Gewaltdelikt entpuppt sich als schlichter Streit zwischen Nachbarn - Hanau
Am Montagnachmittag, gegen 16.45 Uhr wurde der Hanauer Polizei eine Massenschlägerei in der Daimlerstraße gemeldet. Es wären Messer im Spiel und es wäre sogar eine Person zu Tode gekommen.


Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und musste aus der aufgeregten Menschenmenge, die sich auf der Straße versammelt hatte, zunächst weitere Informationen erfragen. Dies gestaltete sich auf Grund von mangelnden Deutschkenntnissen der überwiegend ausländischen Zeugen mehr als schwierig.
In der Folge wurden mit großem Aufwand mehrere Wohnungen nach der angeblichen Leiche, dem Täter und den Waffen erfolglos durchsucht.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen und nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, konnte die Polizei feststellen, dass es sich eigentlich "nur" um einen Streit zwischen Nachbarn handelte.
Die aus Osteuropa stammenden Familienangehörigen von zwei Sippen (jeweils Mann und Frau zwischen 31 und 45 Jahren alt), die in dem gleichen Haus in der Daimlerstraße wohnen, gerieten im Treppenhaus in einen Streit, der in einer Körperverletzung endete.
Der Grund, sowie wer wen schlug, ist noch nicht gänzlich bekannt. Tatsächlich konnten die Beamten eine frische Platzwunde an der Lippe des 42-jährigen feststellen, weitere angegebene Verletzungen müssen durch Atteste belegt werden.
Die Ermittlungen zu diesem spektakulären Einsatz, der glücklicherweise nicht dramatisch endete, dauern an.

Wer sah Unfallflucht? - Offenbach
Ein BMW-Besitzer fand am Samstagabend seinen in der Taunusstraße/Andrestraße geparkten Wagen mit eingedellter und zerkratzter Fahrerseite vor. Ein unbekanntes Fahrzeug hatte zwischen 8 und 21 Uhr den silberfarbenen 5er touchiert. Der Verursacher scherte sich allerdings nicht um den Schaden von etwa 8.000 Euro und machte sich davon. Zeugen melden sich bitte beim 2. Polizeirevier (069 8098-5200) oder direkt bei den Fluchtermittlern in Langenselbold unter der Rufnummer 06183 91155-0.

Angreifer schlugen unvermittelt zu - Zeugen gesucht - Rodgau/Hainhausen
Noch unklar sind die Hintergründe eines Vorfalles, der sich am frühen Sonntagmorgen in der August-Neuhäusel-Straße, in Höhe der Hausnummer 25, ereignet hat. Gegen 3.30 Uhr wurde ein Fußgänger von zwei Männern angesprochen, wobei er von dem Genuschelten nichts verstanden hatte. Unvermittelt schlug ihm allerdings einer mit der Faust ins Gesicht, so dass der Rodgauer zu Boden fiel und weitere Schläge einstecken musste. Die Angreifer flüchteten dann in einem blauen Cabrio. Während ein Täter eher dick war, wurde der Komplize als groß und dünn beschrieben. Beide hatten schwarze Haare. Ein Unbekannter war mit einem orangefarbenen T-Shirt, der andere mit einer schwarzen Lederjacke bekleidet. Warum die Männer den 26-Jährigen, der anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt wurde, umgehauen haben, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06104 6908-0.

Fahrraddiebe festgenommen - Neu-Isenburg
Ein schneller Erfolg gelang Beamten der Polizeistation Neu-Isenburg am Montag um kurz nach Mitternacht. Wenige Minuten nachdem ein 23-Jähriger ihnen vom Diebstahl seines Fahrrads berichtet hatte, das er nur kurz vor einem Kiosk in der Friedhofstraße abgestellt haben will, gelang den Beamten die Festnahme von drei Tatverdächtigen im Alter zwischen 17 und 18 Jahren. Kurioserweise müssen sich nun nicht nur diese "Herren" mit einer Strafanzeige auseinandersetzen, sondern auch der Anzeigeerstatter. Diesen umschwebte nämlich ein süßlicher Geruch, den die Beamten nur zu gut kannten. Tatsächlich hatte er ein Tütchen mit Marihuana einstecken. In einem Tausch wurde ihm sein Rad ausgehändigt und die Drogen sichergestellt.

Schreck auf der Autobahn - Autobahn 66/Langenselbold
Glücklicherweise ohne Verletzungen ist am Freitag, gegen 16.30 Uhr, ein Unfall auf der Autobahn 66 an der Anschlussstelle Langenselbold ausgegangen. Hier fuhr ein 32-Jähriger aus Mittel-Gründau auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Fulda. Nun sei plötzlich von der Beschleunigungsspur ein schwarzer Audi A3 auf seine Spur gezogen. Daraufhin sei er mit seinem roten Nissan Micra nach links ausgewichen und dort einem bremsenden Sprinter aufgefahren. An dem Mercedes entstand dadurch ein Schaden von ungefähr 3.000 Euro, am Micra ein Schaden von etwa 500 Euro. Der Audi-Fahrer setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort und wird nun gesucht. Wer den Unfall beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Langenselbold zu melden (06183 91155-0).

Fahrradstreife entdeckte den Vermissten - Rodenbach
Polizeihubschrauber, Polizeistreifen sowie Suchfahndungen über Radio wurden am Freitag, kurz vor Mitternacht, von der Polizeistation Hanau II aufgeboten, um einen 77-Jährigen aus Rodenbach zu suchen. Der Rentner, der mit einem Fahrrad unterwegs war, war gegen 23 Uhr als vermisst gemeldet worden und letztmals gegen 21.30 Uhr im Bereich des Kinzig-Sees bei Langenselbold gesehen worden. Die Suche, die über die Nacht andauerte und am frühen Samstagmorgen fortgesetzt wurde, blieb allerdings vorerst ohne Erfolg. Trotzdem waren die Einsatzkräfte weiterhin hochmotiviert. Am Samstagvormittag, nach einer erneuten Lagebesprechung, entschlossen sich die Beamten ihre Polizeifahrräder zum Einsatz zu bringen. Die Polizisten schwangen sich jetzt bei hochsommerlichen Temperaturen auf die Diensträder und fuhren das schwer zugängliche und zum Teil unübersichtliche Gebiet an den Bahngleisen zwischen Langenselbold und Niederrodenbach ab. Nach etwa einer Stunde, gegen Mittag, vermeldeten die Polizisten dann den Erfolg. Der Senior, der dringend seine Medikamente benötigte, war entkräftet am Gleisbett in einem Gebüsch liegend aufgefunden worden. Nach einer kurzen Erstversorgung durch eine Fahrradstreife wurde der Erschöpfte kurz darauf von dem angeforderten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Angehörigen waren über den Erfolg der Suchaktion glücklich und bedankten sich bei allen Einsatzkräften.

Radtour endete im Krankenhaus - Schöneck/Büdesheim
Die Radtour eines 72-Jährigen endete am Samstagmittag mit Gesichtsfrakturen. Der Friedrichsdorfer war gegen 12 Uhr mit weiteren Bikern auf der Bundesstraße 521 von Nidderau kommend in Richtung Frankfurt unterwegs. Auf der südlichen Hauptstraße in Höhe der Hanauer Sparkasse soll die Gruppe von einem Auto überholt worden sein. Der unbekannte Fahrer soll dann nach dem Überholvorgang stark abgebremst haben, so dass einige Radler abrupt stoppen mussten. Der Helm tragende Radler aus dem Main-Taunus-Kreis erkannte die Situation offensichtlich nicht rechtzeitig und stürzte von seinem Rennrad. Er wurde anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Frankfurt gebracht. Weitere Zeugen, die etwas von dem Geschehen mitbekommen haben, melden sich bitte bei der Polizeistation in Dörnigheim (06181 4302-0) oder bei den Unfallfluchtermittlern (06183 91155-0).

Fett fing Feuer - Linsengericht/Eidengesäß
Eigentlich sollte das Fett in einer Fritteuse nur erhitzt werden, um den Topf zu reinigen. So hatte es ein Ehepaar am Sonntagmorgen in der Straße "Am Dörrbangert" geplant. Dass das Fett schließlich Feuer fing, lag offensichtlich daran, dass die Eheleute nicht mehr an die eingeschaltete Fritteuse auf dem Elektroherd dachten. Durch den Qualm, der nach einiger Zeit aus der Küche kam, wurden die Senioren schließlich aufmerksam. Sie versuchten noch das Feuer mit Decken zu ersticken; was allerdings nicht gelang. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand ab. Im Haus entstand ein geschätzter Schaden von 50.000 Euro. Das Rentnerehepaar wurde unverletzt in einem Seniorenheim untergebracht.

Motorradtour mit Folgen... - Gemarkung Steinau an der Straße
Mit 600 Euro Bußgeld, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot muss ein 47-jähriger Motorrad-Lenker rechnen, der am Sonntag mehr als doppelt so schnell auf der Landesstraße 3196 unterwegs war. Statt der erlaubten 60 Stundenkilometer soll er mit Tempo 133 seine BMW-Maschine gefahren sein. Da dieser Straßenabschnitt ein Unfallschwerpunkt für Motorräder ist, führten Polizeibeamte zwischen 10 und 17.30 Uhr eine Laser- Geschwindigkeitskontrolle auf der sehr beliebten Bikerstrecke zwischen dem Bellingser Kreuz und Marjoß durch. Die Beamten überprüften 126 Personen auf 108 Krädern. Bilanz: Sechs Kradfahrer bekommen demnächst Post von der Bußgeldstelle in Kassel, acht Biker waren etwas schneller unterwegs und wurden verwarnt. Weitere zehn müssen Mängel an ihren Maschinen beseitigen und drei noch Papiere nachträglich vorlegen. Auch zukünftig rücken die Verkehrspolizisten diesen Abschnitt in ihren Fokus; die Geschwindigkeitskontrollen werden fortgesetzt.


Polizeipräsidium Südosthessen