Fußgänger von Pkw erfasst und schwer verletzt, in Klinik verstorben
Lampertheim (ots) - Am Mittwochabend (29.11.17), gegen 21:05 Uhr, wurde ein 60-jähriger Fußgänger aus Lampertheim beim Überqueren der Neuschloßstraße, in Höhe Einmündung Ostendstraße, von einem Pkw Opel Corsa erfasst und schwerstverletzt.

Der Fußgänger wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Der 57-jährige Pkw-Fahrer aus Lampertheim erlitt einen Schock. Am Pkw entstand Sachschaden. Zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.
Nachtrag:
Lampertheim (ots) - Der 60-jährige Fußgänger ist gegen 23:45 Uhr in der Klinik an seinen schweren Verletzungen verstorben.

Unbekannter belästigt 24-Jährige
Mörfelden-Walldorf (ots) - Ein bislang noch unbekannter Mann hat am Dienstagabend (28.11.) eine 24 Jahre alte Frau in der Gräfenhäuser Straße belästigt. Die Mörfelderin war gegen 21.30 Uhr auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause, als sich der Unbekannte von hinten näherte und die Frau unvermittelt unsittlich berührte. Anschließend ließ er von ihr ab und flüchtete umgehend in Richtung Dieselstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fliehenden verlief noch ohne Erfolg.
Der Mann war circa 1,70 Meter groß, hatte eine schmächtige Statur und einen hellen Hauttyp sowie dunklere Haare. Bekleidet war er mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen Kapuzenpullover mit einem roten "A" auf dem Rücken. Laut Zeugenaussage soll er ein junges Erscheinungsbild gehabt haben. Das Kommissariat 10 der Rüsselsheimer Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Die Beamten gehen von einem Zusammenhang mit gleichgelagerten Fällen am vergangenen Wochenende aus und hoffen auf Hinweise von Zeugen. Wem ist der Beschriebene aufgefallen?
Die Polizisten sind unter der Rufnummer 06142/696-0 zu erreichen.

26-Jähriger kracht auf A5 in Leitplanke und flüchtet zu Fuß, Festnahme
Weiterstadt (ots) - Am Donnerstagabend (30.11.) gegen 21.00 Uhr prallte ein 26-jähriger Mann aus dem Neckar-Odenwald-Kreis mit einem PKW kurz vor der Rastanlage Gräfenhausen vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn in die Mittelschutzplanke. Der Mercedes-Fahrer kam ohne Beleuchtung auf der vierspurigen Autobahn zum Stehen. Ein nachfolgender Autofahrer aus Frankfurt konnte nicht mehr ausweichen und fuhr anschließend in das unbeleuchtete Fahrzeug.
Der 26-Jährige flüchtete beim Eintreffen der Polizeistreifen zu Fuß in das angrenzende Feld, konnte aber nach kurzer Verfolgung durch die Beamten eingeholt und festgenommen werden. Er hat keinen Führerschein und steht unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der junge Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und wird sich nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten haben. Drei Fahrspuren der A 5 in Richtung Frankfurt waren wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten für rund zwei Stunden gesperrt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Rauschgift bei Durchsuchung sichergestellt, 56-jähriger Tatverdächtiger in Haft
Raunheim (ots) - Beamte der Polizeistation in Rüsselsheim haben am Dienstagabend (28.11.) einen 56 Jahre alten Mann festgenommen und rund ein Kilogramm Rauschgift sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hatte den Raunheimer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zur Festnahme ausgeschrieben. Die Polizisten konnten den Gesuchten gegen 22.30 Uhr schließlich an seiner Wohnanschrift antreffen. Als er jedoch die Wohnungstür öffnete, drang Marihuanageruch den Ordnungshütern entgegen. Neben einem aufgerauchten Joint stießen die Polizeibeamten bei der anschließenden Durchsuchung auf circa 200 Gramm Marihuana sowie rund 790 Gramm Haschisch. Die Betäubungsmittel waren einzeln verpackt und wurden sichergestellt. Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.100 Euro konnte der 56-Jährige nicht aufbringen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und muss sich in einem neu eingeleiteten Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.

Nach Unfall zu Fuß weiter, Polizei ermittelt gegen führerscheinlosen 20-Jährigen
Beerfelden (ots) - Die Polizei in Erbach konnte noch in der Nacht zum Mittwoch (29.11.2017) einen Autofahrer ermitteln, der gegen 1.20 Uhr mit einem Opel Corsa auf dem Weg nach Beerfelden einen Unfall verursachte und zu Fuß abhaute. Mutmaßlich war der fehlende Führerschein der Grund, dass der 20-Jährige aus Beerfelden von der Unfallstelle verschwand. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf über 12.000 Euro.
Die Polizei konnte rekonstruieren, dass der junge Mann in Hetzbach, auf der regennassen Erbacher Straße, von der Fahrbahn rutsche. Hierbei prallte er zunächst gegen ein Verkehrsschild und anschließend gegen die Wand und das Garagentür eines Hauses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, lief der Mann nach Hause. Das unfallbeschädigte Auto ließ er an Ort und Stelle zurück.

Geschädigtes Kind nach Straßenverkehrsgefährdung gesucht
Heppenheim (ots) - Am 24.11.2017 gegen 11:24 Uhr wurde im Bereich Graben/Kleiner Markt ein noch unbekanntes ca. 7 - 8 Jahre altes Kind durch den Fahrer eines dunkelgrünen VW Golf gefährdet. Das Kind sei aus der Altstadt in Richtung Fußgängerzone gelaufen und wollte hierzu die Fahrbahn überqueren. Um dies zu ermöglich hielt eine Autofahrerin auf der Fahrbahn an. Der Fahrer des besagten Golfs setzt zur gleichen Zeit zum Überholen des stehenden Fahrzeugs an. Als dieser dann das Kind erblickte musste er eine Vollbremsung durchführen, um eine Kollision zu vermeiden. Das Kind erschrak und entfernte sich daraufhin weiter in Richtung Friedrichstraße. Das Mädchen soll auffällig pink/rosa gekleidet gewesen sein und lange, dunkle Haare gehabt haben. Des Weiteren hatte es einen orangefarbenen Schulranzen auf. Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Kind geben können, werden gebeten sich bei der Polizeistation in Heppenheim unter der Telefonnummer 06252-7060 zu melden.

Mehrere Unfälle wegen glatter Straßen
Kreis Groß-Gerau (ots) - Mehrere Verkehrsunfälle wegen winterglatter Straßen beschäftigten am Donnerstagmorgen (30.11.) die Polizei im Kreis Groß-Gerau. Viermal krachte es alleine in Rüsselsheim. Gegen 7.50 Uhr rutschte ein Pkw-Fahrer "Am Steinmarkt" in einer Kurve gegen einen Omnibus. Es entstand lediglich Sachschaden. Wenig später überschlug sich aufgrund der Glätte ein Opelfahrer, der von der Mainzer Straße auf die Bundesstraße 43 in Richtung Bischofsheim fahren wollte. Der Wagenlenker wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus.
Ein Volvo-und ein Mercedesfahrer stießen wegen der winterlichen Witterungsverhältnisse gegen 8.20 Uhr auf der Landesstraße 3482 zwischen Landesstraße 3012 und der Autobahnanschlussstelle zur A 60 zusammen. Beide wurden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Die L 3482 war über den ganzen Vormittag für die Aufräum- und Reinigungsarbeiten vollgesperrt. Ein weiterer Unfall mit glimpflichen Folgen ereignete sich zudem im Kurt-Schumacher-Ring. Am Fahrzeug eines BMW-Fahrers, der von der Fahrbahn abkam, entstand nur Sachschaden.
Eine leichtverletzte Person gab es gegen 8.25 Uhr beim Zusammenstoß zwischen zwei Autos auf der Eisenbahnbrücke der Landesstraße 3040 bei Nauheim. Die Fahrbahn war zirka eine Stunde lang gesperrt. Zunächst mussten Feuerwehr und Straßenmeisterei anrücken, um ausgelaufenes Motorenöl und die glatte Fahrbahn abzustreuen. Mit Blechschaden ging gegen 8.20 Uhr ein Unfall in der Bahnhofstraße in Riedstadt-Goddelau ab. Eine Autofahrerin, die von der Bundestraße 44 auf der dortigen Brücke unterwegs war, schlidderte gegen die Leitplanke. Verletzt wurde dagegen eine Autofahrerin gegen 8.45 Uhr in Büttelborn-Worfelden, die in der Rheinstraße aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse gegen ein geparktes Fahrzeug prallte. Sie kam vorsorglich in eine Klinik.
Gegen 9.00 Uhr war der winterliche "Spuk" auf den Straßen im Landkreis Groß-Gerau dann vorbei und die Polizei sowie die weiteren Einsatzkräfte konnten erst einmal wieder durchatmen.

Reizstoff auf Toilette versprüht
Rüsselsheim (ots) - Unbekannte haben am Donnerstagnachmittag (30.11.2017) gegen 17.00 Uhr auf der Toilette eines Schnellrestaurants in der Adam-Opel-Straße Reizstoff versprüht. Ein Kunden bemerkte die Tat und verständigte sofort das Personal. Mehrere Rettungskräfte und die Feuerwehr waren in der Folge im Einsatz. Das Schnellrestaurant musste kurzzeitig komplett geräumt werden. Sechs Personen wurden wegen leichten Hustenreizungen von Rettungssanitätern ambulant behandelt. Nachdem die Feuerwehr alle Räume gründlich durchlüftet hatte, konnte der Betrieb gegen 17.35 Uhr fortgesetzt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern aufgenommen und prüft einen Tatzusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall am Dienstagabend (28.11.2017) in einem benachbarten Supermarkt. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 / 696-0 zu melden.

Unbekannte randalieren auf Friedhof
Darmstadt (ots) - Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag (01.12.) auf dem Bessunger Friedhof randaliert. Nach ersten Erkenntnissen wurden rund 20 Holzkreuze von verschiedenen Gräbern herausgerissen und auf dem Boden verteilt. Zeugen entdeckten die Spuren der Unbekannten gegen 6.45 Uhr am Morgen, der Tatzeitraum reicht bis circa 17 Uhr am Vortag zurück. Die Ermittlungsgruppe City hat die Ermittlung wegen Störung der Totenruhe aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06151 / 969-0 bei den Beamten zu melden.

Intensivierung der Bekämpfung der Straßenkriminalität
Südhessen (ots) - Nach dem Startschuss der südhessenweiten Schwerpunktkontrollen zur Intensivierung der Bekämpfung der Straßenkriminalität Mitte Oktober zieht die Polizei jetzt eine positive Zwischenbilanz. Mit dem Ziel, öffentliche Plätze wieder sicherer und für Kriminelle unattraktiv zu machen, haben Polizeibeamte in den vergangenen Wochen zusätzliche intensive Kontrollen in Südhessen durchgeführt. Im Blickpunkt der Polizisten standen insbesondere die Straftäter, die der Polizei in Zusammenhang mit Drogen bekannt sind und für eine Vielzahl anderer Straftaten, hauptsächlich Eigentums- und Vermögensdelikte, in Betracht kommen.
Zusätzlich zu den täglichen polizeilichen Maßnahmen im Regeldienst der Reviere und Stationen wurden im Rahmen des Schwerpunktkonzeptes und bei geplanten Kontrolltagen 180 Personen festgenommen. Die Hessische Bereitschaftspolizei unterstützte die Maßnahmen, die an neuralgischen Örtlichkeiten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, den Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg sowie im Odenwaldkreis stattfanden. Diese Einsätze führten zu mehr als 170 Ermittlungsverfahren, ein Großteil davon wegen Drogen- oder Eigentumsdelikten. Bei Durchsuchungen stießen die Beamten zudem auf Rauschgift oder Diebesgut, mehrere Messer, verbotene Gegenstände aber auch scharfe Schusswaffen. Insgesamt wurden bei den Schwerpunkt- und Regeldienstkontrollen circa 4,9 Kilogramm an Betäubungsmitteln beschlagnahmt. Neben Festnahmen aufgrund festgestellter Straftaten wurden auch mehrere Haftbefehle vollstreckt. Gleich bei der Auftaktveranstaltung gelang es Polizeibeamten, einen per Haftbefehl gesuchten, mehrfach wegen Drogen- und Eigentumsdelikten polizeibekannten Straftäter zu stellen und in der Folge einer Justizvollzugsanstalt zuzuführen.
Im Rahmen des täglichen Dienstes fanden, neben den allgemeinen Aufgaben und Kontrolltätigkeiten der zivilen und uniformierten Polizeistreifen, ebenfalls zahlreiche Einsätze statt. Diese gezielten sowie stations- und direktionsübergreifende Kontrollen wurden parallel zu den Schwerpunktmaßnahmen an örtlichen Brennpunkten durchgeführt und erbrachten ebenfalls eine positive Bilanz. Rund 50 Tatverdächtige wurden in diesem Zusammenhang festgenommen und 234 Strafanzeigen erstattet. "Die Ergebnisse der zusätzlichen Maßnahmen sind im Hinblick auf die gestiegenen Anforderungen und Belastungen der Polizei besonders erfreulich und bestätigen die Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen auf einem hohen Niveau", zeigte sich Polizeipräsident Bernhard Lammel zufrieden.
Neben den unmittelbaren polizeilichen Maßnahmen führten die durch die Kontrollen und Festnahmen gewonnenen Erkenntnisse auch zu zahlreichen Ermittlungsansätzen. Einige der Verfahren dauern derzeit noch an, in anderen Fällen konnten die Ermittler bereits unterschiedliche Straftaten aber auch Einbruchsserien klären. So befindet sich ein 54 Jahre alter, polizeibekannter Mann seit 13. November in Untersuchungshaft. Er kommt für mindestens zehn Einbrüche in der Darmstädter Innenstadt in Frage. Bei seiner Festnahme stellten die Ermittler mutmaßliches Tatwerkzeug sowie Beute aus anderen Taten sicher. In Bürstadt durchsuchten Polizisten die Wohnung eines 47 Jahre alten, wegen Rauschgiftdelikten bekannten Mannes. Er steht im Verdacht, für mehrere Autoaufbrüche verantwortlich zu sein. In seinen Räumlichkeiten konnte mutmaßliches Diebesgut sichergestellt werden. Ein Smartphone, ein Portemonnaie sowie ein Studentenausweis, die ebenfalls aus Diebstählen stammen, entdeckten Ermittler bei einer Durchsuchung in Darmstadt. Die Tatverdächtige war zuvor am Luisenplatz beim Handel mit Heroinplomben festgenommen worden.
Innerhalb der letzten sechs Wochen hat die Polizei in Südhessen insgesamt über 5.300 Personen kontrolliert. Die Überprüfungen fanden im Rahmen des Schwerpunktkonzeptes, durch Polizeibeamte in Regeldienst und bei Kontrolltagen statt. "Die Ermittlungserfolge sind das Ergebnis der engagierten Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen", so Lammel. Bestätigung erhielten die Polizisten aber nicht nur durch die erfreuliche Bilanz, auch die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung geben Lammel und seinen Kolleginnen und Kollegen Recht. "Ich bin von der Nachhaltigkeit der Maßnahme überzeugt. Wir werden die Kontrollen auch in Zukunft fortführen" betont der Polizeipräsident.
In den kommenden Wintermonaten werden die Beamten die Einsätze fortführen und auch Spielotheken- und Gaststättenkontrollen in das Konzept mit einbeziehen. Ab dem Frühjahr, wenn öffentliche Plätze wieder vermehrt frequentiert werden, wird hier wieder der Schwerpunkt liegen.


Polizeipräsidium Südhessen