Mainz-Kastel (ots) - Nach einer Mitteilung durch das Polizeipräsidium Westhessen am Dienstag, 29.07.14, wonach eine Person von der Theodor-Heuss-Brücke gegen 15.20 Uhr in den Rhein gesprungen war, wurde diese im Wasser treibend von einer Streifenbootbesatzung der Wasserschutzpoilzeistation Wiesbaden gerettet und zur Wasserschutzpolizeistation verbracht.

Anschließend erfolgte der Abtransport der Person durch den NAW ins Universitätsklinikum Mainz. Die Person handelte offenbar in Freitodabsicht. Sie verlangte nach dem Brückensprung und der Rettung bis zum Abtransport durch NAW mehrmals die Tötung durch anwesende Rettung- und Einsatzkräfte. Die als freitodgefährdet bekannte Person sei nach eigenen Angaben bereits gegen 13.00 Uhr in Mainz, im Bereich Peter-Altmeier-Allee, auf ein Auto gesprungen, hätte dieses beschädigt und sich dabei selbst verletzt, sei aber danach geflüchtet. Gegen 14:45 h war die Person durch den Rettungsdienst schlafend an der Bushaltestelle "Neubrunnenplatz" angetroffen worden, von wo sie sich nach Ansprache der Rettungskräfte erneut entfernt hatte.

Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden