Fußgänger bei Unfall schwer verletzt
Wilhelmstraße, 10.12.2017 - gg. 01:00 Uhr, Wiesbaden (ots) - Kurz nach Mitternacht kam es am Sonntag auf der Wiesbadener Wilhelmstraße zu einem schweren Verkehrsunfall.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wollte ein 22 - jähriger Mann aus Heilbronn zu Fuß die Wilhelmstraße in Höhe des Staatstheaters überqueren. Dabei übersah er vermutlich den herannahenden PKW einer 18 - jähriger Frau aus Wiesbaden. Diese befuhr zu diesem Zeitpunkt die Wilhelmstraße in Richtung Kureck. Nach notfallmedizinischer Erstversorgung wurde der Verletzte in ein Wiesbadener Krankenhaus verbracht. Die Autofahrerin wurde einer notfallpsychologischen Betreuung zugeführt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurde zur Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Die Unfallstelle wurde im Rahmen der Unfallaufnahme in beide Richtungen voll gesperrt.

Ungewöhnlicher Verkehrsunfall mit zwei Verletzten
Amöneburg, 08.12.2017 - gg. 17:00 Uhr, Wiesbaden (ots) - Gegen 17:00 Uhr befuhr ein 77-jähriger Wiesbadener die Wiesbadener Landstraße in Richtung Biebrich. Kurz nach der Ortseinfahrt Amöneburg verlor er aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte anschließend auf dem dortigen Radweg mit einem 51-jährigen Radfahrer aus Mainz. Dieser erlitt dadurch leichte Verletzungen. Der Autofahrer prallte folgend an einen nahen Laternenmast. Abgelenkt von diesem Anprall rollte sein Auto wieder auf die Fahrbahn, wo er letztlich noch mit einem Kleinlaster zusammenstieß. Dessen 33-jähriger Fahrer aus Mainz-Kastel blieb unverletzt. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung wurden der Unfallverursacher, sowie der Radfahrer in umliegende Wiesbadener Krankenhäuser verbracht. Im Rahmen der erforderlichen Rettungs - und Bergungsmaßnahmen waren neben der Wiesbadener Berufsfeuerwehr, auch mehrere Streifen der Wiesbadener Stadtpolizei eingesetzt. Die erforderliche Vollsperrung der Unfallstelle dauerte etwa 2 Stunden.

Bilanz der Wiesbadener Polizei zum Wintereinbruch
Sonntag, 10.12.2017, Wiesbaden (ots) - Mehrere Verkehrsunfälle, überwiegend Blechschäden, ereigneten sich aufgrund des Wintereinbruchs am Sonntag, 10.12.2017, ab 10:15 Uhr, im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen.
Zwischen 10:15 Uhr und 20:00 Uhr gingen beim PP Westhessen fast einhundert Meldungen über glättebedingte Verkehrsunfälle ein. Insgesamt 23 Unfälle konnten durch die Polizei nicht mehr aufgenommen werden, da die Unfallbeteiligten mittlerweile die Unfallörtlichkeit verlassen hatten. Allein bei der Polizeidirektion Wiesbaden gingen 32 Meldungen über witterungsbedingte Verkehrsunfälle ein. Insbesondere an den Steigungs-/Gefällstrecken, B 417 Jagdschloss Platte, "Eiserne Hand" und "Hohe Wurzel" meldeten Verkehrsteilnehmer teils extreme Beeinträchtigungen.
Die Streudienste waren pausenlos im Einsatz.
Bei der Polizeidirektion Limburg gingen insgesamt 11 Meldungen über Verkehrsunfälle ein.
Die Polizeidirektion Main-Taunus vermeldete insgesamt 14 Verkehrsunfälle. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. 1 Person wurde bei einem Unfall leicht verletzt.
Die Polizeidirektion Rheingau-Taunus-Kreis vermeldeten insgesamt 7 witterungsbedingte Verkehrsunfälle.
Im Bereich der Polizeidirektion Hochtaunus kam es zu insgesamt 13 Verkehrsunfällen auf Grund winterlicher Straßenverhältnisse. Der Gesamtschaden dort betrug ca. 40.000 Euro
Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer um eine vorsichtige Fahrweise und ggf. auf nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verzichten.

Polizeipräsidium Westhessen

Schiffsunfall auf dem Main
Hattersheim/ Eddersheim (ots) - Am Freitagnachmittag befuhr ein deutsches Gütermotorschiff den Main von Rotterdam kommend in Richtung Frankfurt a.M. Höhe der Ortslage Eddersheim passierte das Schiff ein weiteres Gütermotorschiff. Nach der Passage wurde es durch starken Seitenwind und der Strömung weiter in Richtung linkes Ufer gedrückt. Hierdurch geriet das Schiff zu nah an die verankerte grüne Begrenzungstonne und rieß diese ab. Die Verankerungskette der Tonne verfing sich in der Schiffsschraube und wurde mitgeschleift. Das Schiff passierte noch die Schleuse Eddersheim, bevor es im Vorkanal der Schleuse seine Fahrt einstellte. Am heutigen Samstag konnte ein Tauchunternehmen die Kette von der Schraube lösen, so daß das Schiff seine Fahrt fortsetzen konnte. Am Schiff entstand kein Schaden, lediglich die Tonne mit Verankerungskette wurden beschädigt. Vermutliche Unfallursache waren der starker Wind sowie menschliches Fehlverhalten. Der Schiffsverkehr war zu keiner Zeit beeinträchtigt.


Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium
Wasseraschutzpolizei