Angebranntes Kochgut mit sechs verletzten Personen
Wiesbaden, Webergasse 24 Zeit: Dienstag, 13.02.2018, 01:45 Uhr, Wiesbaden (ots) - In der Nacht auf Dienstag wurden die Feuerwehr und Polizei über Notruf wegen Brandgeruch und einer Rauchentwicklung in dem Treppenhaus des Mehrfamilienhauses alarmiert.

Nach ersten Ermittlungen der Feuerwehr kam es bei Löschversuchen von angebranntem Kochgut durch die Familienangehörigen der betroffenen Wohnung zu der Rauchentwicklung. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Personen das Mehrfamilienhaus bereits verlassen. Drei Hausbewohner im Alter von 35 bis 50 Jahren, sowie drei Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren wurden durch das Rauchgas leicht verletzt und nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort vorsorglich zu einer weiteren ärztlichen Behandlung in ein Wiesbadener Krankenhaus eingeliefert. Es entstand lediglich geringer Sachschaden. Die Wohnung war nach Lüftungsmaßnahmen durch die Feuerwehr weiterhin bewohnbar.

Auseinandersetzungen am Fastnachtssonntag
Wiesbaden, 11.02.2018, Im Verlauf des gestrigen Sonntages kam es in Wiesbaden zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen zwischen meist alkoholisierten Personen. In den allermeisten Fällen wurden die Beteiligten glücklicherweise nur leicht verletzt. Auf dem Kaiser-Friedrich-Platz schritt die Polizei um kurz nach 18:00 Uhr bei einer sich anbahnenden Auseinandersetzung ein. Ein 17-Jähriger hatte seinen Kontrahenten schon am Hals gepackt, als Einsatzbeamte auf den Streit aufmerksam wurden. Als diese die Streithähne trennten, wurden sie von dem 17-Jährigen beleidigt. In einem anderen Fall schlug ein 24-Jähriger um kurz vor 17:00 Uhr an gleicher Örtlichkeit einem Wiesbadener in das Gesicht und verletzte ihn. Bei der anschließenden Durchsuchung des Angreifers konnte noch ein Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Ein wirklich gefährliches Verhalten legte ein 18-Jähriger gegen 15:35 Uhr, ebenfalls auf dem Kaiser-Friedrich-Platz, an den Tag. Er warf einen brennenden "Bengalo" mitten in die feiernde Menschenmenge und verfehlte nur durch Zufall umherstehende Personen. Verletzt wurde niemand, der junge Mann jedoch mit fast 2,0 Promille in das Polizeigewahrsam eingeliefert und eine Strafanzeige gegen ihn gefertigt. Zwei 18- und 20-Jährige konnten von der Polizei im Rahmen einer Fahndung festgenommen werden, nachdem sie um 19:10 Uhr auf dem Kranzplatz in eine Auseinandersetzung verwickelt waren. Eine Wunde unter dem Auge eines 30-Jährigen war das Ergebnis einer Schlägerei zwischen dem 30-Jährigen und einem 31-jährigen Wiesbadener in der Dreiweidenstraße. Hier war ein zunächst verbaler Streit gegen 18:00 Uhr eskaliert. Gegen 19:00 Uhr schlug ein 25-Jähriger in der Marktstraße einem 23-Jährigen mit einer Bierflasche gegen den Hals. Der Angegriffene wurde hierbei verletzt, der Angreifer konnte aber auch in diesem Fall von der Polizei ermittelt und die Personalien erhoben werden. Bei drei polizeilichen Einsätzen kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten. Gegen 15:30 Uhr wurden die Beamten in der Wilhelmstraße von einem 20-Jährigen angegangen, welcher sich einer Kontrolle entziehen wollte. 30 Jahre alt war ein Wiesbadener, welcher sich gegen 19:30 Uhr mit einer Personalienfeststellung nicht einverstanden zeigte und sich dagegen zur Wehr setzte. Beamte der Bereitschaftspolizei waren zuvor bei einem Streit zwischen dem 30-Jährigen und einer weiblichen Begleiterin eingeschritten, welcher zu eskalieren drohte. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten auch noch beleidigt. Augenscheinlich zu stark dem Alkohol zugesprochen hatte auch ein 23-jähriger Wiesbadener, welcher die Besatzung eines Rettungswagens und auch Polizeibeamte nach deren Angaben auf das Übelste beleidigte, nach ihnen spuckte und auch versuchte sie durch Schläge und Tritte zu verletzen. Der junge Mann hatte sich zuvor bei einer Auseinandersetzung verletzt und wollte sich, wegen eines schmerzenden Knies, in einem Krankenwagen behandeln lassen. Hier begann er jedoch die Sanitäter zu beleidigen und gab sich sehr aggressiv. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten zeigte er dasselbe Verhalten. Auch in der Notaufnahme eines Krankenhauses, in welches er unter Begleitung der Polizei eingeliefert worden war, wurde er verbal ausfällig und begann zu randalieren. Weil der 23-Jährige durch sein Verhalten eine Behandlung unmöglich machte, und diese auch aus ärztlicher Sicht nicht sofort notwendig war, wurde er nun in eine Präsenzzelle auf das 1. Polizeirevier gebracht. Hier beruhigte er sich augenscheinlich während seines ca. zweistündigen Aufenthaltes und wurde, nach einer erfolgten Blutentnahme, abschließend nochmals mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Abschließend bleibt festzustellen, dass mehrere, sich anbahnende Streitereien, durch das frühzeitige Eingreifen der Einsatzkräfte unterbunden werden konnten. In Fällen, in denen es schon zu einer Straftat gekommen war, konnten in den allermeisten Fällen unmittelbar die Personalien der Tatverdächtigen festgestellt werden.

Tasche mit Geld entrissen
Mainz-Kostheim, Hochheimer Straße, 09.02.2018, 20:05 Uhr, Am Freitagabend entrissen unbekannte Täter einem 65-jährigen Kostheimer eine Tasche mit Bargeld und Handy und verursachten hierbei einen Gesamtschaden von mehreren Hundert Euro. Das Opfer war um kurz nach 20:00 Uhr gerade an seiner Wohnanschrift in der Hochheimer Straße, Ecke Linzer Straße angekommen, als er von hinten angerempelt wurde und gleichzeitig seine blaue Stofftasche aus der Hand gerissen bekam. Anschließend seien zwei unbekannte Männer zu Fuß in Richtung Linzer Straße, Wiener Platz geflüchtet. Ein Täter wurde als 1,80 - 1,90 Meter groß und schlank beschrieben. Er habe einen schwarzen Kapuzenpullover oder eine Kapuzenjacke getragen. Das 2. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2240 zu melden.

Ersthelferin nach tödlichem Unfall gesucht
Wiesbaden, Klarenthaler Straße / Kurt-Schuhmacher-Ring, 10.02.2018, 17:00 Uhr, In Ergänzung zu unserer Pressemeldung vom 10.02.2018 (tödlich verletzte Fußgängerin bei LKW-Unfall) sucht der regionale Verkehrsdienst Wiesbaden nach einer namentlich nicht bekannten Zeugin. Diese leistete noch an der Unfallstelle erste Hilfe und gab an Ärztin zu sein. Ihre Personalien sind bisher unbekannt, wären jedoch für die Ermittlungen von Bedeutung. Hinweise bitte an den Regionalen Verkehrsdienst Wiesbaden (0611) 345-0.

44-Jähriger angegriffen und geschlagen
Rüdesheim, Rheinstraße, 11.02.2018, 21.30 Uhr, Am Sonntagabend wurde ein 44-jähriger Mann in der Rheinstraße in Rüdesheim von zwei unbekannten Tätern angegriffen und verletzt. Der Geschädigte war gegen 21.30 Uhr auf dem Gehweg der Rheinstraße von Rüdesheim Mitte kommend in Richtung Bahnhof unterwegs, als er von den beiden Tätern zunächst angebrüllt und anschließend geschlagen wurde. Hierbei soll unter anderem auch eine Glasflasche zum Einsatz gekommen sein, mit welcher der 44-Jährige am Kopf getroffen wurde. Aufgrund der Kopfverletzungen musste der Geschädigte in einem Krankenhaus behandelt werden. Die beiden Angreifer sollen etwa 20- 30 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß, dunkelhäutig und gut gekleidet gewesen sein und kurze, dunkle Haare gehabt haben. Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.

Mehrere Auseinandersetzungen
Rüdesheim, Aulhausen, 11.02.2018, Im Rahmen der Fastnachtsfeierlichkeiten in Aulhausen kam es am Sonntag zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Um kurz vor 14.00 Uhr wurde ein 20-jähriger junger Mann in der Vincenzstraße von einem unbekannten Täter so fest ins Gesicht geschlagen, dass er zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Nur wenige Minuten später schlug ein 18-Jähriger einem 15-jährigen Jugendlichen in der Hauptstraße mit einer Eisenstange gegen den Kopf. Auf dem Sportplatz am Mühlberg ereigneten sich im Verlauf des Nachmittags sogleich zwei Körperverletzungen und ein weiterer polizeilicher Einsatz. Im ersten Fall wurde gegen 16.40 Uhr eine 20-Jährige von einer 19-Jährigen durch einen Faustschlag am Kopf verletzt. Etwa 40 Minuten später kam es dann zum zweiten Vorfall, als ein 18-jähriger junger Mann und dessen zur Hilfe kommender, gleichaltriger Freund von bislang unbekannten Tätern geschlagen wurden. Gegen 18.00 Uhr schritt eine Polizeistreife auf dem Sportplatz in eine, zu eskalierende drohende, verbale Auseinandersetzung zwischen einem 16-jährigen Jugendlichen und einem 19-jährigen Heranwachsenden ein. Da der 16-Jährige eine leere Glasflasche in der Hand hielt, wurde er von den Beamten mehrfach aufgefordert, diese wegzulegen. Als der Jugendliche dieser Aufforderung jedoch nicht nachkam, wurde er schließlich von der Streife festgenommen, wogegen sich der 16-Jährige zur Wehr gesetzt und die Beamten beleidigt und bedroht haben soll. Die genauen Abläufe sowie die Ursachen der Auseinandersetzungen sind noch nicht geklärt und bedürfen weiterer Ermittlungen. Zeugen der Vorfälle werden gebeten, sich mit der Polizei in Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.

19-Jähriger angegriffen
Geisenheim, Berliner Straße, 10.02.2018, 18.15 Uhr, Ein 19-jähriger Heranwachsender wurde am frühen Freitagabend am Geisenheimer Bahnhof von unbekannten Tätern angegriffen. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Geschädigte bereits während der Zugfahrt mit den späteren Angreifern in einen Streit geraten sein. Nach dem Aussteigen aus dem Zug habe sich die Situation dann schließlich zugespitzt und der 19-Jährige sei dann am Bahnhof von seinen Kontrahenten geschlagen und getreten worden. Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.

Auseinandersetzung vor dem Bürgerhaus
Kiedrich, Hautvillers-Platz, 10.02.2018, 22.30 Uhr, In Kiedrich kam es am Samstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Junge Männer waren gegen 22.30 Uhr vor dem Bürgerhaus in einen Streit geraten, der schließlich in eine handfeste Auseinandersetzung mündete. Hierbei wurden drei 18, 19 und 21 Jahre alte Beteiligte leicht verletzt. Es wurden jeweilige Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Unfallflucht
Idstein, L3026, 10.02.2018, 14.40 Uhr, Am Samstagnachmittag wurde auf der L 3026 bei Idstein der Außenspiegel eines Opel Combo bei einer Unfallflucht beschädigt. Der 24-jährige Opelfahrer war gegen 14.40 Uhr von Wörsdorf kommend auf der Landesstraße in Richtung Idstein unterwegs, als ihm in einer Kurve kurz vor der Heckenmühle ein dunkelblauer Kastenwagen entgegenkam. Als beide Pkw auf einer Höhe waren, touchierten sich die Fahrzeuge. Durch die Berührung entstand an dem Spiegel des Opels ein Schaden in Höhe von mehreren Hundert Euro. Die Fahrerin oder aber der Fahrer des dunkelblauen Kastenwagens fuhr nach dem Zusammenstoß einfach weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Mögliche Unfallzeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Idstein unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 in Verbindung zu setzen.

Bilanz des Fastnachtumzuges
bis 18:45 Uhr, Trotz des kalten, teilweise feuchten Wetters, war auch der diesjährige Fastnachtsumzug in Wiesbaden gut besucht und verlief aus polizeilicher Sicht ohne größere Beanstandungen. Folglich hatte sich die deutlich erhöhte Präsenz ziviler und uniformierter Polizeibeamter, die teilweise auch mit Bodycams ausgestattet waren, sowie die Jugendschutzkontrollen und eine zusätzlich installierte Videoüberwachung im Bereich des Kaiser-Friedrich-Platzes ausgezahlt.
Der Zugbeginn des närrischen Jahreshöhepunktes verzögerte sich wegen eines tragischen Zwischenfalles, der sich gegen 13:00 Uhr und somit noch vor Beginn des Umzuges ereignet hatte. Ein ca. 50-jähriger Mann war aus bisher unbekannten medizinischen Gründen kollabiert. Er musste zunächst auf der Zugstrecke reanimiert und anschließend in ein Krankenhaus transportiert werden.
Im Verlauf des Fastnachtumzuges wurden von den Einsatzkräften der Polizei mehrere Personenkontrollen durchgeführt und dabei gezielt Personen und Personengruppen angesprochen, um sich anbahnende, meist alkoholbedingte Auseinandersetzungen bereits im Anfangsstadium zu unterbinden und zu einem friedlichen Treiben zu bewegen. Auch die Überwachungsmaßnahmen zur Einhaltung der Jugenschutzbestimmungen zeigten positive Wirkung. Dennoch fielen zahlreiche Jugendliche wegen übermäßigem Alkoholkonsum auf und mussten teils medizinisch versorgt werden.
Bis 18:45 Uhr wurden vier Personen in Gewahrsam genommen und 17 Platzverweise erteilt. Außerdem konnte die Polizei zwei verloren gegangene Kinder ihren Erziehungsberechtigten wieder wohlbehalten übergeben.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden

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Mittwoch, 19.02.2014, 09:40 Uhr, Am Vormittag meldet eine Verkäuferin eines türkischen Supermarktes in Mainz-Mombach eine verwirrte ältere Dame in ihrem Laden.

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Brandstiftung
Hochheim-Massenheim, Untergasse Montag, 14.04.15, 22:15 Uhr, Bislang unbekannte Täter setzten den Innenraum des Jugendbusses, der an der Sport- / Kulturhalle in Massenheim steht, in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzte gab es nicht.

Polizei Wiesbaden 01.11.17

Tätlicher Angriff an Bushaltestelle
Wiesbaden, Mainz-Kastel, Wiesbadener Straße, 30.10.2017 gg. 21.20 Uhr, Eine zunächst verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in einem Omnibus von Mainz nach Wiesbaden mündete nach dem Ausstieg an der Bushaltestelle "Mudra-Kaserne" in einer Handgreiflichkeit.

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