Mainz, Verschiedene Betrugsversuche via Internet und Telefon. Die Polizei rät zur Vorsicht! In Nieder-Olm wurde am 17.06.2014 gegen 15:00 Uhr eine 90-jährige Seniorin angerufen und ein Anrufer versuchte ihr vorzugaukeln, dass er ihr Enkel sei, und bat sie leihweise um 2000 Euro Bargeld.

Die Seniorin fiel auf diese Masche, den sogenannten „Enkeltrickbetrug“, nicht herein und der Anrufer legte schließlich auf.
Ebenfalls gestern (17.06.2014), 14:45 Uhr, wurde eine 75-jährige Frau in Mainz von einem angeblichen Rechtsanwalt angerufen, der vorgab von einem Mahngericht zu sein und einen offenen Betrag in Höhe von 4900 Euro einfordern zu müssen. Falls sie nicht sofort bezahle, käme es zur Pfändung. Die Mainzerin reagierte richtig, ließ sich nicht unter Druck setzen und schaltete die Polizei ein. Bei dieser Betrugsmasche argumentieren die Täter sehr redegewandt mit juristischen Begriffen und Fristen, so dass sich die Angerufenen schnell verbal in die Enge getrieben fühlen.
In der dritten Anzeige vom gestrigen Tag ging es um Datendiebstahl. Jemand hatte sich in den Email-Account eines 34-jährigen Mainzers gehackt und einen Hilferuf an seine Email-Adressen versandt, wonach er im Ausland sei und dringend Geld per Western Union brauche. Auch diese Masche („Bettelmail“) ist nicht neu und die Polizei warnt davor, auf solche dubiosen Hilferufe zu reagieren. Im Zweifel sollte man die Betroffenen selbst anrufen und nachfragen – denn diese sitzen oft zu Hause und wissen nichts von ihrer angeblichen Reise oder einer Notlage.
Auch beim Autohandel im Internet gibt es schwarze Schafe – und man sollte sich nicht auf fragwürdige Vorleistungen einlassen. Ein Mann aus Nieder-Hilbersheim wollte auf diesem Weg einen Wagen erstehen und entschied sich für ein Modell, das angeblich in Großbritannien steht. Er überwies das Geld, bekam aber keinen Wagen. Der Nachteil beim Geldtransfer ins Ausland besteht darin, dass man es in der Regel nicht zurückfordern kann. Das machen sich Betrüger zu Nutze.
Bereits Ende Mai zeigte ein Mainzer einen ähnlichen Sachverhalt an. Er wollte einen Wagen aus Schweden kaufen und sollte dafür mit 1700 Euro in Vorkasse treten – und zwar per Western Union. Das kam dem Bankangestellten merkwürdig vor und der Mainzer unterließ den Transfer. Ermittlungen ergaben dann auch, dass er vermutlich einen Betrüger auf den Leim gegangen wäre.
Die Polizei weist darauf hin, dass es auch auf dem Wohnungsmarkt im Internet solche betrügerische Angebote gibt, die Wohnungssuchende ansprechen sollen. Der Vermieter befindet sich auch hier im Ausland und bittet um Vorkasse, bevor man den Schlüssel – der niemals kommt – erhalten soll. D
Die Polizei mahnt in allen Fällen zur Vorsicht. Bevor man sich auf solch ein Geschäft einlässt, sollte man unbedingt die Polizei oder dem Verbraucherschutz zu Rate ziehen. Ist das Geld erst einmal übergeben oder im Ausland, ist es unwiederbringlich weg.

Mainz,  Einbruch in Gartenlauben
Am Rodelberg, 16.06.2014, 17:30 Uhr, bis 17.06.2014, 06:30 Uhr, In der Nacht zum Dienstag drangen unbekannte Täter in mindestens fünf Gartenlauben des Kleingartenvereins Rosengarten ein und entwendeten aus den aufgebrochenen Häuschen Handwerkszeug wie eine Bohrmaschine, eine Stichsäge, Heckenscheren und andere Dinge. Die Ermittlungen laufen. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion 1 in der Innenstadt: 06131 - 65 4110

Volkspark, Göttelmannstraße, 17.06.2014, 17:48 Uhr, Eine 41-jährige Frau fuhr gestern am späten Nachmittag zum Volkspark, stellte ihren Toyota auf dem Parkplatz ab und verstaute ihre Handtasche unter dem Vordersitz, bevor sie mit ihrem Kind zum Spielplatz ging. Nach einer Weile hörte sie die Alarmanlage ihres Wagens und rannte zurück. Die hintere Beifahrerscheibe war eingeschlagen worden und ihre Tasche war verschwunden.
Mit der Tasche wurden die Geldbörse mit Kreditkarten und Bargeld sowie ein Iphone S5 und Schlüssel entwendet.
Im Rahmen der Fahndung traf die Polizei auf ein Ehepaar, das zur Tatzeit einen jungen, großen Mann mit kurzen blonden Haaren auf einem Fahrrad mit einem "Affenzahn“ wegradeln sah.
Weitere Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz: 06131 - 65 3633

A61 Rheinhessen,  Normal war nur die Ausrede
„Normalerweise“ war das Lieblingswort des Lkw-Fahrers, den die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim am gestrigen Nachmittag auf der A61 gestoppt hatte. Denn normalerweise - so gab er an - arbeitet er nur als Saisonarbeiter auf dem Feld und fährt gar keinen Lkw, normalerweise wird der schon etwas betagte Lkw auch nicht für Warentransporte sondern nur für Fahrten innerhalb des landwirtschaftlichen Betriebs eingesetzt und normalerweise sei auch alles in Ordnung. Nicht in Ordnung war jedoch, dass der 68-Jährige weit weg von dem Betrieb Gemüse transportierte und keinen Nachweis darüber führen konnte wie oft und wie lange er schon am Steuer saß, dass er eine Tachoscheibe eingelegt hatte, die nicht die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit anzeigt und dass das Kontrollgerät schon seit mehr als 6 Jahren nicht mehr zur Prüfung vorgefahren wurde.
Nicht nur normalerweise sondern tatsächlich durfte der 68-Jährige deshalb eine Zwangspause einlegen und muss noch mit einer Strafanzeige wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen rechnen. Auch der Arbeitgeber des 68-Jährigen und Halter des Lkw, ein Landwirt aus dem Kreis Bad Dürkheim, wird nicht ungeschoren davon kommen und sich noch mit der Gewerbeaufsicht auseinandersetzen müssen.
Medieninformation der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, Tel. 06701-919200
 
Kirchheimbolanden,  Raubüberfall auf Spielcasino - Tatverdächtiger nach wie vor flüchtig
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und des Polizeipräsidiums Mainz
Nach wie vor fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem flüchtigen Tatverdächtigen Hans Jürgen Schreiber aus Kirchheimbolanden.
Wie berichtet, steht der 54-Jährige in dringendem Tatverdacht, am 06.06.2014 die 18-jährige Angestellte des Spielcasinos in Kirchheimbolanden, „Woogmorgen“, unter Vorhalt einer Schusswaffe erst zur Herausgabe des Kasseninhaltes gezwungen und anschließend mit einem Messer schwer verletzt zu haben.
Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung in den Medien wurde der 54-Jährige in der vergangenen Woche zweimal im Bereich Kirchheimbolanden durch Zeugen gesehen.
Am Samstagvormittag, 14.06.2014, wurde der Tatverdächtige laut Zeugenaussagen im Bereich des Parkhotels „Schillerhain“ gesehen.
Zwei Tage zuvor, also am Donnerstag, d. 12.06.2014, wurde er in der Gemarkung „Bauwald“, in einem Waldgebiet zwischen Dannenfels und Kirchheimbolanden gesehen.
Die Polizei geht daher davon aus, dass sich der Gesuchte nach wie vor im Bereich Kirchheimbolanden aufhält.

Die Polizei fragt:
Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Angaben zum derzeitigen Aufenthaltsort des Gesuchten machen?
Welcher Spaziergänger oder evtl. Hundehalter hat verdächtige Beobachtungen im Bereich „Bauwald“ gemacht?
Wer kann Hinweise zu Holzhütten, Hochsitzen, leerstehenden Gebäuden etc. machen, die möglicherweise als Unterschlupf für den Gesuchten dienen könnten?
Wer hat Auffälligkeiten in seinem Schrebergarten festgestellt?
Die Polizei weist daraufhin, bei Antreffen des Tatverdächtigen umgehend die Polizei zu informieren und nicht selbst an den Gesuchten heranzutreten.
Hinweise bitte an die Polizei Kirchheimbolanden, Telefon: 06352-9110.

Wir berichteten:
(Kirchheimbolanden) Raubüberfall auf Spielcasino – Polizei fahndet nach Tatverdächtigem
Der Überfall auf die 18-jährige Angestellte im Spielcasino in Kirchheimbolanden, Woogmorgen, konnte aufgeklärt werden.
Wie berichtet war die 18-Jährige am 06.06.2014 unter Vorhalt einer Schusswaffe von dem Täter erst zur Herausgabe des Kasseninhaltes gezwungen und anschließend mit einem Messer schwer verletzt worden.
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen der Sonderkommission (SOKO) „Spiel“ der Kriminaldirektion Mainz wurde jetzt ein Tatverdächtiger ermittelt.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den 54-jährigen Hans Jürgen Schreiber aus Kirchheimbolanden (siehe Foto).
Der Tatverdächtige war Kunde der Spielothek und konnte mittlerweile nach Zeugenaussagen als Täter identifiziert werden.
Nach ersten Erkenntnissen verfügt Schreiber über kein Fahrzeug und gilt als sehr ortsgebunden.

Schreiber ist derzeit flüchtig.
Auffällig ist ein rotes Feuermal im Gesicht.
Zur aktuellen Bekleidung des Tatverdächtigen liegen keine Erkenntnisse vor.

Die schwerverletzte 18-Jährige ist mittlerweile außer Lebensgefahr und konnte Angaben zum Tatverlauf machen.
Die Polizei weist daraufhin, bei Antreffen des Tatverdächtigen umgehend die Polizei zu informieren und nicht selbst an den Gesuchten heranzutreten.
Hinweise bitte an die Polizei Kirchheimbolanden, Telefon: 06352-9110.

Wir berichteten:
(Kirchheimbolanden) Raubüberfall auf Spielcasino – Zeugen gesucht
Freitag, 06.06.2014, 07:30 Uhr
Die Kriminaldirektion Mainz hat mit Unterstützung der Kriminalinspektion Worms und der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden die Sonderkommission (SOKO) „Spiel“ eingerichtet.
Zwischenzeitlich konnte aufgrund erster Spurenauswertungen der Tathergang rekonstruiert werden.
Demnach trafen der bisher unbekannte Täter und die 18-jährige Angestellte des Spielcasinos bereits am Eingang des Casinos aufeinander. Hier dürfte der Täter die 18-Jährige mit einer Schusswaffe bedroht und in die Spielhalle dirigiert haben.
Hier musste dann die Angestellte das vorhandene Bargeld in geringer Höhe aushändigen.
Aus bisher nicht nachvollziehbaren Gründen stach der Täter dann mehrfach auf die 18-Jährige ein und verletzte sie hierbei lebensgefährlich. Anschließend flüchtete der Täter dann über eine Balkontür nach draußen auf die Straße „Woogmorgen“. Hier verliert sich seine Spur.
Die Verletzte flüchtete sich ebenfalls aus der Spielothek über eine Wiese in Richtung der alten B 40, wo ein alarmierter Notarzt Erstmaßnahmen einleitete. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Verletze schon viel Blut verloren.
Der aktuelle Gesundheitszustand der 18-Jährigen ist stabil.

Wir berichteten:
(Kirchheimbolanden) Raubüberfall auf Spielcasino
Freitag, 06.06.2014, 07:30 Uhr
Heute Morgen kam es zu einem Raubüberfall auf ein Spielcasino in Kirchheimbolanden.
Nach bisherigen Erkenntnissen betrat gegen 07:25 Uhr ein bisher unbekannter Täter das Casino im „Woogmorgen“ und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe von der dortigen 18-jährigen Angestellten die Herausgabe von Bargeld.
Nach Erhalt der Kasseneinnahmen stach der Täter auf die Angestellte ein und verletzte sie schwer. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.
Die Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Täterbeschreibung:
männlich, etwa 45 Jahre alt, Glatze, sprach deutsch ohne Dialekt


Polizei Mainz