Rettungshubschrauber nach Unfall gelandet
Langenselbold A45 A66: Der Rettungshubschrauber landete am Donnerstagnachmittag auf der Bundesautobahn 45, nachdem es zwischen dem Hanauer Kreuz und dem Langenselbolder Dreieck in Fahrtrichtung Gießen/Fulda zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen war.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll gegen 14.45 Uhr im dortigen vierspurigen Bereich ein Sattelzug auf der zweiten Fahrspur von rechts unterwegs gewesen sein. Als der 56-jährige Lkw-Fahrer aus Österreich dann auf die rechte Spur wechseln wollte, hat er einen dort fahrenden Opel touchiert. Durch den Zusammenstoß schleuderte der Astra dann über die anderen Fahrstreifen und prallte mit einem auf der dritten Spur fahrenden Nissan zusammen. Der Astra kippte um und der Navara überschlug sich. Die 35-jährige Opel-Fahrerin aus Gründau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hanau gebracht. Der 43-jährige Nissan-Fahrer aus Steinau an der Straße kam in das Gelnhäuser Krankenhaus. Sein 47-jähriger Beifahrer wurde in ein Krankenhaus nach Frankfurt geflogen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. An dem Sattelzug entstand geringer Sachschaden. Der Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt. Da auch eine Autobahntrennwand verschoben wurde, sicherte die Autobahnmeisterei diese anschließend mit Warnbaken ab. Während der Landung des Rettungshubschraubers wurde die Autobahn vorübergehend in Fahrtrichtung Gießen/Fulda gesperrt. Wegen der Bergung wurde der Verkehr bis 17 Uhr teilweise über einen oder zwei Fahrstreifen geleitet. In dieser Zeit kam es zu erheblichen Behinderungen im Bereich des Hanauer Kreuzes. Unfallzeugen melden sich bitte bei der Polizeiautobahnstation unter der Rufnummer 06183 911550.


Polizeipräsidium Südosthessen