Foto: LKA HessenZweitgrößte Sicherstellungsmenge in diesem Jahr
Hessisches Landeskriminalamt Wiesbaden (ots) - Wiesbaden/ Frankfurt am Main Die "Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main" (GER Hessen) konnte heute Nacht auf dem Rastplatz Haidt, an der A 3, in der Nähe von Würzburg, in einem Lkw ca. elf kg Heroin sicherstellen.

In einem Ermittlungsverfahren gegen eine bulgarische Tätergruppe erhielt die "GER Hessen" im Vorfeld den Hinweis auf den Herointransport. Nach umfangreichen Recherchen konnte dann der Lkw auf dem Rastplatz lokalisiert und überprüft werden. Nachdem die gesamte Ladung, ca. 30 Paletten Gummibärchen mit einem Gewicht von ca. 6.000 kg, ausgeladen worden waren konnten die Beamten ca. elf kg Heroin - der zweitgrößte Fund in diesem Jahr - sicherstellen. Bei der Durchsuchung des Lkw wurden die Beamten von der Tatortgruppe des BKA, bayrischen Kollegen, der Zollüberwachungsgruppe Flughafen Hahn und dem THW Kitzingen unterstützt. Sowohl der Fahrer des Lkws als auch der Organisator des Rauschgifttransportes, der mit einem Pkw sich ebenfalls auf dem Rastplatz aufhielt (32 und 33 Jahre alte bulgarische Staatsangehörige), wurden vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg heute dem Haftrichter beim Amtsgericht in Würzburg vorgeführt, der gegen beide Personen Haftbefehl erließ.

Die GER Hessen ist insbesondere für die Bekämpfung der internationalen organisierten Rauschgiftkriminalität im Bundesland Hessen zuständig. Hessen als Transitland aber auch als Bestimmungsland hat eine hohe Bedeutung für den internationalen Rauschgiftschmuggel in Europa.


Originaltext:   Hessisches Landeskriminalamt