21-Jähriger im Kurpark beraubt
Wiesbaden, Kurpark / Parkstraße, 27.04.2018, 23:55 Uhr, Am Freitagabend griffen zwei unbekannte Täter im Kurpark einen 21-Jährigen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis an und entwendeten ihm mehrere mitgeführte Gegenstände.

Das Opfer wurde verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Eigenen Angaben zufolge saß der 21-Jährige kurz vor Mitternacht auf einer Bank im hinteren Teil des Kurparks und konsumierte Alkohol. Plötzlich seien zwei Männer aufgetaucht und hätten nach Zigaretten gefragt. Im weiteren Verlauf sei es dann zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf dem Opfer eine Uhr, ein Armband und dessen Umhängetasche entwendet wurden. Anschließend hätten die Täter ihr Opfer noch unter Gewaltanwendung mit in Richtung Parkstraße gezerrt. Nachdem nun dem Opfer auch noch Kleidungsstücke abgenommen worden waren, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Täter werden folgendermaßen beschrieben: Täter 1: ca. 20 Jahre, circa 1,70 Meter, circa 60 kg, schwarze Haare, oben lang, seitlich rasiert, Dreitagebart, grauer Kapuzenpulli der Marke Nike, blaue Jeans. Täter 2: circa 20 Jahre, circa 1,70 Meter, circa 60 kg, schwarze Haare, oben kurz, seitlich rasiert, blauer Jogginganzug. Das Opfer, selbst algerischer Staatsbürger, beschrieb die Täter als "afghanischen Phänotyp" mit guten Deutschkenntnissen. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung wurden in der Wiesbadener Innenstadt zwei Personen kontrolliert, deren Aussehen mit der Täterbeschreibung in weiten Teilen übereinstimmt. Die weiteren Ermittlungen hat das Wiesbadener Haus des Jugendrechts übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

29-Jähriger vor Diskothek verletzt
Wiesbaden, Wilhelmstraße, 27.04.2018, 23:55 Uhr, Am Freitagabend wurde ein 29-jähriger Mainzer vor einer Diskothek in der Wilhelmstraße verletzt angetroffen. Die Angaben, wie es zu den Gesichtsverletzungen des Opfers kam, unterscheiden sich erheblich, sodass die Polizei nun Zeugen des Geschehenen sucht. Als die Polizei kurz vor Mitternacht vor dem Eingang der Diskothek auf den 29-Jährigen trifft, blutet dieser aus dem Mund und es besteht der Verdacht, dass er den Kiefer gebrochen haben könnte. Er selbst gibt stark alkoholisiert an, dass er von dem Sicherheitspersonal der Diskothek geschlagen worden sei, und es hierbei zu der Verletzung gekommen sei. Das Sicherheitspersonal berichtet, dass dem Mann aufgrund seiner starken Alkoholisierung der Eintritt verwehrt worden sei. Beim Weggehen sei der Mann dann ohne Fremdeinwirkung gestolpert und gestürzt. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden.

Mülltonnen brennen
Wiesbaden-Dotzheim, Karl-Arnold-Straße, 27.04.2018, 23:40 Uhr, Am Freitagabend wurden der Polizei im Bereich der Kindertagesstätte Schelmengraben zwei brennende Großraummülltonnen gemeldet. Die Mülltonnen brannten vollständig nieder, sodass ein Sachschaden von circa 1.000 entstand. Gemeldet wurde der Brand durch einen Zeugen um 23:40 Uhr. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell gelöscht. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Betrüger drohen am Telefon
Wiesbaden 29.04.2018, 19:30 Uhr, Gestern Abend versuchten abermals sogenannte falsche Polizeibeamte einen 75-jährigen Wiesbadener hinters Licht zu führen und zur Übergabe von Bargeld zu bewegen. Als die Täter bemerkten, dass sie sich den Falschen ausgesucht hatten und die Betrugsmasche nicht funktionierte, schlug die Stimmung am Telefon um und der angerufene Senior wurde verbal bedroht. Als das Telefon gegen 19:30 Uhr klingelte lief die Masche im Grundsatz zunächst so ab wie immer: Festnahme von Einbrechern, Liste mit Adressen aufgefunden, der Angerufene steht auf der Liste, Polizei möchte ihn schützen und holt sein Vermögen ab, um es vor den Einbrechern in Sicherheit zu bringen. Als die Straftäter bemerkten, dass das ausgesuchte Opfer die richtige Polizei informiert hatte, wurde nun massiv mit körperlicher Gewalt gegen den Angerufenen und dessen Ehefrau gedroht. Danach endete das Telefonat. Im Nachgang wurde eine Polizeistreife zu dem angerufenen Ehepaar nach Hause geschickt. Die Beamten wirkten beruhigend auf die Angerufenen ein und nahmen den Sachverhalt auf. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110.

Dachstuhl von Gartenhaus ausgebrannt
Kiedrich, Waldstraße, Freitag, 27.04.2018, 20.20 Uhr, Auf einem Gartengrundstück in der Waldstraße in Kiedrich verursachten Unbekannte am vergangen Freitagabend, gegen 20.20 Uhr, den Brand des Dachstuhles eines Gartenhauses. Begonnen hatte alles mit dem Anzünden von Ästen und Reisig. Das Feuer schlug jedoch auf einen umgestürzten Baum über, welcher wiederum den Dachstuhl des gemauerten Gartenhauses in Brand setzte. Ein Anwohner bemerkte das Feuer und verständigte die Polizei. Hierbei hörte er, wie offensichtlich Jugendliche vom Grundstück wegliefen. Die Höhe des Sachschadens ist bisher nicht bekannt. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei Wiesbaden unter der Rufnummer 0611 / 345 -0 entgegen.

Motorradfahrer bei Sturz verletzt
Hünstetten, L3274 Sonntag, 29.04.2018, 15.00 Uhr, Bei einem Sturz mit seinem Motorrad wurde ein 63-jähriger Motorradfahrer am Sonntagnachmittag, 15.00 Uhr, verletzt. Der Kradfahrer kam auf der L 3274 in Höhe des Ortsteiles Oberlibbach in einer Rechtskurve von der Straße ab und stürzte. Hierbei wurde er verletzt und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Am Motorrad entstand Sachschaden von ca. 3.000 Euro.

Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden

Suche nach vermisster Person nach möglichem Bootsunfall
Korbach/ Edersee (ots) - Am Dienstagmorgen gg. 10:30 Uhr hat der Schiffsführer des Fahrgastschiffes "EderseeStar" bei der Annäherung an die Anlegestelle "Sperrmauer Ostseite" an der Anlegestelle eine Person gesehen, die bis zur Brust im Wasser war, sich nur langsam bewegte und offensichtlich versuchte ein kleines Boot, welches mit Wasser vollgelaufen war, an Land zu ziehen. Das Boot sei weiß oder hellgrau gewesen. Als der Schiffsführer einen Augenblick später wieder zu der Anlegestelle schaute, sei das Boot mit der Person plötzlich weg gewesen. Da er vermutete, daß die Person mit dem Boot gesunken sei, wurde durch die DLRG, die von dem Vorfall Kenntnis erlangte, die Wasserschutzpolizei Waldeck verständigt. Der Bereich wurde mit Tauchern der DLRG sowie mit einem Side- Scan- Sonar abgesucht. Auch der landseitige Bereich wurde abgesucht. Die gesamte Suche blieb erfolglos. Die Wasserschutzpolizei Waldeck bittet weitere Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 05623/5437 zu melden!


Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium
Wasserschutzpolizei