Siebenjähriger offensichtlich ertrunken
Wächtersbach-Weilers, Ein siebenjähriges Kind ist am Samstag vermutlich in der Bracht ertrunken. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Junge am Nachmittag mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder und zwei anderen Kindern im Bereich des Baches gespielt. Gegen 15.30 Uhr entdeckte dann ein zufällig vorbeikommender Zeuge eines der Kinder in dem Gewässer zwischen Weilers und Hesseldorf.

Den 5-Jährigen, der ins Wasser gefallen war, hatte der Mann sofort aus dem kalten Bach gezogen und zu den in Wächtersbach wohnenden Großeltern gebracht. Der unterkühlte Junge wurde anschließend in einem Krankenhaus weiter versorgt. Da zu diesem Zeitpunkt der 7-jährige Bruder noch nicht zu Hause eingetroffen war, hatten die Eltern die Polizei verständigt. Die Beamten leiteten daraufhin eine große angelegte Suchaktion mit einem Polizeihubschrauber, Rettungssuchhunden sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr ein. Gegen 21.40 Uhr fanden schließlich die Suchtrupps den vermissten Jungen in der Bracht. Er konnte nur noch tot aus dem Bachlauf in der Nähe der Kreisstraße 886 zwischen Weilers und Hesseldorf im Bereich einer Brücke geborgen werden. Zur genauen Klärung der Todesumstände hat die Staatsanwaltschaft Hanau eine Obduktion veranlasst. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft dauern an.

Tochter überrollt Mutter
Langen, Bei einem tragischen Unfall wurde am Sonntagmittag auf der Margaretenstraße eine 63 Jahre alte Frau schwer verletzt. Die Langenerin wartete gegen 13.20 Uhr auf dem Gehweg auf ihre Tochter, die sie mit dem Wagen abholen wollte. Als die in Stuttgart wohnende 24-Jährige mit ihrem Mazda eintraf und anhielt, ging die auf der linken Straßenseite wartende Mutter vor dem Auto entlang in Richtung der Beifahrerseite, um dort einzusteigen. Just in diesem Moment hantierte die Mazda-Fahrerin an ihrem Sitz herum und rutschte dabei von der Kupplung ab. Sie geriet dabei auf das Gaspedal, woraufhin der Wagen einen Satz nach vorne machte und die davorstehende Mutter unter sich begrub. Die Frau wurde dabei mit dem Kopf unter dem Fahrzeug eingeklemmt und konnte erst durch die alarmierte Feuerwehr geborgen werden. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus; die Tochter erlitt einen Schock.

Fußgänger bei Unfall schwer verletzt
Neu-Isenburg, Mit schweren Kopfverletzungen wurde am Montagmorgen ein Fußgänger nach einem Unfall im Bereich Wilhelm-Leuschner-Straße/Carl-Ulrich-Straße in ein Krankenhaus gebracht. Kurz nach 7.30 Uhr soll der 58-Jährige aus der Wilhelm-Leuschner-Straße kommend über die Carl-Ulrich-Straße gegangen sein. Dabei wurde er von einem BMW erfasst. Dessen 38 Jahre alte Lenkerin war in Richtung Bahnhof unterwegs. Sie erlitt einen Schock. Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 06102 2902-0 bei der Isenburger Polizei.

Nachtrag, Fußgänger nach Unfall verstorben
Der 58-jährige Fußgänger aus Neu-Isenburg, der am Montagmorgen nach einem Unfall im Bereich Wilhelm-Leuschner-Straße/Carl-Ulrich-Straße mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde (wir berichteten), ist Stunden später im Krankenhaus verstorben.

Kollision in der Kurve
Offenbach, Wer ist hier gegen wen gefahren? Diese Frage in Bezug auf einen Unfall vom Freitagabend stellt sich derzeit für die Polizei sowie für zwei Autofahrer. Kurz vor 19 Uhr standen ein Opel- und ein BMW-Fahrer mit ihren Autos nebeneinander am Ende der Bieberer und wollten nach links auf die Bundesstraße 448 abbiegen. Als die für sie geltende Ampel von Rot auf Grün umsprang, fuhren beide Autofahrer los - und berührten sich anschließend beim Durchfahren der Kurve jeweils seitlich mit ihren Karossen. An dem Opel Mokka und dem 3er-BMW entstand ein Gesamtschaden von gut 900 Euro. Die Polizei versucht jetzt zu klären, wer gegen wen gefahren ist und sucht hierzu mögliche Zeugen der Kollision, die sich bitte beim 1. Revier (069 8098-5100) melden mögen.

Karambolage auf dem Odenwaldring
Offenbach, Ein Sattelzug und ein Ford Focus kamen sich am Freitagnachmittag auf dem Odenwaldring zu nahe und kollidierten seitlich miteinander. Als die Polizei vor Ort eintraf, erhielten die Beamten allerdings zwei unterschiedliche Schilderungen des Unfalls. Der 62-jährige Lasterfahrer gab an, er sei von der Senefelderstraße her in Richtung Waldstraße gefahren und habe von der rechten auf die linke Spur ziehen wollen. Plötzlich sei der hinter ihm fahrende Focus ebenfalls auf der linken Spur aufgetaucht, wobei der Fahrer noch versucht habe, sich an dem Sattelzug vorbei zu drängeln. Anders die Version des sechs Jahre jüngeren Ford-Fahrers: Er habe sich schon auf der linken Spur befunden, als der Laster nach dort wechselte und mit dem Focus seitlich kollidierte. Wie es sich tatsächlich abgespielt hat, versucht nun die Polizei zu klären. Mögliche Zeugen der Karambolage melden sich bitte beim 2. Revier, Telefon 069 8098-5200.

Alkoholfahrt mit Folgen
Bad Orb und Jossgrund, Am Samstagabend erhielt die Polizei von einem Autofahrer die Mitteilung, dass in Bad Orb ein BMW unterwegs wäre, dessen Fahrer offensichtlich betrunken sei und gefährliche Fahrmanöver absolviere. In der Berliner Straße soll der BMW-Lenker auch gegen das Auto des Mitteilers gefahren sein. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, sei der Unbekannte weiter in Richtung Würzburger Straße gefahren. Gegen 23 Uhr sichtete dann die alarmierte Polizeistreife den schwarzen Wagen, der MKK-Kennzeichen hatte, auf der Kreisstraße 890 von Lettgenbrunn kommend. Die Polizisten setzten sich mit ihrem Streifenwagen davor und gaben ihm das Anhaltezeichen "Stopp Polizei". Der BMW-Fahrer soll dies allerdings ignoriert und versucht haben, mit seinem Auto kehrt zu machen, was allerdings wegen des nachfolgenden Verkehrs nicht gelang. Bevor die Polizisten den Bad Orber kontrollieren konnten, habe er auch noch den Polizeiwagen leicht touchiert. Bei der anschließenden Überprüfung rochen die Beamten eine "Alkoholfahne" bei dem 42-Jährigen, woraufhin eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Weitere Zeugen, denen der schwarze BMW zuvor in Bad Orb aufgefallen war, werden gebeten, sich bei der Orber Polizei (06661 9610-0) zu melden.

Weißwurst mit Schrauben gespickt
Rodgau-Hainhausen, Die Wurst roch lecker, wurde aber zum Glück vom Hund nicht angerührt - so geschehen am Sonntagmittag in Hainhausen auf einer Wiese neben dem Sportgelände Weichsee. Der Verzicht auf die dort liegende Weißwurst ersparte dem Vierbeiner arge Pein und vielleicht sogar den Tod. Irgendjemand hatte scharfkantige und spitze Schrauben in die Wurst gedrückt und diese dann als Köder ausgelegt. Die Hundehalterin verständigte nach dem Fund die Polizei, die bei einer anschließenden Absuche der Wiese keine weiteren Köder fand. Die Beamten ermitteln nun gegen den bislang unbekannten Köderausleger und bitten mögliche Zeugen, sich auf der Wache in Heusenstamm (06104 6908-0) oder dem Polizeiposten in Dudenhofen (06106 2828-0) zu melden.

Polizei sucht dringend Zeugen
Wächtersbach-Weilers, Wie die Polizei am Montag in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Hanau berichtete, ist am Samstagabend ein vermisster 7-jähriger Junge aus Wächtersbach tot in der Bracht aufgefunden worden. Die am Montag von der Gerichtsmedizin durchgeführte Obduktion ergab, dass das Kind durch Ertrinken verstorben ist. Die Kriminalpolizei in Gelnhausen (06051 827-0) sucht nun noch dringend Zeugen, die am Samstag, zwischen 14 und 15.15 Uhr, Kinder in der Nähe der Kreisstraße 886 zwischen Weilers und Hesseldorf im Bereich der dortigen Brücke gesehen und eventuell mit ihnen auch gesprochen haben. Den Ermittlern ist besonders wichtig, dass sich der Fahrer eines weißen Kastenwagens melden soll. Er soll nach ersten Erkenntnissen im Bereich der Brücke angehalten und mit den Kindern Kontakt gehabt haben. Von dem Fahrer erhoffen sich die Beamten wichtige Hinweise.


Polizeipräsidium Südosthessen

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