Jetzt kostenloser Surfspaß in der City. OB Ebling und Mainzer Stadtwerke stellen Angebot für die Mainzer Innenstadt vor
MAINZ. Auf den wichtigsten Plätzen und Straßen der Mainzer Innenstadt ist ab sofort das Surfen im Internet per Smartphone oder Tablet möglich – kostenfrei und rasend schnell. Zum Start sind Bandbreiten von bis zu 300 Mbit/s vorgesehen, später bis zu 1000 Mbit denkbar.

Möglich machen das die Mainzer Stadtwerke mit ihrem neuen WLAN-Service „M Hotspot“, der seit Aschermittwoch in Betrieb ist. Oberbürgermeister Michael Ebling und die Stadtwerke-Vorstände Detlev Höhne, Dr. Tobias Brosze und Daniel Gahr stellten den Medien das attrakti-ve Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger am Vormittag am Marktplatz in Mainz vor.
Auf Initiative Eblings hatten die Mainzer Stadtwerke den Aufbau von WLAN-Hotspots in der Mainzer Innenstadt im Jahr 2016 gestartet. „Digitalisierung und Internetversorgung gehören für uns zur Daseinsvorsorge“, erläutert Ebling die Motivation für diese Initiative. Durch WLAN („Wireless Local Area Network“ - ein drahtloses lokales Netzwerk) können Menschen mit mo-bilen Geräten wie Smartphones und Tablets in der Öffentlichkeit in das Internet einsteigen. „Unser ursprünglicher Rahmenplan sah vor, zum Ende des ersten Quartals 2017 rund 45 Hotspots in der Mainzer Innenstadt zu errichten“, sagt der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Detlev Höhne. „Und dieses Ziel werden wir erreichen.“
Das neue WLAN der Mainzer Stadtwerke funktioniert im Citybereich aktuell bereits in der Fischtorstraße, am Liebfrauenplatz, am Markt, dem Gutenbergplatz, in der Schöfferstraße/am Höfchen, der Ludwigsstraße, am Schillerplatz, am Bahnhofsplatz, in der Alicestraße und der Kreuzung Stadthausstraße/ Emmeransstraße an insgesamt 40 so genannten „Access Points“. Bis Ende März sind elf weitere Zugänge am Neubrunnenplatz, auf dem Rathausplatz und an der Rheingoldhalle, in der Stadthausstraße und in der Schusterstraße/Quintinsstraße vorgesehen. An jedem dieser dann 51 Punkte können bis zu 200 Nutzer gleichzeitig im Internet surfen. In einer weiteren Ausbaustufe soll das Mainzer Rheinufer ab Herbst 2017 dazukommen.
Und so funktioniert das Ganze: Die Mainzer Stadtwerke haben in den vergangenen Monaten eine 1-Gigabit-Struktur aufgebaut - mit dem AC-Standard, dem neuesten Stand der Technik. Wie bei einem WLAN-Netz im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung, benötigt man ein WLAN-fähiges Gerät wie ein Handy oder ein Tablet. Im entsprechenden Menu des Gerätes sucht man in den angeschlossenen Straßen und auf den genannten Plätzen einfach nach einem verfügbaren Netzwerk und klickt dann das angezeigte Mainzer WLAN „M Hotspot“ an. Über einen einfach gehaltenen Anmeldemodus mit einmaliger Registrierung und Bestätigungs-SMS findet eine automatische Einwahl statt. Der kostenlose Surfspaß kann losgehen. Nach jeweils 30 Minuten erfolgt aus Sicherheitsgründen zwar eine Trennung der Verbindung – durch Angabe der Mobilfunknummer und eines Passwortes kann man sich aber jederzeit für weitere 30 Minuten einloggen.
Wie geht es mit dem „M-Hotspot“ weiter? „Unsere Vision ist der Ausbau der WLAN-Versorgung in geeigneten Bereichen des Stadtgebiets“, sind sich die Stadtwerke-Vorstände mit dem Oberbürgermeister einig. Dr. Brosze: „WLAN-Hotspots können perspektivisch große Vorteile für Gebiete mit verdichtetem Wohnraum mit sich bringen – wie etwa im Heiligkreuz-Viertel.“ Allerdings kostet der Aufbau von WLAN-Hotspots Geld. Die Mainzer Stadtwerke haben in die erste Ausbaustufe rund 200 000 Euro investiert. Daniel Gahr: „Für den Ausbau von WLAN und die notwendige Infrastruktur in weiteren Innenstadtbereichen oder in den Stadtteilen werden deshalb Partner oder Sponsoren gesucht. Weitere Infos zum „M-Hotspot“ unter www.mainzer-hotspot.de


Mainzer Stadtwerke AG

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