Auseinandersetzung auf dem Feldweg endet im Krankenhaus
Hochheim am Main, Am Weiher, Feldweg, Montag, 06.11.2017, 19:30 Uhr, Am Montagabend kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem 38- und 46-jährigen Pärchen und einer 32 Jahre alten Frau.

Gegen 19:30 Uhr war die 32-jährige Hochheimerin mit ihrem Hund auf dem Feldweg in Verlängerung der Straße "Am Weiher" in Hochheim am Main unterwegs, als sich von hinten ein Pkw mit dem Pärchen aus Nauheim näherte. Provokativ bewegte sich die 32-Jährige weiter mittig auf dem Weg und ließ den Wagen nicht passieren. Daraufhin entwickelte sich ein Streitgespräch, in dessen Verlauf die Hundeführerin das Fahrzeug mit Tritten beschädigt und die Fahrzeuginsassen beleidigt haben soll. Diesen Umstand ließen die Fahrzeuginsassen nicht auf sich beruhen und stiegen aus. Dabei sei es zwischen den zwei Frauen zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen, die in einem Gerangel am Boden endete. Der 38-jährige Begleiter soll daraufhin dazwischen gegangen sein, um die Streitenden zu trennen. Dabei habe er die Frau aus Hochheim mit mehreren Schlägen in ihr Gesicht traktiert. Letztendlich verließ die Frau die Örtlichkeit mit ihrem Hund und verständigte die Polizei. Aufgrund der Gesichtsverletzungen musste die 32-jährige Frau für eine medizinische Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Schläge und Tritte am Bahnhof
Hofheim am Taunus, Alte Bleiche, Dienstag, 07.11.2017, 18:30 Uhr, Am Dienstagabend wurde ein 16-jähriger Jugendlicher im Bereich der "Alte Bleiche" in Hofheim von einer Person körperlich attackiert. Gegen 18:30 Uhr wurde der junge Mann aus Afghanistan zunächst von zwei Personen beleidigt und im weiteren Verlauf von einem der Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Als er durch den Schlag zu Boden ging, trat der gleiche Schläger noch mehrfach mit seinem Schuh nach dem am Boden liegenden Opfer. Der 16-Jährige flüchtete anschließend an den Bahnsteig, wohin er von seinem Peiniger verfolgt und erneut getreten wurde. Dabei fiel der junge Afghane auf die Bahngleise, bevor er in die nächste S-Bahn stieg und leicht verletzt nach Hause fuhr. Bei dem Haupttäter soll es sich um einen ca. 1,80 Meter großen Mann mit schwarzen, mittellangen Haaren und ebenfalls afghanischer Abstammung gehandelt haben. Sachdienliche Hinweise zu den Tätern nimmt die Ermittlungsgruppe in Hofheim unter der Telefonnummer 06192 / 2079 - 0 entgegen.

Unfallverursacher flüchtet
Eschborn, Hauptstraße, Dienstag, 07.11.2017, 10:10 Uhr, Etwa 2.000 Euro beträgt der Sachschaden, der bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen in Eschborn entstand. Den Ermittlungen der Polizei und übereinstimmenden Zeugenaussagen zufolge befuhr ein 64-jähriger Mann aus Steinbach die Hauptstraße in stadtauswärtiger Fahrtrichtung, als er in Höhe der Commerzbank-Filiale mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß. Dieses hatte beabsichtigt, einen stehengebliebenen Lkw zu überholen. Dabei setzte der/die unbekannte Fahrzeugführer/in zu früh zum Überholen an, so dass es letztendlich zum Zusammenstoß mit dem roten Toyota des Steinbachers kam. Der/die unbekannte Führer/in des Wagens setzte seinen/ihren Weg fort, ohne sich um den von ihm verursachten Schaden zu kümmern. Bei dem flüchtigen Fahrzeug könnte es sich um einen blauen Golf gehandelt haben. Weitere Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei dem Regionalen Verkehrsdienst der Polizei in Hattersheim unter der Rufnummer 06190 / 9360 - 45 zu melden.

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten
Unfallort: Gemarkung Heidenrod, L3031, zwischen den Ortsteilen Langschied und Nauroth, Unfallzeit: Mittwoch, 08.11.2017, ca. 14.45 Uhr, Verursacherin: weiblich, 18 Jahre alt, wohnhaft Heidenrod, schwer verletzt, Pkw Citroen C1, Totalschaden, ca. 10000,- Euro, nicht fahrbereit
Unfallgegner: Fahrer männlich, 59 Jahre, wohnhaft Heidenrod, leicht verletzt, Pkw VW UP, Totalschaden, ca. 10000,- Euro, nicht fahrbereit
Mitfahrer männlich, 32 Jahre alt, wohnhaft Heidenrod, schwer verletzt
Eine 18 Jahre alte Fahranfängerin aus Heidenrod verlor auf der Fahrt aus Richtung Heidenrod-Langschied in Richtung Heidenrod-Nauroth in einer Rechtskurve auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet über die Fahrbahnmitte hinaus in den Gegenverkehr und stieß mit dem Pkw eines 58-jährigen Mannes aus Heidenrod zusammen. Die Verursacherin, ihr Unfallgegner und ein Mitfahrer in dessen Fahrzeug wurden bei dem Unfall verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten an der Fahrbahn ist/war die Straße voll gesperrt. Zum Unfallzeitpunkt war die Straße regennass und es war neblig.

Trickbetrüger erfolgreich
Kelkheim, Hornau, Ruppertshain, Dienstag, 07.11.2017, ab 12:30 Uhr, Auch im Verlauf des gestrigen Dienstages kam es wieder zu zahlreichen Anrufen von falschen Polizeibeamten - dieses Mal im Bereich von Kelkheim. Mittlerweile meldeten sich auch zwei 76- und 67-jährige Damen aus Hornau und Ruppertshain, die auf die Masche der Betrüger hereingefallen waren. Die Betrüger hatten die Seniorinnen am Telefon über mehrere Stunden hinweg derart manipuliert, dass sie letztendlich Wertgegenstände im Wert von mehreren Zehntausend Euro in Taschen packten und unbekannten Abholern übergaben. In einem Fall überzeugten die Ganoven ihr Opfer davon, dass ihre gesamten Bankdaten ausgespäht worden sind und sie nun sämtliche Bankschließfächer räumen müsse. Um die anschließende, vorübergehende Sicherung der Wertgegenstände würde sich jetzt die Polizei kümmern.

Hundewelpen sichergestellt
Hofheim (ots) - Bad Soden, Hauptstraße, 26.10.2017, Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens wegen Betruges und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz hat die Kriminalpolizei im Main-Taunus-Kreis, gemeinsam mit der Leiterin des Veterinäramtes und einer Tiergesundheitsaufseherin, am Vormittag des 26.10.2017, insgesamt 9 Welpen sichergestellt. Nach dem Erlass eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Frankfurt wurde die Maßnahme in der Wohnung des 37-jährigen Beschuldigten durchgeführt. Die Spezialisten fanden im Gartenbereich der Wohnung 7 Chihuahua-Welpen und 2 Malteserwelpen, die sich in einem schlechten Gesundheitszustand befanden. Aufgrund der seit längerem andauernden Ermittlungen besteht gegen den Beschuldigten und einen weiteren Mittäter im Alter von 47 Jahren der Verdacht, die Hunde illegal eingeführt zu haben, um sie hier weiterzuverkaufen. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden neben den Hunden auch 9 slowakische Tierpässe aufgefunden, die ebenfalls sichergestellt wurden. Beide Beschuldigte machten zu den Vorwürfen keine Angaben und wurden nach dem Einsatz vor Ort entlassen. Die Hundewelpen sind mittlerweile alle wieder wohlauf, da sie in einem Tierheim eine gute Unterkunft gefunden haben. Da Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Main-Taunus-Kreises ebenfalls in den Vorgang eingebunden waren, wird die dortige Pressestelle in Kürze ebenfalls über den Sachverhalt berichten. In dieser Meldung können sich Interessierte auch darüber informieren, wie man, vor allem zum Wohle der Tiere, beim Kauf eines Hundewelpen vorgehen sollte und damit zudem verhindern kann, nicht selbst zum Opfer einer Straftat zu werden.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden