Hallenbrand in Hofheim
Am Zollhof 4, zw. L3368 und L3039, 20.08.2017, 15:20 Uhr Etwa zeitgleich wurden die Rettungsleitstelle Main-Taunus und die Polizeistation Hofheim über den Brand einer 1.200qm großen und etwa 10 Jahre alten Halle mit außenliegenden Pferdeboxen alarmiert.

Die Pferde konnten allesamt gerettet werden. Unter anderem erlitten zehn Personen hierbei eine leichte Rauchgasintoxikation. Sieben Personen kamen vorsorglich in die umliegenden Krankenhäuser. Die anderen drei Personen konnten vor Ort nach einer Behandlung wieder entlassen werden. Aufgrund einer großen schwarzen Rauchsäule und der Sperrung der L3368 wurde eine Rundfunkwarnmeldung abgesetzt. Die Rauchsäule, die über mehrere Kilometer bis in die Innenstadt nach Hofheim zu sehen war, brachte weder den Flugverkehr noch die umliegenden Anwohner in Gefahr. Im Einsatz waren ca. 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hofheim und Wiesbaden sowie weitere Kräfte des THW und die Einsatzleitung des Rettungsdienstes mit sechszehn Rettungswagen und zwei Notärzten. Auch die Polizei war mit mehreren Funkwagen und dem Polizeihubschrauber vor Ort. Zeitweise musste während der Rettungsarbeiten eine Oberleitung vom Strom genommen werden. Da die Halle teilweise durch den Brand einstürzte, werden derzeit Räumungsarbeiten durchgeführt, die vermutlich bis in die späten Nachtstunden laufen können. Aus diesem Grund wird die Sperrung der L3368 im Bereich der Nassaustr. und L3039 auch weiterhin aufrechterhalten. Durch den Brand wurden neben der Stroh- und Heumiete (1.500 Ballen) auch mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge im Nahbereich beschädigt. Der Gesamtschadenhöhe wird auf ca. eine Millionen Euro geschätzt. Die genaue Ursache ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an und werden morgen von der Kriminalpolizei weitergeführt.

Geräteschuppenbrand
Hattersheim, Grimmweg , 19.08.2017, 23:00 Uhr, Durch den Brand einer Hecke ist ein angrenzender Geräteschuppen in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Feuer brach am Samstag gg. 23:00 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache an einer Hecke aus. Die dort entstandenen Flammen griffen alsbald auf den Geräteschuppen über. Die Schuppenwand wurde hierbei stark beschädigt. . Der Sachschaden wird auf EUR1.500 geschätzt. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Die Polizei Hofheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (06192)2079-0 zu melden.

Unter Drogeneinfluss am Steuer
Freitag, 18.08.17, 23:20h; TO: 65835 Liederbach am Taunus, Alt Niederhofheim, Bei einer Verkehrskontrolle durch eine Streife der Polizeistation Kelkheim fiel den Beamten bei Herantreten an das Fahrzeug ein merkwürdiger Geruch auf. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges und der vier Insassen konnten kleinere Mengen Betäubungsmittel aufgefunden und dem 18-jährigen Beifahrer zugeordnet werden. Gegen diesen wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weil der 25-jährige Fahrer Anzeichen aufwies, Drogen konsumiert zu haben, musste er die Beamten für eine Blutentnahme auf die Polizeidienststelle begleiten. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen und muss sich ebenfalls auf ein Ermittlungsverfahren einstellen.

Besonders schwerer Fall des Diebstahls eines EBike
Donnerstag, 17.08.17, 17:00h - Freitag, 18.08.17, 20:30h; TO: 65779 Kelkheim , Frankenallee, Der oder die Täter gelangten auf unbekannte Art und Weise in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses. Hier wurde ein hochwertiges E-Bike der Marke BMW entwendet, welches mit einem Schloss gesichert war. Am Fahrrad befand sich der zugehörige Akku der Marke BOSCH. Täterhinweise liegen nicht vor. Der Wert des entwendeten E-Bikes liegt bei 2700,-EUR.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hofheim unter der Telefonnummer 06192-20790 entgegen.

Mehrere Schüler durch reizende Substanz verletzt
Kelkheim, Eichendorffschule, Freitag, 18.08.2017, gg. 11.45 Uhr, Heute Morgen gegen 11:45 Uhr wurde der Polizeistation in Kelkheim gemeldet, dass mehrere Schüler der Eichendorffschule über plötzliche Atemwegsprobleme klagten. Umgehend wurden Polizei- und Rettungskräfte aus dem Main-Taunus-Kreis zu der Gesamtschule entsandt. Nach ersten Erkenntnissen hat eine bislang unbekannte Person in einem Windfang des Zugangsbereiches der Schule eine nicht näher bekannte reizende Substanz in der Luft freigesetzt. Nach derzeitigem Stand kamen 20 Schülerinnen und Schüler der Schule mit dem Stoff in Kontakt und wurden dadurch leicht verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort medizinisch behandelt und durch die Lehrkräfte und der Schulleitung betreut. Die polizeilichen Ermittlungen in Bezug auf den Täter wurden parallel eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen in diesem Zusammenhang und bittet diese, sich mit der Polizei in Kelkheim unter 06195/6749-0 in Verbindung zu setzen.

Unfallverursacher flüchtet
Hofheim am Taunus, Ostpreußenstraße, Rheingaustraße, Dienstag, 15.08.2017, 19:55 Uhr, Am Dienstagabend, gegen 19:55 Uhr, ereignete sich in der Rheingaustraße in Hofheim ein Verkehrsunfall, bei dem sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernte. Zeugenangaben zufolge befuhr ein 26-jähriger Mann aus Hofheim die Rheingaustraße aus Richtung Hofheim Innenstadt kommend und beabsichtigte in die Ostpreußenstraße einzubiegen. Der oder die Fahrzeugführerin eines nachfolgenden Pkw erkannte das haltende Fahrzeug zu spät und kollidierte mit dem Heck des Opels. Dabei entstand Sachschaden an beiden Wagen. Anschließend fuhr der Unfallverursacher weiter, ohne Angaben zu seinen Personalien gemacht zu haben. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Hattersheim sucht jetzt nach Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug oder den Insassen machen können. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06190 / 9360 - 45 zu melden.

Sommernachtsfest - Dank hoher Polizeipräsenz überwiegend friedlich
Bad Soden, Samstag, 19.08.2017, Bis in die späten Abendstunden des vergangenen Samstages fand in Bad Soden das jährliche Sommernachtsfest statt. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher kamen trotz des teilweise schlechten Wetters voll auf ihre Kosten.
Aufgrund der vergangenen Ereignisse auf den Bad Sodener Weintagen und der letzten Sommernachtsfeste waren sowohl Polizei, Ordnungsamt als auch Sicherheitsdienste mit einem Vielfachen an Personal im Einsatz. Vermutlich deshalb und dank des konsequenten und gut abgestimmten Einschreitens von Polizei und weiteren Sicherheitskräften ist es gelungen, das Volksfest weitestgehend friedlich ablaufen zu lassen. Die Polizei bestreifte das Festgelände und sorgte alleine durch ihre Präsenz für die Sicherheit der Feiernden. Dennoch führte das Verhalten überwiegend stark alkoholisierter Jugendlicher und junger Erwachsener bis in die frühen Morgenstunden immer wieder zu zahlreichen Streitigkeiten, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich gemacht haben. Dabei wurden mehrere Dutzend Platzverweise erteilt und zwei Personen in polizeiliches Gewahrsam genommen.

Mehrere Anrufe durch falsche Polizeibeamte
Main-Taunus-Kreis Donnerstag, 17.08.2017, Am gestrigen Tag kam es im Kreisgebiet zu mehreren Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Die angeblichen Beamten fragten die Angerufenen gezielt nach Wertgegenständen in ihrer Wohnung, da ihr Wohnobjekt bei vermeintlich festgenommenen Einbrechern auf einer Liste festgestellt worden sei. In der Anzeige der Telefone der Angerufenen erschien regelmäßig die Rufnummer "110". In allen Fällen wurden sind die Angerufenen glücklicherweise rechtzeitig misstrauisch und es ist zu keinen Schädigungen gekommen.
Wir bitten die Bürger um Beachtung folgender Hinweise: - Die Polizei ruft niemals mit der Rufnummer "110" bei Bürgern an. - Lassen Sie sich bei persönlichem Kontakt mit Beamten einen Dienstausweis zeigen. - Die Polizei wird niemals Ihr Vermögen für Ermittlungen sicherstellen. - Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren Vermögensverhältnissen. - Wenn Sie ein verdächtiges Telefonat erhalten, prüfen Sie bitte, ob Sie wirklich mit dem angeblichen Anrufer sprechen. Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmen könnte. - Geben Sie Fremden niemals Bargeld.
Bitte beherzigen Sie diese sehr gut gemeinten Ratschläge. Wir wollen Sie schützen und Ihnen nicht sagen müssen, dass Sie Opfer eines Trickbetrügers wurden. Gerne können Sie weitere Informationen durch unsere polizeiliche Beratungsstelle, Telefon 0611/345-0 oder unter www.polizei-beratung.de erfahren.


Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden