhält.
Bestehen Sie auf Pünktlichkeit Ihres Kindes. Nur so ist es Ihnen möglich, im Notfall schnell und gezielt zu reagieren. Wenn es sich verspätet, sollte Ihr Kind Sie immer anrufen.


Polizei Mainz