Seniorinnen überfallen, 31-jährige Tatverdächtige festgenommen
Wiesbaden, Platter Straße, Kastelstraße, 05.03.2018, 11.10 Uhr und 11.20 Uhr, Zwei Frauen im Alter von 91 und 81 Jahren sind gestern am helllichten Tag auf der Straße von einer Frau überfallen worden.

Gegen 11.10 Uhr wurde eine 91-jährige Seniorin in der Platter Straße angegriffen, nachdem sie einen Linienbus verlassen hatte. Die Täterin riss an der Tasche der Seniorin, wogegen sich die Geschädigte nach Kräften zur Wehr setzte. Trotzdem gelang es der Räuberin ihrem Opfer die Tasche zu entreißen und mit der Beute zu flüchten. Nur wenige Minuten später ereignete sich dann ein weiterer Überfall auf eine 81-jährige Frau in der Kastelstraße. Im Bereich einer Grünanlage wurde die Geschädigte ebenfalls von einer Räuberin angegriffen, die versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Auch in diesem Fall hielt die Seniorin ihre Tasche fest, worauf die Täterin der Frau in die Hand biss. Als ein Anwohner auf die Tat aufmerksam wurde, flüchtete die Räuberin ohne Beute. Nach dem Überfall fahndete die Wiesbadener Polizei mit mehreren Streifen nach der Täterin. Eine Zivilstreife der Kriminalpolizei suchte nach einem Hinweis schließlich in der Toilette einer Gaststätte nach der Räuberin, in der eine dringend verdächtige 31-jährige Frau festgenommen wurde. Die mutmaßliche Täterin wurde in Polizeigewahrsam genommen.

53-Jähriger rastet aus
Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustraße, 05.03.2018, gg. 17.15 Uhr, Ein 53-jähriger Mann hat gestern am frühen Abend völlig die Fassung verloren und wahllos Passanten angepöbelt und wüst beleidigt. Als er sich in diesem Zustand einem Kleinkind näherte, ging der 43-jährige Vater des Kindes dazwischen, worauf sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelte. Dabei griff sich der 53-Jährige auch einen Stein, mit dem er versuchte auf den 43-jährigen Mann einzuschlagen, was ihm zum Glück nicht gelang. Trotzdem erlitt der 43-Jährige leichte Verletzungen. Schließlich schritt eine alarmierte Streife des 5. Polizeireviers ein und nahm den Mann fest. Der erheblich alkoholisierte Beschuldigte wurde in Polizeigewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Überfall am Geldautomaten
Wiesbaden, Bismarckring, 04.03.2018, gg. 04.30 Uhr, Ein 27-jähriger Mann ist am frühen Sonntagmorgen nach dem Abheben von Bargeld an einem Geldautomaten am Bismarckring überfallen worden. Nachdem der Geschädigte das Geld aus dem Automaten geholt hatte, wurde er von dem Täter mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe des Geldes aufgefordert. Dem Geschädigten gelang es, beruhigend auf den Täter einzuwirken, sodass dieser das Messer wieder einsteckte. Diesen Moment nutzte der Geschädigte zur Flucht. Der 27-Jährige beschrieb den Täter als "südländisch aussehend" mit dunkler Kleidung und Vollbart. Weitere Hinweise konnte der Geschädigte nicht machen. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Polizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

Unbekannte verschütten Öl aus Kanister
Wiesbaden-Delkenheim, Kölner Straße, 05.03.2018, Die Wiesbadener Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen eines Umweltdeliktes, welches gestern in Wiesbaden-Delkenheim festgestellt wurde. Zeugen bemerkten zunächst vergossenes Öl im Wendehammer der Kölner Straße. Bei der Nachverfolgung der Spur wurde auch Öl im Bereich einer Fußgängerbrücke gefunden, die in der Nähe über einen Bach führt. Der Kanister, aus dem Öl mutmaßlich ausgeschüttete worden war, wurde schließlich im Bereich eines angrenzenden Bolzplatzes, neben weiteren Ölspuren, auf der Wiese gefunden. Es wurde ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet und die Wiesbadener Kriminalpolizei nimmt Hinweise zum Verursacher der Umweltverschmutzung unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Vorsicht bei falschen Gewinnversprechen
Bad Schwalbach, 05.03.2018 bis 06.03.2018, Betrüger haben Anfang dieser Woche bei einem Mann aus Bad Schwalbach versucht, mit einem falschen Gewinnversprechen Bargeld zu ergaunern. Dem Bad Schwalbacher wurde am Montagmittag telefonisch ein hoher Gewinn mitgeteilt. Um den Gewinn zu erhalten, wurde der Angerufene dann am nächsten Tag in einem weiteren Telefonat dazu aufgefordert, eine Vorauszahlung zu tätigen und Wertkarten in Höhe von mehreren Hundert Euro zu besorgen. Der Mann ließ sich jedoch nichts vorgaukeln und verständigte stattdessen die Polizei. Betrüger versuchen immer wieder, mit der "Gewinnmasche" an Geld zu kommen. Lassen Sie sich auf solche Spielereien nicht ein. Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben, insbesondere wenn die Einlösung des Gewinnes an Bedingungen geknüpft ist. Leisten Sie keinerlei Vorauszahlungen auf versprochene Gewinne, denn ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals von einer Vorauszahlung abhängig machen! Und eines ist sowieso klar: Wer nicht bei einem Gewinnspiel mitgespielt hat, kann auch nicht gewinnen!

Anrufe von falschen Polizeibeamten
Rheingau-Taunus-Kreis, 05.03.2018, Am Montagabend wurden im Rheingau-Taunus-Kreis mehrere Frauen von falschen Polizeibeamten angerufen. In den bislang bekannten Fällen witterten die Angerufenen jedoch die kriminellen Machenschaften und beendeten daraufhin das Telefonat. Wegen der aktuellen Anrufe erneut der Hinweis der Polizei: Richtige Polizisten fragen am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen. Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. Entgegnen Sie dem Anrufer, seine Angaben überprüfen zu wollen. Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und kontaktieren die richtige Polizei unter der Notrufnummer 110.

Autohaus von Einbrechern heimgesucht
Taunusstein, Neuhof, Georg-Ohm-Straße, 03.03.2018, 15.00 Uhr bis 05.03.2018, 07.30 Uhr, In der Georg-Ohm-Straße in Taunusstein-Neuhof wurde zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen ein Autohaus von Einbrechern heimgesucht. Die Täter kletterten über einen Zaun, um sich Zutritt zum Gelände zu verschaffen. Im Anschluss brachen die Unbekannten in die Werkstatt und die Büroräume ein und ließen mehrere Diagnosegeräte sowie Autoschlüssel mitgehen. Darüber hinaus wurde auf der Rückseite des Autohauses auch noch ein Schuppen aufgebrochen. Hieraus wurde jedoch offensichtlich nichts entwendet. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Schwalbach unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 in Verbindung zu setzen.

Heckscheiben zweier Autos eingeschlagen
Eltville, Hauptstraße, 04.03.2018, 16.00 Uhr bis 05.03.2018, 07.30 Uhr, Oestrich-Winkel, Oestrich, Europaallee, 05.03.2018, 18.00 Uhr bis 23.55 Uhr,
Unbekannte Täter haben innerhalb der vergangenen Tage in Eltville und in Oestrich die Heckscheiben zweier geparkter Autos eingeschlagen. In Eltville waren die Vandalen zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen zugange und beschädigten die Heckscheibe eines in der Hauptstraße abgestellten VW Passats. In Oestrich wurde dann am Montagabend ein in der Europaallee geparkter Volvo V40 beschädigt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 oder aber mit der Polizei in Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.

Rheingauer Firma um fünfstelligen Betrag betrogen, Warnung vor Betrugsmasche "CEO Fraud"
Rheingau, 02.03.2018, Ende letzter Woche haben Betrüger mit der Masche "CEO Fraud" eine Rheingauer Firma um einen fünfstelligen Betrag betrogen. CEO ist die englische Abkürzung für "Chief Executive Officer" und bedeutet Geschäftsführer. Fraud ist das englische Wort für Betrug. Bei dieser Betrugsmasche haben es die Täter überwiegend auf Firmen abgesehen, aber auch Vereine, Kommunen oder Organisationen können zu ihren Opfern zählen.
Die Betrüger geben sich als Geschäftsführer oder Manager der jeweiligen Firma aus und lassen schließlich über autorisierte Mitarbeiter Überweisungen auf ein ausländisches Konto tätigen. Hierbei gehen die Täter sehr raffiniert vor und verschaffen sich vorher umfangreiche Informationen über das Unternehmen, um so an Insiderwissen zu gelangen. Mit diesem Wissen kontaktieren sie dann in der Regel Mitarbeiter aus der Buchhaltung oder der Finanzabteilung, welche berechtigt sind, Überweisungen zu tätigen und bringen diese dann unter einem Vorwand dazu, das geforderte Geld zu überweisen. Dabei werden die Mitarbeiter meist unter Zeitdruck gesetzt und zur Geheimhaltung verpflichtet. Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel über E-Mail oder Telefon, wobei E-Mail-Adressen verfälscht und Telefonnummern verschleiert werden.
Um sich vor der Betrugsmasche besser schützen zu können, gibt die Polizei folgende Tipps: Achten Sie darauf, welche Informationen über ihr Unternehmen öffentlich sind und informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die Betrugsmasche "CEO Fraud". Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ein.
Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten, vor Veranlassung der Zahlung, folgende Schritte durchgeführt werden: - Überprüfung der E-Mails auf Absenderadresse und korrekte Schreibweise - Verifizierung der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim Auftraggeber - Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten Bei Auffälligkeiten oder Fragen wenden sie sich an die örtliche Polizeidienststelle oder an das zuständige Landeskriminalamt.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden