Brand in Wohnanlage mit erheblichem Gebäudeschaden
Wiesbaden (ots) - Am 03.04.2018 gegen 18:00 Uhr kam es in einer Wohnanlage für ältere und körperlich eingeschränkte Menschen in Wiesbaden, Platter Straße 150/150a, zu einem Kellerbrand.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte und Polizeikräfte befanden sich schon Bewohner vor der Wohnanlage und in den Treppenhäusern. Vereinzelte Bewohner waren noch in ihren Wohnungen. Das Kellergeschoss stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand und das gesamte Gebäude war stark verraucht. Durch die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr/Rettungsdienst und Polizei wurde das Gebäude komplett geräumt und die Bewohner in bereitgestellten Bussen untergebracht. Der Brand wurde abgelöscht und das Gebäude wurde gelüftet. Die Platter Straße musste durch Polizeikräfte in der Zeit von 18:30 Uhr bis 21:45 Uhr für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Die beiden Gebäude der Wohnanlage wurden durch die Stadtwerke Wiesbaden als unbewohnbar eingestuft. Der Großteil der Bewohner wurde vorläufig in einem Hotel in Wiesbaden untergebracht; die anderen Bewohner konnten bei Bekannten/Verwandten untergebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an und werden durch die Wiesbadener Kriminalpolizei übernommen. In diesem Zusammenhang empfiehlt die Polizei, den Anweisungen von Einsatzkräften unbedingt Folge zu leisten um somit die Gefahren für die Einsatzkräfte, andere Betroffene und sich selbst zu minimieren. Eine schnelle und reibungslose Rettung und Bergung kann hierdurch positiv beeinflusst werden.

Autorennen in Wiesbadener Innenstadt, Fahrzeuge und Führerschein weg
Wiesbaden, Mainzer Straße, Kaiser-Friedrich-Ring Zeit: Montag, d. 02.04.2018, 21:10 Uhr Drastische Folgen eines zweifelhaften Vergnügens erfuhren zwei Raser in Wiesbaden. Durch einen Verkehrsteilnehmer wurde der Polizei in Wiesbaden ein offensichtlich illegales Autorennen gemeldet. Ein VW Golf und ein BMW der 5er Reihe seien zeitweise mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h in der Mainzer Straße unterwegs gewesen. Sie hätten die Busspur für ihre Überholmanöver genutzt. Durch dichtes Auffahren und riskante Fahrstreifenwechsel seien andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht worden. Beide Fahrzeuge konnten von der Polizei im Kaiser-Friedrich-Ring, bzw. der Moritzstraße gestoppt werden bevor es zu einem Schaden kam. Gegen beide Fahrer wurde eine Anzeige wegen eines verbotenen Fahrzeugrennens und Straßenverkehrsgefährdung erstattet. Des Weiteren wurde festgestellt, dass der 34-jährige Golf-Fahrer wahrscheinlich ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Ihm droht zusätzlich eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die 19-jährige Fahrerin des BMW befindet sich noch in der Probezeit. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Die beiden Fahrzeuge der Raser wurden ebenfalls sichergestellt.

Brand in Mehrfamilienhaus, Haus nicht bewohnbar
Wiesbaden, Uhlandstraße Zeit: Montag, d. 02.04.2018, 12:20 Uhr Am Ostermontag kam es zur Mittagszeit zu einem Brand in einem Wohnhaus in der Uhlandstraße in Wiesbaden. Ein Bewohner hatte eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller bemerkt und sofort die Feuerwehr verständigt. Bei deren Eintreffen stand der Keller in Brand. Drei Hausbewohner sowie deren Besucher hatten sich bereits in Freie geflüchtet. Der Brand konnte, nachdem das Haus stromlos geschaltet worden war, schnell gelöscht werden. Zeitgleich waren alle Wohnungen durch die Feuerwehr hinsichtlich der Mieter überprüft worden. Es hielten sich keine Bewohner in den Wohnungen auf. In dem Haus sind aktuell 22 Personen gemeldet. Alle Hausbewohner wurden für die Nacht adäquat untergebracht. Eine Hausbewohnerin klagte über Unwohlsein konnte aber nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen werden. Der Sachschaden beläuft sich nach Einschätzung der Feuerwehr auf 50.000EUR. Die Brandursache ist ungeklärt. Diesbezügliche Ermittlungen der Polizei dauern an.

Schwerer Verkehrsunfall in Wiesbaden-Schierstein
Wiesbaden (ots) - Am Ostermontag gegen 03:30 Uhr ereignete sich in Wiesbaden-Schierstein ein Verkehrsunfall bei dem eine Person schwer verletzt wurde und Sachschaden von mehreren tausend Euro entstand. Der 21 jährige Wiesbadener Unfallverursacher befuhr mit seinem PKW die Rheingaustraße aus Richtung Wiesbaden-Biebrich in Richtung Wiesbaden-Schierstein. In Höhe der Rheingaustraße 14 kam der Unfallverursacher aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dort frontal gegen eine Mauer, welche quer zur Fahrbahn verlief. Durch diesen Anstoß wurde die Mauer zur Hälfte zerstört und ein hinter der Mauer geparkter PKW wurde ebenfalls schwer beschädigt. Zwei weitere in der Nähe der Unfallstelle abgestellte PKW wurden durch herumfliegende Trümmerteile leicht beschädigt. Das Fahrzeug des Unfallfahrers wurde so stark deformiert, dass Teile der Fahrzeugfront vom Fahrzeug abgerissen wurden. Der Unfallfahrer musste durch die Feuerwehr Wiesbaden aus dem Fahrzeug geborgen und anschließend schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert werden. Eine Lebensgefahr für den Unfallfahrer besteht nicht. Nach ersten Ermittlungen war der Unfallverursacher mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Hinweise auf einen Drogen- oder Alkoholkonsum konnten nicht erlangt werden. Die Rheingaustraße wurde aufgrund der Bergungsarbeiten für ca. 2 Stunden in beiden Fahrtrichtung gesperrt und konnte erst um 05:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Unfall mit verletztem Motorradfahrer
Heidenrod-Laufenselden, L3321 zwischen Laufenselden und der B54, Sonntag, 01.04.2018, 13.35 Uhr, Verletzter Motorradfahrer: männlich, 54 Jahre, wohnhaft in Bad Schwalbach, Ein 54-jähriger Motorradfahrer kam zwischen Laufenselden und der B 54 auf regennasser Fahrbahn vor einer Rechtskurve ins Rutschen. Er blieb verletzt auf der Fahrbahn liegen. Sein Motorrad der Marke Yamaha kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Schutzplanke. Der Fahrer kam verletzt in eine Klinik. Art und Schwere der Verletzungen sind bislang nicht bekannt. Lebensgefahr besteht jedoch nicht.


Polizeipräsidium Westhessen