20-Jähriger erleidet schwere Gesichtsverletzungen
Wiesbaden, Bahnhofsvorplatz, 15.02.2015, gg. 18.30 Uhr, Ein 20-jähriger aus Bad Schwalbach hat gestern Abend bei einem Angriff durch mehrere Personen schwere Gesichtsverletzungen erlitten und musste anschließend stationär in einem Krankenhaus aufgeneommen werden. Auch seine Freundin, mit der er zum Zeitpunkt der Schlägerei unterwegs war, wurde bei der Auseinandersetzung verletzt.

Den ersten Ermittlungen zufolge, waren die beiden nach dem Fastnachtsumzug in der Salzbachstraße, im Bereich Osteingang des Wiesbadener Hauptbahnhofes, zu Fuß unterwegs. Plötzlich hielt ein weißer Opel Astra neben den beiden an und aus dem Fahrzeug stiegen zwei Männer und eine Frau aus, die sofort gemeinschaftlich begannen, den 20-Jährigen zu attackieren. Der Geschädigte wurde niedergeschlagen und am Boden liegend ins Gesicht getreten. Auch die 19-jährige Freundin des Geschädigten wurde bei der Auseinandersetzung verletzt. Die Angreifer stiegen nach der Tat wieder in den Opel ein und flüchteten vom Tatort. Aufgrund der ersten Ermittlungen ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Vorfall um eine Beziehungstat handeln könnte. Die Ermittlungen zu den Tatbeiträgen der mutmaßlich an dem Angriff beteiligten Personen dauern derzeit noch an. Daher bittet das 1. Polizeirevier um Hinweise von Augenzeugen, die sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 mit der Ermittlungsgruppe in Verbindung setzen sollen.

Auf der Flucht Streifenwagen gerammt
Idstein, Wiesbadener Straße, 14.02.2015, 06.20 Uhr, In eine gefährliche Situation gerieten mehrere Polizisten am frühen Samstagmorgen im Bereich von Idstein. Ein stark betrunkener 30-jähriger Mann aus Halle/Saale war zuvor wegen seiner unsicheren Fahrweise auf der Bundesautobahn 3 im Bereich der Tank- und Rastanlage Medenbach aufgefallen und sollte daraufhin einer Kontrolle unterzogen werden. Doch anstatt anzuhalten, gab der Fahrer Gas und flüchtete mit seinem Opel in Richtung Idstein. Dort verließ er die Autobahn und umfuhr zunächst eine Straßensperre, die bereits von einer Streifenwagenbesatzung der Idsteiner Polizei eingerichtet worden war. In der Wiesbadener Straße rammte der 30-Jährige schließlich den BMW der Autobahnpolizei und flüchtete weiter bis zur Ferdinand-Abt-Straße, wo er die Kontrolle über seinen Opel verlor und gegen einen Stromverteilerkasten krachte. Der 30-Jährige und sein 26-jähriger Beifahrer wurden festgenommen. Es stellte sich heraus, dass die an dem Opel angebrachten Kennzeichen gestohlen waren und der Fahrer nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins ist. Außerdem wurde im Fahrzeuginneren eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Bei den beiden Männern wurde eine Blutentnahme angeordnet und der 30-jährige nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 26-Jährige Beifahrer wurde wegen eines bestehenden Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Bei dem Unfall mit dem Streifenwagen und dem Verteilerkasten entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro.

Mehrere Körperverletzungen; oftmals unter Alkoholeinwirkung
Wiesbaden, 15.02.2015, Am gestrigen Sonntag kam es in Wiesbaden ab der Mittagszeit bis in die späte Nacht hinein zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen, sodass von Seiten der Polizei circa 20 Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden. In den allermeisten Fällen waren die beteiligten Personen zum Teil erheblich alkoholisiert. Selbst die Zeugen mancher Schlägerei waren aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht in der Lage, zur Aufklärung der Sachverhalte beizutragen. In vielen Fällen handelte es sich um wechselseitige Körperverletzungen. Vor dem Rathaus wurde einem 73-jährigen Wiesbadener von einem Unbekannten vermutlich mit einem Bierglas in das Gesicht geschlagen und hierdurch verletzt. In der Sonnenberger Straße schlug ein 20-Jähriger den Fahrgast eines Taxis und bedrohte im Anschluss noch den Fahrer mit einer Plastikpistole. Zu weiteren Auseinandersetzungen kam es ebenfalls vor den Theater- Kolonnaden oder auf der Wilhelmstraße. In den Abendstunden verlagerten sich die Streitereien in die gut besuchten Gaststätten der Innenstadt. Viele sich anbahnende Streitereien konnten schon im Vorfeld durch Polizei oder Mitarbeiter des Ordnungsamtes verhindert werden.

Ohne Führerschein aber mit Marihuana
Wiesbaden-Biebrich, Waldstraße, 15.02.2015, 20:00 Uhr, Gestern Abend entdeckte eine Streife des 3. Polizeireviers einen Rollerfahrer, welcher unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand und Marihuana mit sich führte. Bei der anschließenden Überprüfung kam noch heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein besaß. Die Streife war gegen 20:00 Uhr in der Waldstraße unterwegs, als ihr der Rollerfahrer auffiel und dieser einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Hinweise deuteten auf eine Einnahme von Betäubungsmittel hin, was eine Blutentnahme auf dem Revier nach sich zog. Bei einer Durchsuchung des Wiesbadeners konnten die Beamten nun Marihuana auffinden. Was leider nicht aufgefunden wurde, war die erforderliche Fahrerlaubnis zum Führen des Rollers. Somit hatte der 50-Jährige gleich mehrere Straftaten begangen und entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.
Falsche Polizisten flüchten vor Streifenwagen, Wiesbaden, Georg-August-Zinn-Straße, 14.02.2015, gg. 11.50 Uhr (ho)Zwei falsche Polizisten sind gegenüber einem kuwaitischen Touristen aufgetreten, mutmaßlich in der Absicht, diesen bestehlen zu wollen. Die Täter hielten den 43-Jährigen an und verlangten seinen Pass. Nachdem sie falsche Dienstausweise vorgezeigt hatten, wollte der Mann gerade seine Papiere vorzeigen, als sich ein richtiger Streifenwagen näherte. Daraufhin stiegen die Täter in einen silberfarbenen Hyundai i 30 und flüchteten damit in Richtung Webergasse/An den Quellen. Das Kennzeichen konnte von dem Geschädigten nicht abgelesen werden. Auch eine Fahndung nach dem Fahrzeug verlief ergebnislos. Einer der falschen Polizisten wurde als ca. 30 bis 35 Jahre alt, klein und korpulent, bekleidet mit einer schwarzen Mütze und einem schwarzen Mantel beschrieben. Sein Komplize sei etwa gleich alt, jedoch groß und schlank. Der flüchtende Hyundai sei mit einer weiteren Person besetzt gewesen, die jedoch nicht beschrieben werden konnte. Weitere Angaben zu dem Fluchtfahrzeug oder den falschen Polizisten nimmt das 1. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 entgegen.

17-Jährige von Taxi angefahren
Wiesbaden, Bismarckring, 15.02.2015, gg. 21.30 Uhr (ho)Eine 17-jährige Fußgängerin ist gestern Abend beim Zusammenstoß mit einem Taxi schwer verletzt worden. Die Jugendliche lief auf der Blücherstraße in Richtung Bleichstraße und wollte an einer Fußgängerampel den Bismarckring in Richtung Bleichstraße überqueren. In diesem Moment fuhr das Taxi auf der Taxi/Busspur des Bismarckrings in Richtung Dotzheimer Straße über die Kreuzung und stieß mit der Fußgängerin zusammen. Die Jugendliche wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache und dem Hergang dauern derzeit noch an. Zeugen, die Angaben zur Ampelschaltung im Moment des Unfalls machen können werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 in Verbindung zu setzten.

16-Jährige mit Messer angetroffen
Rüdesheim-Aulhausen, Schloßstraße, 15.02.2015, gg. 12.25 Uhr, Kurz vor Beginn des Fastnachtsumzuges in Aulhausen, ist eine 16-Jährige mit einem großen Messer angetroffen worden. Die Jugendliche fiel zwei Ordnungspolizisten auf, als sie das Messer gerade in ihrer Jacke verstaute. Der Aufforderung es herauszugeben kam die 16-Jährige nicht nach, sodass die Ordnungskräfte ihr das Messer abnehmen mussten. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei einer der Ordnungspolizisten leicht verletzt wurde. Auf der Dienststelle bedrohte die junge Frau schließlich noch mehrere Beamte. Die Beschuldigte wurde nach dem Abschluss der Maßnahmen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden