Kleinkind aus Fenster gestürzt
Wiesbaden, Mainzer Straße, 21.03.2018, gg. 18.30 Uhr, Gestern Abend hat ein 15 Monate altes Mädchen bei einem Fenstersturz unter anderem einen Armbruch erlitten.

Den Ermittlungen der Wiesbadener Polizei zufolge kletterte das Kleinkind aus einem Fenster im zweiten Stock des Mehrfamilienhauses und stürzte von dort aus ab. Derzeit geht die Polizei von einem Unfallgeschehen aus. Hinweise auf ein Verschulden Dritter oder eine strafbare Handlung liegen nicht vor. Dennoch dauern die Ermittlungen an. Nach ärztlichen Informationen besteht für das Kind keine Lebensgefahr.

Exhibitionist festgenommen
Wiesbaden, Mainzer Straße, 21.03.2018, gg. 11.55 Uhr, Gestern Vormittag ist in einem Schwimmbad in der Mainzer Straße ein 65-jähriger Exhibitionist aufgetreten und daraufhin festgenommen worden. Der Mann wurde von einem Bademeister dabei beobachtet, wie er sich in Gegenwart eines weiblichen Badegastes, selbst unsittlich berührte. Nachdem der Bademeister eingeschritten war, übergab er den Beschuldigten der herbeigerufenen Streife. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Schülerinnen auf Schulweg belästigt
Wiesbaden-Sonnenberg, Schuppstraße, 20.03.2018, 07:45 Uhr, Am vergangenen Dienstag belästigte ein bis dato unbekannter Täter drei Schülerinnen einer dritten Klasse auf ihrem Weg zum Unterricht. Nach ersten Ermittlungen sucht die Polizei nun nach möglichen Zeugen des Vorfalls. Die Mädchen waren gegen 07:45 Uhr auf einem Verbindungsweg zwischen der Schuppstraße und der Straße "Am Schloßberg" unterwegs, als ihnen der Mann entgegenkam. Er zeigte sich den Schülerinnen in schamverletzender Art und Weise. Die Mädchen gingen an ihm vorbei. Er sprach sie nicht an und stellte sich ihnen auch nicht in den Weg. Die Drittklässlerinnen reagierten vorbildlich. In der Schule angekommen erzählten sie einer Lehrkraft von dem Vorfall. Sofort wurde die Wiesbadener Kriminalpolizei informiert, welche umgehend Ermittlungen einleitete. Folgende Personenbeschreibung liegt vor: circa 30 Jahre, Glatze mit kurzen Haaren, schlanke Figur, dunkelblaue Jogginghose und dunkler Kapuzenpulli. Hinweisgeber oder Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Pkw ausgebremst und Unfall verursacht
Wiesbaden-Breckenheim, L3017 - zwischen Wildsachsen und Breckenheim, Mittwoch, 21.03.2018, gegen 07:35 Uhr, Zu einer Verkehrsunfallflucht mit beträchtlichem Schaden kam es am Mittwochmorgen auf der L 3017, zwischen Wildsachsen und Wiesbaden-Breckenheim. Gegen 07:35 Uhr fuhr eine 42-jährige Eppsteinerin mit ihrem Ford Focus von Wildsachsen kommend in Richtung Breckenheim. Im Rückspiegel sah die 42-Jährige einen größeren Pkw von hinten herannahen, der sie im Folgenden überholte, direkt vor ihr einscherte und plötzlich sehr stark bremste. Infolge dessen erschreckte die Eppsteinerin, allerdings konnte sie aufgrund einer sofortigen Bremsung einen Zusammenstoß mit dem vor ihr fahrenden Pkw vermeiden, kam aber im Folgenden mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort an eine Leitplanke. Der vorausfahrende Fahrzeugführer entfernte sich seinerseits unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den von ihm zu verantwortenden Schaden zu kümmern. Anhand der Angaben der Eppsteinerin sowie anderer Zeugen dürfte es sich bei dem gesuchten Fahrzeug um einen dunkelblauen oder schwarzen SUV handeln, an dessen Steuer sich mutmaßlich ein Mann als einziger Fahrzeuginsasse befand. Die Fahrerin des Ford Focus blieb infolge des Unfallgeschehens unverletzt. Der an ihrem Fahrzeug entstandene Sachschaden wird auf circa 5.000 Euro geschätzt. Hinweise zum flüchtigen Unfallverursacher nimmt die Unfallfluchtgruppe des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Wiesbaden, unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.

Rabiater Ladendieb festgenommen
Wiesbaden, Kirchgasse, 21.03.2018, gg. 19.20 Uhr, Ein 23-jähriger Mann ist gestern Abend nach einem Ladendiebstahl von einem Ladendetektiv gemeinsam mit einem Zeugen festgenommen worden. Der Detektiv beobachtete den Ladendieb bei seiner Tat, wie er in einem Bekleidungsgeschäft einen Stapel Hemden einpackte und damit das Geschäft verließ. Als der Detektiv den Mann auf der Straße ansprach, wurde dieser rabiat und wehrte sich gegen seine Festnahme. Erst nach dem Eingreifen des Zeugen konnte der 23-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Ein Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls wurde eingeleitet.

Zu schnell auf der B455
500 Meter vor "Erbenheim Nord", Nacht zum 22.03.2018, zwischen 21.20 Uhr und 00.50 Uhr, Im Zeitraum von rund dreieinhalb Stunden haben Einsatzkräfte der Wiesbadener Polizei, im Bereich der Bundesstraße 455, rund 500 Meter vor der Anschlussstelle Erbenheim-Nord in Richtung Mainz-Kastel, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Die Geschwindigkeit ist dort für Pkw auf 100 und für Lkw auf 60 Stundenkilometer beschränkt. Bei den Maßnahmen wurden 139 Verstöße festgestellt, bei denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit teilweise deutlich überschritten wurde. Der schnellste Wagen wurde mit 152 Stundenkilometern gemessen. Abzüglich der Toleranz muss der Fahrzeugführer in diesem Fall mit 160 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Festnahme nach versuchtem Betrug
Walluf-Niederwalluf, Tulpenweg, Mittwoch, 22.03.2018, 12.00 Uhr, Am Mittwochmittag konnte eine Zivilstreife der Eltviller Polizei zwei mutmaßliche Betrüger im Tulpenweg in Niederwalluf festnehmen. Ein Anwohner hatte die Polizei über eine dubios wirkende Rohrreinigungsfirma informiert. Diese Firma hatte den Mann zuvor telefonisch kontaktiert und ihr Kommen im Auftrage der Stadt für Mittwochmittag angekündigt. Eine Nachfrage bei der Stadt bestätigte dann den Verdacht des Mannes, dass die Firma überhaupt nicht mit Arbeiten beauftragt worden war. Im Tulpenweg wurden die beiden Mitarbeiter der Firma im Alter von 23 und 25 Jahren dann von der Zivilstreife in Empfang genommen. Bei der Durchsuchung des Firmenfahrzeuges fanden die Beamten etliche Rechnungen mit zum Teil erheblich überteuerten Preisen auf. Die beiden in Frankfurt lebenden Männer wurden festgenommen. Gegen den 23-jährigen Griechen und seinen serbischen Kompagnon wurde eine Anzeige wegen Betruges erstattet. In diesem Zusammenhang bittet die Wiesbadener Kriminalpolizei mögliche Opfer dieser Betrugsmasche sich unter der Telefonnummer (0611) 345 - 0 zu melden.

Auseinandersetzung zwischen PKW-Fahrer
Wiesbaden-Schierstein, Stielstaße, 17.03.2018, 18:30 Uhr, Am vergangenen Samstag kam es in der Stielstraße in Schierstein zu einem Streit zwischen zwei PKW-Fahrern, in dessen Verlauf Pfefferspray eingesetzt wurde und auch ein Messer vorgezeigt worden sein soll. Ein unbeteiligter Zeuge informierte die Polizei. Da dessen Personalien jedoch nicht feststehen, sucht das ermittelnde 5. Polizeirevier nach dem Mann. Den ersten Ermittlungen zufolge kam es gegen 18:30 Uhr im Bereich Stielstraße, Saarstraße augenscheinlich zu Unstimmigkeiten zwischen zwei PKW-Fahrern. Es wurde überholt und ausgebremst. Aus einem Fahrzeug seien dann mehrere Personen ausgestiegen. Einer der Beteiligten fühlte sich dann bedroht, worauf Pfefferspray eingesetzt wurde. Dies wiederum veranlasste den Kontrahenten zum Vorzeigen eines Messers. Zu einem Einsatz dieses kam es jedoch nicht. Die hinzugerufene Polizei nahm von allen Beteiligten die Personalien auf und fertigte entsprechende Strafanzeigen. Zeugen des Vorfalls und insbesondere der Mitteiler, welcher den Notruf wählte, werden gebeten, das 5. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345-2540 zu kontaktieren.

Jugendliche randalieren auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes
Wiesbaden-Naurod, Fondetter Straße, 22.03.2018, 21:45 Uhr, Gestern Abend randalierten drei Personen auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Fondetter Straße in Naurod und verursachten einen Sachschaden von circa 1.000 Euro. Der Polizei wurden gegen 21:45 Uhr drei Personen gemeldet, welche auf dem Parkplatz mutwillig Einkaufswagen durch die Gegend werfen würden, Müllbehälter und Zigarettenascher umwerfen sowie eine Werbetafel und ein Scheibe beschädigt hätten. Als die Personen die Streife erblickten, flüchteten sie in die angrenzende Gemarkung. Eine Fahndung verlief ergebnislos. Folgende Personenbeschreibung liegt vor: männlich, circa 18 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß, schlank, dunkle Jogginghose und dunkle Joggingjacke bzw. Kapuzenpulli, dunkle Strickmütze. Weiblich, circa 18 Jahre alt, circa 1,70 Meter, schlank, bräunliche Jacke, Schal, Strickmütze. Das 4. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2440 zu melden.

Mord verjährt nie, 30 Jahre alter Mordfall wird neu beleuchtet
Die Ermittler der Mordkommission Frankfurt haben einen 30 Jahre zurückliegenden Fall erneut in Ihren Fokus gerückt. Um endlich eine heiße Spur zum Täter zu bekommen, werden die Ermittler am Mittwoch, den 28.03.2018 diesen Fall in der Sendung Aktenzeichen XY vorstellen. Außerdem beschäftigt die Beamten ein ungelöster Fall aus dem Jahr 2016. Nach über 30 Jahren wendet sich die Mordkommission im Fall des ermordeten Möbelhändlers Wilhelm RACH an die Öffentlichkeit. Eine der Fragen dreht sich vor Allem um eine Frau, die sich Anfang/Mitte der 80er Jahre im Bereich Frankfurt, Wiesbaden, Biedenkopf und Medebach (bei Winterberg) aufgehalten hat. Die Ermittler suchen überregional nach der Frau, da sie als tatverdächtig gilt. Am Tag der Sendung werden weitere Details zum Mordfall gezeigt und auch im Internet unter www.polizei.hessen.de veröffentlicht. In einem zweiten Fall geht es um Mert AKGÖZ (21 Jahre) der in der Nacht vom 12. auf den 13.11.2016 in Frankfurt Höchst vermisst und am 10.12.2016 tot aus dem Main geborgen wurde. Bislang blieb unklar, ob es sich um einen Unfall oder ein Verbrechen handelt. Der Vater des Verstorbenen hat eine Belohnung in Höhe von 3.000 EUR für Hinweise, die zur Aufklärung des Sachverhaltes führen, zur Verfügung gestellt. In beiden Fällen wird am Sendetag eine Hinweistelefonnummer eingerichtet (069-755 44333).


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden