82-jähriger Autofahrer bei Unfall schwer verletzt, Unfall sorgt für Verkehrsbehinderungen auf der B26
Roßdorf (ots) - Ein schwerer Unfall hat am Mittwochmorgen (26.07.2017) auf der Bundesstraße 26 in Höhe der Anschlussstelle Roßdorf zu einer längeren Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Darmstadt geführt. Während der Einsatzmaßnahmen wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Roßdorf West über die Bundesstraße 38 abgleitet.

Gegen 08.15 Uhr befuhr ein 82-jähriger Autofahrer von der Bundesstraße 38 kommend die Auffahrt zur Bundesstraße 26. Hierbei verlor der Mann aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto und fuhr über den Beschleunigungsstreifen direkt auf den Fahrstreifen, wo es zum Zusammenstoß mit einem herannahenden Transporter, dessen 56-jähriger Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, kam.
Der 82-jährige Fahrer zog sich bei dem Unfall lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde nach notärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 56-jährige Fahrer wurde nach ersten Feststellungen nicht ernsthaft verletzt.
An beiden Autos entstand Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme, zu der auch sein Sachverständiger hinzugezogen wurde, sowie zur Reinigung der Fahrbahn, die durch auslaufende Betriebsstoffe stark verschmutzt war, musste die Bundesstraße 26 in Fahrtrichtung Darmstadt mehrmals voll gesperrt werden. Zeitweise konnte der Verkehr über einen Fahrtstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Feuerwehr sowie die Straßenmeisterei im Einsatz.
Im Zuge der Unfallaufnahme kam es gegen 09.00 Uhr am Stauende zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach ersten Feststellungen wurde hierbei keiner verletzt.
Aktuell dauern die Maßnahmen an der Unfallstelle noch an. Die Fahrbahn ist derzeit erneut bis voraussichtlich 11.00 Uhr komplett gesperrt.

Unfälle am Stauende, Polizei verstärkt Kontrollen auf der A6
Viernheim (ots) - Seit Anfang Juli 2017 wurden auf der A 6 zwischen dem Viernheimer Autobahndreieck und der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen durch die hessischen und baden-württembergischen Straßenverkehrsbehörden neue Geschwindigkeitsbeschränkungen angeordnet. Grund hierfür ist die dort hohe Anzahl zum Teil schwerer Verkehrsunfälle mit Lastwagen am Stauende. Im Zeitraum zwischen 1. Mai und 13. Juli wurden bei insgesamt 20 Verkehrsunfällen zwei Menschen getötet, 15 schwer- und 19 Fahrzeuginsassen leichtverletzt. Ausgelöst werden die zahlreichen Staus durch die Dauerbaustelle an der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen. So gelten dort nun auf einem Großteil der Strecke 100 km/h für Pkw und 60 km/h für Lkw über 7,5 t. Die Beschilderungen mit dem Zusatz Staugefahr werden mehrfach wiederholt. Zusätzlich zur normalen Beschilderung sind blinkende Stauwarneinrichtungen aufgestellt, die im Falle eines Staus deutlich die Verkehrsteilnehmer warnen. Als weiterer unfallrelevanter Faktor kommt die Ablenkung der Fahrzeugführer in Betracht, die dadurch zum Teil ungebremst in die Stauenden rasen. Durch die herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit sollen nun im Falle eines Auffahrunfalles zumindest die schweren Folgen deutlich reduziert werden.
Die Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste des Polizeipräsidiums Südhessen hat mit Schwerpunktsetzung Lkw die Kontrollmaßnahmen und Geschwindigkeitsmessungen deutlich verstärkt. Neben den Geschwindigkeitsmessgeräten sind neben den Autobahnpolizeistreifen auch zivile Streifen mit Videoeinrichtung im Einsatz.
Im Zeitraum vom 10. Bis 24. Juli wurden rund 22.000 Fahrzeuge gemessen, von denen wiederum 4000 Fahrzeuge mit zum Teil deutlich überhöhter Geschwindigkeit erfasst wurden. Bei fast jeder Messung wurden Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 170 km/h erfasst. Insgesamt erwartet nun 175 Fahrzeugführer ein Fahrverbot. Die Wagenlenker waren im dortigen Bereich also mindestens 41 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. Die LKW wiederum stellen mit rund 1100 Geschwindigkeitsüberschreitungen rund ein Viertel der Verkehrssünder.
Neben den reinen Geschwindigkeitsmessungen erfolgen auch allgemeine Kontrollen des Schwerverkehrs. So konnten im genannten Zeitraum unter Anderem Feststellungen hinsichtlich verbotener Handynutzung oder nicht angelegter Gurte getroffen werden. Im gravierendsten Fall wurde der Fahrer eines Brummis erwischt, der intensiv während der Fahrt seine Lieferscheine studierte und so erst recht spät das ihn anhaltende Polizeifahrzeug erkannte. Folge für den LKW-Fahrer: 60 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg.
Im Sinne der Verkehrssicherheit werden die Kontrollen auf der Bundesautobahn 6 durch die Polizei intensiv weiterbetrieben, insbesondere um das Bewusstsein der Fahrzeugführer für mehr Aufmerksamkeit und der Situation angepasster Geschwindigkeit zu schärfen.

150.000 Euro Schaden nach Brandstiftung in Shisha-Bar, Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?
Rüsselsheim (ots) - Nach dem Brand in einer Shisha-Bar in der Waldstraße am frühen Sonntagmorgen (23.07.)(wir haben berichtet), sind sich die Ermittler nun sicher, dass das Feuer von Unbekannten vorsätzlich gelegt wurde. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen durch Sachverständige des Hessischen Landeskriminalamts sowie Brandursachenermittlern der Rüsselsheimer Kriminalpolizei. Der bei dem Brand entstandene Schaden wird nach derzeitigem Ermittlungsstand auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zu den Hintergründen der Tat dauern derweil an. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei den Beamten des Kriminalkommissariats 10 in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.

Zeugenaufruf nach versuchtem Straßenraub
Darmstadt (ots) - Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Straßenraubs suchen die Beamten des Kommissariats 35 der Kriminalpolizei Zeugen, die weitere Hinweise geben können. Insbesondere bitten die Beamten einen Passanten, der sich am Mittwoch, den 19.07.2017 gegen 22.15 Uhr in der Seekatzstraße aufgehalten hat, sich zu melden.
Nach bisherigen Ermittlungen haben zwei bislang unbekannte Täter einen 19-jährigen Mann, der am Mittwoch zu Fuß in der Seekatzstraße unterwegs war, angesprochen und von ihm sein Smartphone und Geld gefordert. Als der junge Mann den Forderungen nicht nachkam, soll ihn einer der Täter ins Gesicht geschlagen haben. Da sich zu diesem Zeitpunkt ein Passant den drei Personen näherte, ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flüchteten in Richtung Orangerie.
Von dem versuchten Raub erfuhr eine Streife des 2. Polizeireviers zufällig, als sie kurze Zeit später eine vierköpfige Personengruppe im Kreuzungsbereich Seekatzstraße / Martinstraße kontrollierte. Bei diesen Personen befand sich auch der Geschädigte. Seine Begleiter waren erst nach der Tat zusammengekommen, zur Tatzeit war der 19-Jährige allein unterwegs.
Die Täter werden zwischen 18 und 20 Jahren alt beschreiben. Sie hatten ein südländisches Erscheinungsbild und trugen dunkle lange Hosen und schwarze T-Shirts. Einer hatte zurückgegelte schwarze Haare.
Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder weitere Hinweise zu den Tätern geben können, sowie der zufällig vorbeikommende Passant, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06151 / 969-0 zu melden.

25-jährige Frau auf Nachhauseweg bedrängt, Wer kann Hinweise zu den Tätern geben?
Dieburg (ots) - Auf dem Nachhauseweg haben zwei bislang unbekannte Täter einer 25-jährigen Frau am Montagabend (24.07.2017) gegen 22.50 Uhr den Weg versperrt. Als sich die junge Frau auf dem Verbindungsweg Rinkenbühl / Albert-Lortzing-Ring befand, ließen sie die zwei entgegenkommenden Männer nicht passieren und bedrängten sie. Sofort setzte sich die 25-Jährige zu Wehr und konnte sich den Tätern entziehen und nach Hause laufen. Von dort verständigte sie die Polizei. Eine sofortige Fahndung nach den Tätern verlief bislang ohne Erfolg. Nach ersten Ermittlungen waren beide Männer mit dunklen Kapuzenpullis bekleidet und hatten die Kapuze aufgezogen. Sie sprachen Deutsch mit ausländischem, eventuell türkischem, Akzent. Sie werden beide von kräftiger Statur mit breiten Schultern beschrieben. Einer der beiden ist mindestens 1,80 Meter groß und roch auffällig stark nach Rasierwasser. Der andere trug eine helle Jeans. Das Kommissariat 10 der Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, das Geschehen beobachtet haben oder denen die beschriebenen Personen aufgefallen sind. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 06151 / 969-0 zu melden.

Unter Drogeneinfluss von der Polizei gestoppt
Mörfelden-Walldorf (ots) - Einen 19 Jahre alten Autofahrer stoppten Beamte der Polizeistation Mörfelden-Walldorf in der Nacht zum Dienstag (25.07.) in der Berliner Straße. Rasch bemerkten die Beamten, dass der Wagenlenker unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnahm. Ein anschließender Drogentest reagierte dann auch positiv auf den vorherigen Konsum von Cannabis. Der 19-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Gerade noch mal gut gegangen
Darmstadt (ots) - Zur falschen Zeit am falschen Ort war ein 25-jähriger Mann am frühen Samstagmorgen (22.07.2017). Gegen 02.30 Uhr wurde eine Streife des 2. Polizeireviers zu Streitigkeiten in die Kirchstraße gerufen. Im Rahmen einer Personenüberprüfung kontrollierten die Beamten auch den 25-Jährigen. Hierbei stellte sich heraus, dass gegen den jungen Mann ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Betruges bestand. Weiterhin wurde er zur Aufenthaltsermittlung gesucht. In der letzten Sekunde gelang es dem Gesuchten, durch die Zahlung der Strafe in Höhe von 1080,50 Euro, die Freiheitsstrafe von 100 Tagen im Gefängnis abzuwenden.


Polizeipräsidium Südhessen

Zufalls-Berichte

Polizei Südosthessen 06.01.14

Festnahmen nach mehreren Autoaufbrüchen - Offenbach
Drei junge Männer wurden am frühen Freitagmorgen festgenommen, da sie im Verdacht stehen, mehrere Pkw im Stadtgebiet Offenbach aufgebrochen zu haben.

10. Landeschorwettbewerb

Rheinland-Pfalz 2017 in Ingelheim
Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz schreibt den 10. Landeschorwettbewerb Rheinland-Pfalz 2017 aus, der am 18. und 19. November 2017 in Ingelheim stattfindet. Der Wettbewerb richtet sich an Laienchöre aus ganz Rheinland-Pfalz und wird in 14 Kategorien ausgetragen. Anmeldeschluss ist der 1. Juli 2017.

Polizei Mainz 13.02.15

A61 Rheinhessen, Drogen und ein gefälschter Führerschein
Der gewerblicher Güterverkehr und dabei insbesondere Kleintransporter standen gestern im Mittelpunkt von Kontrollen der Autobahnpolizei auf der A61. Dabei fiel unter anderem ein 55-jähriger Wormser bei Gau-Bickelheim auf, der mit einem englischen Führerschein unterwegs war. Aus Kostengründen habe er ihn auf der Insel gemacht, behauptete er.

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