ÜberschlagA60, Nach Flucht vor Polizei Fahrzeug überschlägt sich, Fahrer unter Alkoholeinfluss
Heidesheim (ots) - Am Samstag, 14.04.2018, gegen 19:10 Uhr meldet ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer einen Schlangenlinien fahrenden PKW auf der BAB 60 in Fahrtrichtung Darmstadt zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-West und Ingelheim-Ost.

Der SUV der Marke BMW brauche mehrere Fahrspuren und würde immer wieder ohne ersichtlichen Grund mit wechselnden Geschwindigkeiten fahren. Im Rahmen einer Fahndung kann das Fahrzeug in Höhe der Anschlussstelle Heidesheim festgestellt werden. Der BMW soll am Autobahndreieck Mainz aus dem Verkehr gezogen werden, um ihn einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Im weiteren Verlauf missachtet der Fahrer des SUV die Anhaltesignale der Polizei und flüchtet weiter auf der BAB 60 in Fahrtrichtung Darmstadt. Kurz darauf gehen bei der Polizei Notrufe über einen verunfallten BMW an der Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg ein. Hierbei sei ein Fahrzeug auf die Leitplanke gefahren, habe sich anschließend überschlagen und liege jetzt im Grünstreifen. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung stellt diese fest, dass es sich bei dem Unfallfahrzeug um den zuvor flüchtigen BMW handelt. Schnell stellt sich heraus, warum der Fahrer geflohen ist. Während der Unfallaufnahme kann bei ihm starker Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden. Den freiwilligen Atemalkoholtest verweigert der 32-jährige Mainzer. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz wird die Blutprobe angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Später kann bei dem Flüchtenden eine Alkoholisierung von etwa 3,0 Promille festgestellt werden. In Folge des Verkehrsunfalls erleidet der Fahrer, der sich alleine im Fahrzeug befand, leichte Verletzungen. Am Fahrzeug des Mainzers entsteht Totalschaden. Weiterhin werden zehn Elemente der Leitplanke und mehrere Verkehrsschilder beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 15.000EUR.

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A63
Wörrstadt (ots) - Kurz vor 17 Uhr kam es auf der BAB 63, Fahrtrichtung Kaiserslautern, unmittelbar hinter der AS Wörrstadt zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Aufgrund zu hoher Verkehrsbelastung musste ein PKW-Fahrer sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender Motorradfahrer erkannte dies zu spät, fuhr auf den abbremsenden PKW auf und kam zu Sturz. Hierbei wurde der 30 jährige leicht verletzt. Zwei nachfolgende PKW konnten noch rechtzeitig bremsen und kamen vor der Unfallstelle zum Stehen. Ein nachfolgender 26 jähriger BMW Fahrer aus dem Saarland erkannte diese Situation zu spät und fuhr trotz eingeleiteter Notbremsung den Fahrzeugen hinten auf. Der Fahrer des BMW wurde hierdurch ebenfalls leicht verletzt und wurde wie der Motorradfahrer zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. Durch die Zusammenstöße wurde die Fahrbahn durch ausgelaufene Betriebsmittel und Fahrzeugteile verunreinigt und durch die FFW Wörrstadt gereinigt. Zur Bergung der Fahrzeuge und Säuberung der Fahrbahn waren beide Fahrstreifen der BAB 63 in Fahrtrichtung Kaiserlautern für ca. 1,5 Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde über den Standstreifen weitergeleitet. Es bildete sich ein ca. 4 km langer Rückstau. Die Schadenshöhe an dem beteiligten Krad und den 3 beschädigten Fahrzeugen beträgt ca. 25.000 Euro.

Fast 3 Promille und kein bisschen Einsicht
A61 Rheinhessen (ots) - 2,94 Promille ergab ein Alkoholtest bei einem 44-jährigen Brummifahrer auf einer Tank- und Rastanlage an der A61 bei Worms. Dass er so betrunken nicht weiterfahren durfte, wollte der Mann partout nicht einsehen. Er beabsichtige doch seinen Transport erst am nächsten Morgen fortzusetzen, so sein Argument. Mehr Verständnis hatte sein 60-jähriger Kollege. Bei ihm hatte der Test 2,25 Promille ergeben. Er wollte seinen Rausch zunächst ausschlafen, bevor er sich mit seinem Sattelzug wieder auf den Weg macht. Beide gehörten zu einer Gruppe von insgesamt 25 Fahrern, die die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim während einer sogenannten Abfahrtskontrolle Sonntagnacht auf dem Parkplatz überprüften. Insgesamt 16 Fahrer, die dort Pause gemacht hatten, waren alkoholisiert, 14 allerdings nichts so stark, dass sie ihre Fahrt nicht hätten fortsetzen dürfen.

Autobahnpolizei entdeckt bei Fahrzeugkontrolle Drogen
A60 Rheinhessen (ots) - Eine zivile Streife der Autobahnpolizei Heidesheim kontrollierte am Samstag, 14.04.2018, gegen 00.30 Uhr am Autohof an der A60 am Autobahndreieck Nahetal einen luxemburgischen PKW. Am Steuer befand sich eine 24 Jahre alte luxemburgische Studentin mit Wohnsitz in Karlsruhe. Sie war zusammen mit ihrem Freund auf der Fahrt vom Frankfurter Flughafen nach Luxemburg. Die kontrollierenden Polizeibeamten stellten recht schnell fest, dass die junge Frau offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stand und daher nicht fahrtüchtig war. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Die junge Frau räumte schließlich ein, dass sie regelmäßig Marihuana und auch Haschisch konsumiere. Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde im Kofferraum des Fahrzeuges eine Blechdose aufgefunden. Als die Beamten diese öffneten, strömte ihnen bereits der typische Geruch von Cannabis entgegen. In der Dose befanden sich neben einer Vielzahl von Konsumutensilien diverse Plastiktüten und andere Behältnisse, die alle mit Haschisch oder Marihuana, teilweise auch mit Tabak gemischt, gefüllt waren. Die aufgefundenen Drogen wurden sichergestellt. Die Fahrerin wurde anschließend zur Dienststelle verbracht, wo ihr von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurden. Glücklicherweise war ihr Freund nüchtern und konnte die Weiterfahrt nach Luxemburg antreten. Gegen die Fahrerin wurde neben einem Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz auch ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Sie muss neben einer empfindlichen Geldbuße auch mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. /JT


Polizeipräsidium Mainz
Polizeiautobahnstation Heidesheim