Verkehrsunfall mit spektakulärem Ausgang
Wiesbaden (ots) - Eine verletzte Person und erheblicher Sachschaden von ca. 20000 Euro sind die Bilanz eines folgenschweren Verkehrsunfalles, der sich heute gegen 16:30 Uhr ereignet hat.

Ein 22-jähriger Autofahrer überquerte die Kreuzung Rheinstraße/Kaiser-Friedrich-Ring aus Richtung "An der Ringkirche" in Richtung Rheinstraße. Dort kollidierte er mit einer 44-jährigen Autofahrerin die den Kaiser-Friedrich-Ring aus Richtung Bahnhof in Richtung Dotzheimer Straße befuhr. Das Fahrzeug des 22-jährigen kam in der Rheinstraße auf dem Dach zu liegen. Der 22-jährige Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Fahrzeug des 22-jährigen musste geborgen werden und beide Fahrzeug wurden abgeschleppt. Die 44-jährige Fahrzeugführerin blieb ebenso unverletzt wie deren 12-jähriger Sohn. Es kam kurzzeitig zu leichten Verkehrsbehinderungen durch die Sperrung der Rheinstraße in Richtung Schwalbacher Straße. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Zeugenhinweise werden gebeten sich an das 3.Polizeirevier unter der Tel.Nr. 0611-3452340 zu wenden.

Verkehrsunfallflucht mit verletzter Person
Freitag, d. 09.03.2018, 19:15 Uhr Ort: Wiesbaden, Bahnhofstraße / Rheinstraße Am Freitagabend kam es im Bereich Rheinstraße / Bahnhofstraße in Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall mit verletzter Person und anschließender Unfallflucht. Die 53-jährige Fußgängerin wollte die Bahnhofstraße an der Einmündung Rheinstraße in Höhe des Hansa Hotels überqueren. Sie ging bei "Grün" los und befand sich zwei bis drei Schritte auf der Fahrbahn als sie von einem Pkw erfasst und zu Boden geschleudert wurde. Der Pkw war aus Richtung Rheinstraße / Ringkirche kommend nach rechts in die Bahnhofstraße eingebogen. Das Fahrzeug stoppte kurz ab, setzte aber dann seine Fahrt in Richtung Gustav-Stresemann-Ring / Hauptbahnhof fort. Nach Angaben der verletzten Fußgängerin handelte es sich um einen weinroten Pkw. Die Fußgängerin erlitt Prellungen und eine Verletzung am Fuß. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Tel.: 0611 / 345-0

Einkaufsmarkt überfallen
Wiesbaden-Erbenheim, Bahnstraße, 07.03.2018, 20:55 Uhr, Gestern Abend erschienen zwei Personen in der Bahnstraße in einem Einkaufsmarkt und erbeuteten bei einem Überfall mehrere Hundert Euro Bargeld. Kurz vor Ladenschluss, gegen 21:00 Uhr, betraten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum und forderten die Kassiererin unter Vorhalt einer Waffe zur Herausgabe der Einnahmen auf. Mit dem Geld flüchteten sie dann aus dem Markt in unbekannte Richtung. Beide Täter seien circa 25 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß, und aufgrund des gesprochenen Akzentes laut der Zeugin vermutlich von "südländischer Herkunft". Ein Täter sei von normaler Gestalt, habe braune Augen und dunkle Haare und sei mit einem hellen Kapuzenshirt mit aufgesetzter Kapuze und einem hellen Halstuch bekleidet gewesen. Der zweite Täter sei von kräftigerer Gestalt, habe dunkles Haar und sei mit einem dunklen/blauen Kapuzenshirt, ebenfalls mit übergezogener Kapuze und mit einem bunten Halstuch bekleidet gewesen. Die Flüchtigen hätten eine rote Plastiktüte mitgeführt. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Versuchter Raub
Wiesbaden, Adolfsallee, 07.03.2018, 23:30 Uhr, Gestern Abend versuchten drei unbekannte Täter in der Adolfsallee einen 54-jährigen Wiesbadener zu überfallen und Wertgegenstände zu erbeuten. Das Opfer wehrte sich jedoch und die Täter flüchteten ohne Beute. Der Wiesbadener war gegen 23:30 Uhr in der Adolfsallee unterwegs, als er eigenen Angaben zufolge von einem Täter plötzlich einen Schlag versetzt bekommen habe und dieser ihn schließlich versucht habe zu Boden zu drücken. Währenddessen habe er gespürt, dass man ihn auch durchsucht habe, so das Opfer. Die zwei Begleiter des Haupttäters hätten nicht aktiv eingegriffen. Der 54-Jährige habe sich dann durch einen Schlag verteidigt, woraufhin die Täter über die Albrechtstraße zur Moritzstraße und von dort in Richtung Rheinstraße geflüchtete seien. Die drei Unbekannten werden beschrieben als männlich, 20-25 Jahre alt, 1,60 - 1,80 Meter groß, dunkelhäutig, schlank mit dunklen, kurzen Haaren. Alle hätten dunkle Kleidung getragen und der größte der Dreiergruppe eine graue Basecap. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Zweiradkontrollen
Wiesbaden, 06.03.2018, 09:00 Uhr - 16:30 Uhr, Am Dienstag führten Beamte der Wiesbadener Polizei, mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei, im gesamten Zuständigkeitsbereich Zweiradkontrollen durch und stellten dabei mehrere Ordnungswidrigkeiten und sogar Fahrzeugführer, welche ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren, fest. Im Bereich des Parkplatzes "Kahle Mühle", der Hochheimer Straße und auf der Rampenstraße waren die Einsatzkräfte unterwegs. Insgesamt wurden knapp 60 Fahrzeuge, vorrangig Zweiräder, kontrolliert. Hierbei wurden 15 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Schwerwiegender war jedoch die Tatsache, dass neun Strafanzeigen gefertigt werden mussten. Es waren zum Beispiel fünf Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Bei anderen Verkehrsteilnehmern wurden Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz oder das Kraftfahrzeugsteuergesetz festgestellt. In regelmäßigen Abständen wird die Wiesbadener Polizei weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen.

Dach und Regenrinne bei Unfallflucht beschädigt
Idstein, Eschenhahn, Schwalbacher Straße, 06.03.2018, 22.00 Uhr bis 07.03.2018, 10.00 Uhr, Zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag wurden das Dach und die Regenrinne einer Scheune in der Schwalbacher Straße in Eschenhahn bei einer Unfallflucht beschädigt. Der Schaden an dem in etwa 2,20 Meter Höhe befindlichen Dach und der Regenrinne wurde offensichtlich von einem vorbeifahrenden und dementsprechend großen Fahrzeug verursacht. Es entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Mögliche Unfallzeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Idstein unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 in Verbindung zu setzen.

Postzusteller bestohlen
Wiesbaden, Platter Straße, 08.03.2018, 15:30 Uhr - 16:00 Uhr, Gestern entwendeten unbekannte Täter aus dem Zustellkarren eines Postzustellers eine Tasche mit Formularen und weiteren persönlichen Gegenständen. Die Schadenssumme steht noch nicht abschließend fest. Den Angaben des Geschädigten zufolge geschah der Diebstahl zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr im Bereich der Platter Straße 96 - 148. Hinweise auf den oder die Täter gibt es nicht. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber sich unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden.

Geschwindigkeitsmessungen
Wiesbaden, Mainzer Straße, B54, Donnerstag, 08.03.2018, Zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße musste der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Wiesbaden gestern bei seinen Messungen im Stadtgebiet und auf der B54 feststellen. Bei der sechsstündigen Messung in der Mainzer Straße wurden ab 08:30 Uhr insgesamt 265 Verstöße festgestellt. Bei der dort zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde der negative Spitzenreiter mit 107 km/h geblitzt, was ein zweimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und 280EUR Strafe zur Folge hat. Die Messung wurde letzte Woche im gemeinsamen wöchentlichen Blitzerreport der Kommunalen Verkehrspolizei der Stadt Wiesbaden und des Polizeipräsidiums Westhessen angekündigt. Am Abend wurde auf der Bundesstraße 54 in Fahrtrichtung Taunusstein gemessen (sogenannte Felsenkurve). An dieser Örtlichkeit kam es in der Vergangenheit zu Verkehrsunfällen, die auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Im Zeitraum von 19:15 Uhr bis 21:50 Uhr mussten hier 81 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert werden. Bei erlaubten 60 km/h fiel hier ein PKW mit 100 km/h negativ auf, was für den Fahrer eine Strafe von 120EUR und einen Punkt bedeutet.

Autofahrer unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein
Geisenheim, Schmittstraße, 08.03.2018, 23.50 Uhr, Am späten Donnerstagabend hat eine Streife der Rüdesheimer Polizei einen 23-jährigen Autofahrer kontrolliert, welcher ohne Führerschein und berauscht mit seinem Auto unterwegs war. Gegen 23.50 Uhr fiel den Polizeibeamten bei der Kontrolle des Autofahrers in der Schmittstraße in Geisenheim auf, dass der Mann offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Drogen und ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,7 Promille. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass dem 23-Jährigen die Fahrerlaubnis entzogen worden war und er somit ohne Führerschein unterwegs war. Eine anschließende Durchsuchung des Pkw brachte zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel zum Vorschein. Gegen den Autofahrer wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Hauswand bei Unfallflucht beschädigt
Rüdesheim, Aulhausen, Hauptstraße, 07.03.2018, 07.30 Uhr, Bei einer Unfallflucht in Aulhausen wurde am Mittwochmorgen die Wand eines Hauses in der Hauptstraße beschädigt. Der Schaden in Höhe von rund 1.000 Euro wurde von einem vorbeifahrenden Fahrzeug verursacht. Der Unfallverursacher ergriff anschließend die Flucht, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Mögliche Unfallzeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.

Fast 30 Anrufe von falschen Polizeibeamten, Opfern wird eine Verbindung zum Notruf vorgegaukelt
Wiesbaden, 08.03.2018, 17:50 Uhr - 23:20 Uhr, Gestern Abend waren Trickbetrüger wieder in Wiesbaden aktiv und versuchten in 29 der Polizei gemeldeten Fällen mit der Masche des falschen Polizeibeamten lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Mit leichten Variationen ist die am Telefon erzählte Geschichte der Betrüger jedoch immer gleich: Alle Anrufer und auch Anruferinnen gaben an, dass die Polizei Einbrecher festgenommen habe und man bei der Durchsuchung dieser eine Liste mit weiteren, ausgesuchten Einbruchsobjekten gefunden habe. Die Adresse des oder der Angerufenen habe ebenfalls auf der Liste gestanden, und darum sei der Angerufene akut gefährdet. Ein Einbruch stehe kurz bevor, und schnell müsse man seine Wertsachen in Sicherheit bringen. Hierbei sei die "Polizei" natürlich gerne behilflich. Das Geld müsse nur an einen Zivilbeamten, welcher vorbeikommt, übergeben werden. Natürlich kommt statt der richtigen Polizei einer der Ganoven und das Geld ist weg. Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Betrüger keine Grenzen gesetzt. Entweder kommt tatsächlich eine Person vorbei oder in anderen Fällen sollten die Wertsachen auf dem Grundstück deponiert werden und die Opfer sahen noch nicht mal die Abholer. Es kam auch schon vor, dass die Täter in der Dunkelheit vor dem Balkon der ahnungslosen Opfer erschienen und die Wertsachen dann auf Zuruf von den Opfern vom Balkon geworfen wurden. Immer häufiger kam es in der Vergangenheit vor, dass die Täter mit technischen Tricks ihre Opfer verwirren oder von der Richtigkeit der Anrufe überzeugen möchten. In einzelnen Fällen wurde den Opfern schon erzählt, dass man sie an den Notruf "weiterleiten" werde, und man sich dort vergewissern könne, dass alles seine Richtigkeit hat. Nach einem kurzen Piepton meldete sich dann tatsächlich eine andere Person am Telefon und stellte sich zum Beispiel als "Polizeinotruf Wiesbaden" vor. Natürlich handelte es sich auch hier um einen Betrüger. Andere Opfer wurden schon aufgefordert, selbst die Notrufnummer 110 zu wählen. Dies taten sie dann auch, ohne jedoch selbst das Gespräch vorher mit den Betrügern beendet zu haben. Selbstredend, dass auch jetzt wieder ein Täter am Telefon war. Beenden Sie unbedingt selbst das Telefonat, indem sie den Hörer auflegen oder die Taste zum Beenden des Gesprächs drücken. Erst dann ist die Verbindung zu den Betrügern tatsächlich beendet und erst jetzt können sie sicher die 110 wählen. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110. Bei den bis dato bei der Polizei gemeldeten Vorfällen gingen die Betrüger leer aus und der Schwindel wurde von den ausgesuchten Opfern erkannt.

Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen