Falsche Polizeibeamte in Glashütten, Schüsse auf Polizeibeamte, Zeugen und Hinweisgeber gesucht
04.02.2018, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr, In dem Betrugsfall mit der Masche der falschen Polizeibeamten in Glashütten, bei dem es am Sonntagabend zu einer Schussabgabe des Opfers kam (das Polizeipräsidium Westhessen berichtete),

hat die Kriminalpolizei Bad Homburg die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um ihre Unterstützung. Konkret ist für die Ermittler von Interesse:
Wer hat am Sonntag, in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr im Bereich Glashütten Fahrzeuge wahrgenommen, die offenbar nicht in den Bereich gehörten, eventuell am Fahrbandrand abgestellt waren und die Fahrzeuginsassen vielleicht telefonierten? Wer hat in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr Fahrzeuge wahrgenommen, die in ungewöhnlicher Weise nach Glashütten hinein- oder hinausfuhren? Wer hat in der Zeit zwischen 19.00 und 20.30 Uhr Personen im Bereich "Im Hirschgarten" wahrgenommen, die offenbar ortsfremd waren?
Zwischenzeitlich wurden erste Vernehmungen durchgeführt und Spuren ausgewertet. Demnach wurden drei Schüsse abgegeben. Zwei im Bereich der Haustür und einer im ersten Stock aus dem Fenster als gedachter "Warnschuss" in die Luft. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass der 90-jährige Hausbesitzer von den Tätern am Telefon aufgefordert wurde die Schüsse abzugeben. Nach dem Anruf des Opfers bei der "richtigen Polizei", meldeten sich nochmals die falschen Polizeibeamten. Diese bekamen dann mit, dass der 90-Jährige zwischenzeitlich die echte Polizei erreicht hatte und es an der Haustür klingelte. Die falschen Polizeibeamten redeten jetzt massiv auf ihr Opfer ein und erklärten, dass es nun soweit sei und wie angekündigt in der Dunkelheit eine Einbrecherbande vor der Tür stehen würde. Da er und seine Ehefrau massiv in Gefahr seien und eine Streife so schnell nicht vor Ort sein könne, müsse er nun unbedingt schießen und sich in seinem Haus verschanzen. Die "Polizei und die Staatsanwaltschaft" hätten die Erlaubnis erteilt und er müsse zwingend die Polizei unterstützen. Mehrmals riefen verschiedenen Personen als "Polizist" oder "Staatsanwalt" an und forderten immer wieder zur Schussabgabe auf. Der 90-Jährige lehnte dies mehrfach ab, wurde jedoch massiv unter Druck gesetzt. Abschließend der Hinweis, dass die Staatsanwaltschaft oder die Polizei Bürgerinnen und Bürger niemals zur Anwendung von Gewalt auffordern und dies auch niemals autorisieren würde.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bad Homburg unter der Rufnummer (06172)120-0 zu melden.

Randalierer im Schulgarten zugange
Walluf, Niederwalluf, Pflänzerweg, 02.02.2018, 11.00 Uhr bis 07.02.2018, 12.00 Uhr, Der Schulgarten der Grundschule in Walluf wurde zwischen Freitagvormittag und Mittwochmittag von Randalierern heimgesucht. Die Täter kletterten über den Maschendrahtzaun auf das Gartengelände, warfen eine Fensterscheibe der Gartenhütte mit einem Stein ein und ließen darüber hinaus mehrere Bierflaschen auf dem Grundstück zurück. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 300 Euro geschätzt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 in Verbindung zu setzen.

Brennende Großraummülltonne
Taunusstein, Neuhof, Ziegelhüttenweg, 07.02.2018, 16.08 Uhr, Am Mittwochnachmittag haben unbekannte Täter im Ziegelhüttenweg in Taunusstein-Neuhof eine mit Papier gefüllte Großraummülltonne in Brand gesetzt und hierdurch einen Sachschaden von mehreren Hundert Euro verursacht. Der betroffene Müllcontainer war im Bereich einer Häuserzufahrt abgestellt. Das Feuer wurde um kurz nach 16.00 Uhr bemerkt und von der Feuerwehr gelöscht. Die Wiesbadener Kriminalpolizei (K11) hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Fußgängerin beim Abbiegen übersehen
Wiesbaden, Waldstraße, Dostojewskistraße, 07.02.2018, 10:30 Uhr, Gestern Morgen kam es an der Einmündung Waldstraße/Dostojewskistraße zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung einer 79-jährigen Fußgängerin, bei dem die Seniorin leicht verletzt wurde. Ein 85-jähriger Passat-Fahrer befuhr gegen 10:30 Uhr die Waldstraße, aus Richtung Schiersteiner Straße, in Richtung Dostojewskistraße und beabsichtigte in diese nach links einzubiegen. Zeitgleich überquerte die Seniorin im Einmündungsbereich der beiden Straßen die Dostojewskistraße, ohne auf den abbiegenden PKW zu achten. Es kam zum Zusammenstoß und die 79-Jährige erlitt leichte Abschürfungen. Sie wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Abgelenkt und Handy entwendet
Wiesbaden, Bahnhofsplatz, 07.02.2018, 14:00 Uhr, Zwei unbekannte Täter lenkten gestern kurzzeitig die Mitarbeiterin einer Tankstelle am Bahnhofsplatz ab und entwendeten ihr anschließend unbemerkt das Mobiltelefon. Gegen 14:00 Uhr erschienen die zwei Männer in dem Verkaufsraum der Tankstelle und fragten nach einem bestimmten Produkt. Um den "Kunden" behilflich zu sein, verließ die Angestellte kurzzeitig den Thekenbereich und begab sich in den Verkaufsraum. Diese kurze Zeitspanne nutzte der zweite Täter und griff sich das auf dem Tresen abgelegte Handy der Geschädigten. Anschließend gelang den Dieben in einem PKW unerkannt die Flucht. Eine Täterbeschreibung liegt nicht vor. Die Ermittlungsgruppe des 1. Polizeireviers hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden

Vermeintliche "Einbrecher" festgenommen
Wiesbaden, Riederbergstraße, 07.02.2018, 00:00 Uhr, In der vergangenen Nacht kam es in der Riederbergstraße in Wiesbaden zur Festnahme zweier "Einbrecher", welche sich im Nachgang jedoch als Angehörige der sogenannten "Lost Places Community" entpuppten. Gegen 0:00 Uhr hatte eine Zeugin in einem Haus in der Riederbergstraße einen Taschenlampenschein erblickt und folgerichtig sofort den Notruf gewählt. Mehrere Streifen machten sich auf den Weg, umstellten das Gebäude und schauten schließlich im Innern nach dem verdächtigen Lichtschein. Schnell gaben sich zwei 22- und 30-Jährige zu erkennen und ließen sich widerstandslos festnehmen. Im Laufe der folgenden polizeilichen Ermittlungen erklärten die Männer dann, dass sie als Hobby verlassene Gebäude aufsuchen und dort Fotos machen würden. Tatsächlich konnten sie die gemachten Angaben mit Fakten untermauern. Nach einigen Stunden im Polizeigewahrsam wurden sie, nach Abschluss der ersten polizeilichen Ermittlungen, wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei dem "Tatobjekt" handelte es sich um ein schon seit längerer Zeit unbewohntes Gebäude. Nichtsdestotrotz hat die Zeugin absolut vorbildlich gehandelt und bei ihrer verdächtigen Beobachtung sofort die Polizei alarmiert.

Polizeieinsatz aufgrund verdächtiger Gegenstände
Wiesbaden-Biebrich, Äppelallee, 07.02.2018, ab 11.10 Uhr, Mehrere verdächtige Gegenstände auf dem Gelände des Äppelalleecenters, haben heute Vormittag für einen Polizeieinsatz gesorgt. Nach Mitteilung von Zeugen wurde der Bereich auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes, im Bereich einer Bushaltestelle, zunächst abgesperrt. Da nach einer ersten Beurteilung der Gegenstände nicht auszuschließen war, dass es sich möglicherweise um unbekannte Kampfmittel handelte, wurden Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes (Regierungspräsidium Darmstadt) verständigt. Diese gaben gegen 13.20 Uhr Entwarnung. Es handelte sich bei den Gegenständen um ungefährliche metallische Zylinder, deren Herkunft nicht geklärt werden konnte. Nach der Entwarnung wurden die Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben.

Hauswand beschädigt und weggefahren
Oestrich-Winkel, Oestrich, Rheinstraße, 06.02.2018, gg. 07.30 Uhr, Am Dienstagmorgen beschädigte ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Rheinstraße in Oestrich die Hauswand eines dortigen Wohnhauses auf circa zehn Metern Länge. Offenbar wollte die Person mit ihrem Pkw wieder rückwärts aus der Sackgasse ohne Wendemöglichkeit herausfahren, wobei der Schaden entstand. Anstatt sich zwecks Schadensregulierung beim Hauseigentümer zu melden, entfernte sie sich unerkannt vom Unfallort. Der Schaden an der Hauswand wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Polizei in Eltville ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 zu melden.

LKW bleibt unter Brücke stecken
Eltville am Rhein, Roßpfad, 06.02.2018, gg. 13.45 Uhr, Die Durchfahrtshöhe einer Bahnbrücke über der Straße "Roßpfad" in Eltville missachtete ein 45-jähriger LKW-Fahrer am Dienstagmittag. Der Fahrzeugaufbau blieb unter der Brücke hängen, wodurch der LKW stecken blieb. Erst durch das Ablassen von Luft aus den Reifen, konnte das Fahrzeug unter der Brücke herausgefahren werden. An der Brücke entstand ein Schaden von circa 3.000 Euro und an dem Fahrzeug Beschädigungen in Höhe von circa 7.000EUR.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden