Motorradfahrer tödlich verunglückt
Gründau, Bei den Ermittlungen zu einem schweren Verkehrsunfall Ende September 2017 suchen die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei nun nach weiteren Personen, die etwas zu dem Unfallhergang sagen können.

Insbesondere der Fahrer eines Personenwagens, der als erstes zur Unfallstelle hinzukam, dürfte aus Sicht der Polizei ein wichtiger Zeuge sein. Beim Eintreffen der ersten Streife war dieser offensichtlich bereits weitergefahren. Am 24. September 2017 waren vier Motorradfahrer gegen 16.30 Uhr auf der kurvenreichen Strecke zwischen Breitenborn und Hain-Gründau unterwegs, als sie einen langsameren Personenwagen vor sich hatten. Während der erste aus der Gruppe problemlos überholte, verlor der Zweite während des Überholvorganges aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seine Maschine und kam zu Fall. Dabei rutschte der 46 Jahre alte Mann aus Bad Vilbel mehrere Meter weit über die Straße und blieb schwer verletzt liegen. Trotz sofortiger Einlieferung in ein Krankenhaus konnten die Ärzte nichts mehr für ihn tun; er verstarb wenige Stunden später an seinen inneren Verletzungen. Sein Motorrad, eine rote 1100er BMW Geländemaschine, rutschte nach dem Sturz gegen eine Leitplanke und wurde dabei erheblich beschädigt. Bei den bisherigen Untersuchungen zu dem Unfallhergang blieben trotz zahlreicher Zeugenvernehmungen immer noch einige Fragen offen. Daher erhoffen sich die Ermittler, dass sich durch diesen Aufruf weitere Zeugen melden, die den Behörden bislang nicht bekannt sind. Von besonderem Interesse sind Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise vor dem Unfall von der Motorradgruppe überholt wurden und gegebenenfalls Angaben zu deren Fahrweise machen können. Zudem interessieren sich die Beamten auch für Fotoaufnahmen, die Zeugen an der Unfallstelle vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gemacht haben. Zeugen melden sich bitte bei der Polizeiautobahnstation Langenselbold unter der Rufnummer 06183 911550 oder der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Frau durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt
Hanau, Bei einer tätlichen Auseinandersetzung ist am Freitagmorgen, gegen 7.30 Uhr, in der Lamboystraße eine 46 Jahre alte Frau durch mehrere Messerstiche lebensbedrohlich verletzt worden. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie sofort operiert wurde. Bislang ist unklar, ob sie den Angriff überleben wird. Als dringend tatverdächtig gilt ihr getrennt lebender Ehemann, der unmittelbar nach der Tat flüchtete und etwa eine Stunde nach dem Vorfall von Kriminalbeamten in der Innenstadt festgenommen werden konnte. Nach bisherigem Ermittlungsstand von Staatsanwaltschaft und Kripo soll der 49 Jahre alte Verdächtige die Frau an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses, wo sie bislang wohnte, abgepasst haben. Mehrere Anwohner aus dem Haus, die den Vorfall mitbekamen, sollen den mutmaßlichen Angreifer mit einer Dachlatte in die Flucht geschlagen haben. Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Die Staatsanwaltschaft Hanau prüft nun, ob der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden soll.

Mann bei Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt
Hanau, Noch völlig unklar sind die Hintergründe einer Auseinandersetzung, die am Mittwochnachmittag in der Otto-Hahn-Straße stattgefunden haben soll und bei der ein 35-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde; die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Fest scheint bislang zu stehen, dass die Tat gegen 13.30 Uhr im Bereich einer Sackgasse im unweit eines kürzlich eröffneten Einkaufszentrums (auf Höhe einer Verpackungsfirma) stattfand und dass offenbar auch ein Messer im Spiel war. Neben dem später durch Stiche im Bauchbereich schwerverletzten 35-Jährigen war wohl auch ein 39-Jähriger vor Ort, der bei der Auseinandersetzung leicht verletzt wurde. Ob noch andere Personen beteiligt waren und wer dem Opfer die Verletzungen beibrachte, muss noch erhellt werden. Da es möglicherweise unabhängige Zeugen des Vorfalls gibt, bittet die Kriminalpolizei diese, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
Polizeipräsidium Südosthessen

Gewässerverunreinigung im Main
Frankfurt (ots) - Am Mittwochmorgen wurde der Wasserschutzpolizei in Frankfurt eine Gewässerverunreinigung, vermutlich durch Öl, in Höhe der Europäischen Zentralbank gemeldet. Durch die natürliche Fließbewegung konnte die Verunreinigung im späteren zeitlichen Verlauf flussabwärts von der Wasserschutzpolizei Frankfurt festgestellt werden. Der eingesetzte Polizeihubschrauber stellte fest, dass sich leichte Spuren einer Verunreinigung auf einer Länge von ca. 2 km und einer Breite von ca. 3 m auf dem Main befand. Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit löste sich die Verunreinigung schnell auf, sodass ein Einsatz der Feuerwehr nicht mehr notwendig war. Ein Verursacher konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an.


Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium