Unfall auf A3 mit Sattelzug und drei Schwerverletzten
Wiesbaden (ots) - Gegen 06:30 Uhr befuhr ein bulgarischer Sattelzug die A3 Richtung Frankfurt, auf dem äußerst rechten von drei Fahrstreifen, als plötzlich und unerwartet in Höhe der Anschlussstelle Bad Camberg der nachfolgende Fahrer aus Limburg mit seinem Mercedes Transporter hinten links auffuhr.

Dieser hatte den Abstand zu dem vorausfahrenden Sattelzug, im Augenblick des Überholens falsch eingeschätz, blickte vor dem Wechsel nach hinten und merkte dann, dass er dem Heck gefährlich nahe aufgefahren war. Auch das Ausweichen nach links verhinderte, nahezu ungebremst, nicht mehr den Aufprall. Der Fahrer des Transporters, seine 22 jährige und sein 28 jähriger Beifahrer wurden in der stark deformierten Fahrerkabine eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden. Alle drei mussten in Krankenhäusern weiter behandelt werden.
Der 48 jährige bulgarische Sattelzugfahrer blieb unverletzt. Die A 3 wurde für Bergungs-und Rettungsarbeiten für drei Stunden voll gesperrt, bis zunächst der Verkehr über den rechten Fahrstreifen und den Seitenstreifen abgeleitet werden konnte. Nach fünf Stunden wurde die Sperrung komplett aufgehoben. Es kam zu einem Rückstau von zeitweise 10 Kilometern.
Der Gesamtsachschaden betrug 18.000 Euro.

Raser unter Drogeneinfluss auf A3 gestoppt
Wiesbaden (ots) - Am Donnerstag, 15.06.2017 gegen 16:40 Uhr fiel einer Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Wiesbaden auf der BAB 3 vor dem Autobahnkreuz Wiesbaden in Fahrtrichtung Köln ein roter PKW Honda Civic aus Hanau auf, der mit hoher Geschwindigkeit, teilweise über 130 km/h, über die Standspur raste. Vor dem Kreuz wechselte er rasant über 4 Fahrspuren nach ganz links, um nach dem Kreuz wieder mit unvermindert hoher Geschwindigkeit auf dem Standstreifen am Stau vorbeizurasen. Mittels einer Videoaufzeichnung der Zivilstreife konnte die Fahrt beweissicher aufgenommen werden. Bei der anschließenden Kontrolle verlief die Drogenkontrolle bei dem 22-jährigen Fahrer aus Hanau positiv auf THC und Kokain. Der Fahrer wurde einer Blutentnahme unterzogen; ihm drohen wegen Straßenverkehrsgefährdung eine Strafanzeige mit Entzug der Fahrerlaubnis. Zeugen, die durch diesen Verkehrsverstoß gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611-345-4140 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Mehrere Brände, Kripo ermittelt
Wiesbaden, 18.02.2018, ab 04.45 Uhr, Drei Brände innerhalb von nur drei Stunden haben am Sonntagmorgen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten. Die dabei entstandenen Sachschäden belaufen sich auf mehrere Zehntausend Euro. Das erste Feuer wurde gegen 04.45 Uhr im Bereich der Malmedyer Straße gemeldet. Auf einem Firmengelände brannte eine Gartenhütte lichterloh und wurde durch die Flammen komplett zerstört. Gegen 07.20 Uhr wurde ein Fahrzeugbrand im Bereich der Hans-Böckler-Straße mitgeteilt. Hier wurde festgestellt, dass ein Klein-Lkw in Brand geraten war und ebenfalls von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Ermittlungen zufolge wurde das Fahrzeug vorsätzlich in Brand gesteckt. Gegen 07.40 Uhr erfolgte dann die dritte Brandmeldung, erneut in Wiesbaden-Biebrich. Im Bereich eines Parkhaues war ein Bauschuttcontainer in Brand geraten. Auch hier griff die Feuerwehr ein um Schlimmeres zu verhindern. Die Kriminalpolizei ermittelt in allen drei Fällen wegen Brandstiftung und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Auseinandersetzung vor Diskothek
Mainz-Kastel, Peter-Sander-Straße, 18.02.2018, gg. 00.30 Uhr, Mehrere Personen waren in der Nacht zum Samstag an einer tätlichen Auseinandersetzung vor einer Diskothek in der Peter-Sander-Straße beteiligt. Die Polizei registrierte nach dem Vorfall zwei Geschädigte im Alter von 19 und 28 Jahren, die angaben, mit Angehörigen des Sicherheitspersonals in einen Streit geraten und anschließend geschlagen worden zu sein. Was sich tatsächlich abgespielt hat ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet und das 2. Polizeirevier hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum Ablauf und zu weiteren Beteiligten der Auseinandersetzung machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2240 zu melden.

Kontrollen im Stadtgebiet
Wiesbaden, Innenstadt, 17.02.2018, ab 17.00 Uhr, Im Laufe des Samstagabends hat die Wiesbadener Polizei wieder größere Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Dabei erhielt sie Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei und die Wiesbadener Stadtpolizei. Es wurde zunächst ein Wettbüro in der Bleichstraße aufgesucht. Hier wurden insgesamt 43 Personen überprüft. Dabei wurde ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Die Stadtpolizei fand bei einer Person einen Teleskopschlagstock und stellte diesen sicher. Einer Person musste während der Maßnahmen ein Platzverweis erteilt werden. Anschließend konzentrierten sich die Beamten auf den Bereich um die Fußgängerzone. Hier wurden bis Mitternacht elf Personen kontrolliert. Verstöße konnten dabei nicht festgestellt werden. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Randalierer beschädigen geparkte Autos
Geisenheim, Rheinuferweg, 16.02.2018, 19.00 Uhr bis 20.45 Uhr, Einen Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro haben am Freitagabend Randalierer im Bereich des Rheinuferwegs in Geisenheim angerichtet. Die Täter beschädigten zwischen 19.00 Uhr und 20.45 Uhr mindestens drei geparkte Fahrzeuge, indem sie den Lack zerkratzten, Dellen in die Türen traten und darüber hinaus auch noch zwei linke Außenspiegel abtraten. Die betroffenen Fahrzeuge waren im Bereich des Fliegerdenkmals auf einem Parkplatz an der B 42 abgestellt. Die Rüdesheimer Polizei bittet weitere Geschädigte oder Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 zu melden.

Geschwindigkeitsmessungen
Mainzer Straße Gustav-Stresemann-Ring, Platter Straße, 15.02.2018, ab 17:30 Uhr, Gestern Abend führte die Polizei auf dem Gustav-Stresemann-Ring, der Mainzer Straße und der Platter Straße Geschwindigkeitsmessungen durch, welche in ihrem Ergebnis recht unterschiedlich ausfielen. Zwischen 17:30 Uhr und 18:20 Uhr wurde eine erste Messung auf der Mainzer Straße durchgeführt. Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und 182 gemessenen Fahrzeugen wurden bei 14 Fahrzeugen Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, welche jedoch allesamt noch im Bereich einer Verwarnung (bis 20 km/h Überschreitung; bis 35 Euro Verwarnungsgeld) lagen. Auf der Platter Straße, in Richtung Wiesbaden, wurden ab 19:00 Uhr innerhalb einer Stunde 87 Fahrzeuge gemessen, von denen nur zwei zu schnell waren (11 - 15 km/h Überschreitung / 25 Euro Verwarnungsgeld). An der dritten Messstelle auf dem Gustav-Stresemann-Ring fiel das Ergebnis unerfreulicher aus. Zwischen 21:50 Uhr und 01:00 Uhr wurden hier in Fahrtrichtung Berliner Straße 761 Fahrzeuge gemessen und 110 Verstöße festgestellt. 101 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer müssen mit einer Verwarnung (bis 20 km/h zu schnell / bis 35 Euro) rechnen. Neun Überschreitungen der zulässigen Geschwindigkeit werden eine Anzeige als Konsequenz haben. Hiervon sechs mit 80 oder 100 Euro und einem Punkt in Flensburg und drei sogar mit einem Monat Fahrverbot, zwei Punkten und 160 Euro Strafe. Der unrühmliche Spitzenreiter war ein Mercedes mit gemessenen 93 km/h, statt der erlaubten 50km/h.

Achtung, Betrüger am Telefon
Wiesbaden, 16.02 und 17.02.2018, Erneut haben Unbekannte versucht, mit Betrügereien am Telefon an das Bargeld ihrer betagten Opfer zu gelangen. Bei den Geschädigten meldeten sich Gewinnspielbetrüger, die hohe Gewinne in Aussicht stellten und dafür eine Vorüberweisung von Bargeld verlangten und falsche Polizeibeamte, die eine 88-jährige Frau in der Freudenbergstraße betrügen wollten. Die Seniorin wurde mit einer abenteuerlichen Geschichte über festgenommene Verbrecher in Angst und Schrecken versetzt, um sie dann geschickt über ihre Vermögenswerte auszufragen. Glücklicherweise ging die Frau nicht auf die Forderungen der Täter ein, beendete die Anrufe und verständigte schließlich die richtige Polizei. Derzeit kommt es vermehrt zu Anrufen von Betrügern, die auf verschiedene Art und Weisen versuchen, ältere Menschen übers Ohr zu hauen. Seien Sie stets misstrauisch, wenn Sie Unbekannte anrufen oder vor ihrer Tür stehen. Im Zweifel äußern Sie die Absicht, die 110 zu wählen oder sich bei Freunden oder Bekannten rückzuversichern. Betrüger werden in diesem Fall von der weiteren Ausführung der Tat absehen oder nicht mehr bei Ihnen anrufen.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden