Mit Messer herumgefuchtelt - Offenbach
Bei einem Streit zweier Männer hat am späten Mittwochabend einer der Kontrahenten mit einem Küchenmesser herumgefuchtelt und ist schließlich weggerannt, ohne dass jemand zu Schaden kam.

Warum es bei dem Zwist gegen 23 Uhr in der Eginhardstraße genau ging, steht bislang noch nicht genau fest. Nachdem sich die beiden Kontrahenten zunächst auf offener Straße angeschrien hatten, hantierte einer der Männer plötzlich mit einem Messer herum. Sein 30 Jahre alter Gegenspieler suchte daraufhin Schutz in einer nahe gelegen Kneipe. Der Messermann wird auf 35 bis 40 Jahre geschätzt und soll etwa 1,75 Meter groß und schlank sein. Er hat schwarze Haare, einen Dreitagebart und trug am Mittwochabend schwarze sportliche Kleidung. Hinweise zu dem Flüchtigen nimmt die Kriminalpolizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

Wer sah den Zusammenstoß? - Offenbach
Nach Zeugen für einen Verkehrsunfall am Mittwochabend an der Kreuzung Bieberer Straße/Untere Grenzstraße suchen derzeit die Beamten des 1. Polizeireviers. Gegen 21.20 Uhr war es dort zu einer Karambolage zweier Personenwagen gekommen, bei der es neben Sachschaden in Höhe von rund 9.500 Euro auch mehrere Verletzte zu beklagen gab, die zum Teil in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Jeder der Autofahrer schilderte gegenüber der Polizei eine ganz eigene Version dessen, was passiert sein soll. Ein 38 Jahre alter Mann aus Offenbach, der mit seinem Volvo die Bieberer Straße vom Stadion in Richtung Stadtmitte befuhr, gab an, die Ampel hätte für ihn auf Grün gestanden, als sein Wagen plötzlich von einem blauen Skoda getroffen wurde, an dessen Steuer ein 35-Jähriger aus Bürgel saß. Dieser Version widersprach der Skoda-Fahrer, der aus Richtung Spessartring kam und für sich reklamierte, bei Grün in den Kreuzungsbereich eingefahren zu sein. Dabei wurden er und die Beifahrer in beiden Wagen verletzt. Wer Hinweise zum Unfallhergang machen kann, wird um Anruf unter 069 8098-5100 gebeten.

Laster demoliert Ampel - Offenbach
Wortwörtlich als "Nichtbeachten einer Lichtzeichenanlage" ist das Verhalten eines bislang unbekannten Lasterfahrers zu werten, der am späten Mittwochvormittag auf der Hafeninsel unterwegs war. Der Brummi nahm gegen 11.20 Uhr beim Abbiegen auf den Nordring die Kurve zu eng und blieb dabei an einer Ampel hängen. Die mehr als mannshoch gelegenen Beschädigungen an der demolierten Lichtzeichenanlage wiesen bei Inaugenscheinnahme durch die Polizei blaue Farbspuren auf. Die Ordnungshüter suchen jetzt nach einem größeren blauen Laster und bitten parallel dazu mögliche Unfallzeugen, sich beim 2. Revier (069 8098-5200) zu melden.

Autobahnpolizei nimmt Lastwagen unter die Lupe - Kreis Offenbach
Speziell den Schwerverkehr auf der Autobahn 3 und einiger Schnellstraßen im Kreis Offenbach hatten Beamte der Autobahnpolizei Langenselbold bei einem gesonderten Kontrolltag am Mittwoch im Blick. Zwischen 7 und 17 Uhr nahmen die Ordnungshüter insgesamt 39 kleine und große Lastkraftwagen sowie deren Fahrer unter die Lupe und wurden in nahezu allen Fällen fündig. So endete für einen ungarischen Autotransporter die Weiterfahrt, weil der Fahrer seine Fuhre fast 40 Zentimeter zu hoch geladen hatte. Ebenso musste der Fahrer eines Holztransports einen Teil seiner Ladung an die Seite legen, da der Lastzug deutlich zu schwer unterwegs war. Er musste dann ein zweites Mal die Kontrollstelle ansteuern, um den Rest der Baumstämme mitnehmen zu können. Insgesamt sechs Truckern ordnete die Polizei an, ihre Fahrt mehr oder weniger lange zu unterbrechen, da sie nicht genügend Pausen gemacht hatten.

"Bekannter" hatte "Stoff" dabei - Biebergemünd-Bieber
Dass es nicht unbedingt von Vorteil ist, bei der Polizei bekannt zu sein, merkte am Mittwochnachmittag ein junger Mann aus Wirtheim. Der 28-Jährige kam mit seinem ebenfalls polizeibekannten Wagen auf der Bundesstraße 276 einer Funkstreife entgegen, die sogleich wendete und den Fahrer samt seiner Karosse unter die Lupe nahm. Nicht umsonst - mehr als zweihundert Gramm Haschisch und 800 Euro in Scheinen fanden die Ordnungshüter bei einer intensiven Nachschau in dem Wagen. Die Tatsache, dass das Geld in einer Kippenschachtel versteckt war, lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass es sich dabei um Gewinne aus Drogengeschäften handelt. Geld und Stoff kamen in die Asservatenkammer, der Wirtheimer wurde mit zur Wache genommen. Mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz am Hals, konnte der Festgenommene später wieder gehen. Allerdings prüft die Polizei jetzt auch, ob der mutmaßliche Drogenbesitzer beim Autofahren selbst "unter Dampf" stand.

Kripo stellt "Gras" und Geld sicher - Schöneck-Oberdorfelden
Mit einer richterlichen Genehmigung zur Nachschau standen am Mittwochnachmittag mehrere Drogenfahnder vor der Wohnungstür eines 26-Jährigen. Die Beamten waren im Rahmen anderer Ermittlungen auf den jungen Mann gestoßen und hatten festgestellt, dass er offenbar in seinem Domizil unerlaubte Drogen vorrätig hatte. Dem war auch so - die intensive Suche nach den verbotenen Substanzern förderte 320 Gramm Marihuana zutage. Außerdem stießen die Kripo-Leute auf fast 600 Euro Bargeld in einer für Drogenverkäufe typischen Stückelung. Das "Gras", das Geld und eine Feinwaage samt Plastiktüten ließen bei den Ordnungshütern recht schnell den Verdacht der Dealerei aufkommen. Der Wohnungsinhaber wurde festgenommen und samt den beschlagnahmten Sachen zum Kommissariat gebracht. Während die Asservate in den Tresor wanderten, konnte der Mann aus Oberdorfelden nach einiger Zeit - mit einer entsprechenden Anzeige wegen Verdachts der Dealerei am Hals - wieder gehen.


Polizeipräsidium Südosthessen