LKA WiesbadenWiesbaden (ots) - Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts in Frankfurt führt seit März 2014 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren gegen eine unter anderem in Deutschland ansässige Tätergruppierung mit internationalen Bezügen wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Kokain in nicht geringen Mengen.


Nach umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen fokussierten sich die Verdachtsmomente auf einen im Raum Köln wohnhaften 67-jährigen Niederländer, der Kontakte zu verschiedenen Geldgebern im Raum Köln unterhielt und maßgeblich die Finanzierung des geplanten Drogenschmuggels organisierte.
Am 05.02.2015 konnte der 67-Jährige zusammen mit seinem Lieferanten in Aachen im Zuge eines Einfuhrschmuggels von Kokain festgenommen werden. Die Festnahme erfolgte, als die Beschuldigten das Kokain aus einem Fahrzeug in ein anderes Fahrzeug umluden. Insgesamt wurden 10 kg Kokain hohen Reinheitsgrades sichergestellt, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei um noch unverschnittenes Kokain aus einem Ursprungsland handelt.
Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen kam es zur Sicherstellungen zweier hochwertiger Fahrzeuge sowie von Bargeld in Höhe von ca. 22.000 Euro aus einem Bankschließfach. Die Ermittlungen dauern an.

Hessisches Landeskriminalamt