wegen des Bootsunfalls mit Todesopfer auf Gelterswoog
Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern führt ein Todesermittlungsverfahren wegen des Bootsunfalls auf dem Gelterswoog am 15.07.2017, bei dem ein 32-jähriger Mann aus Pakistan zu Tode kam.

Nach der Strafprozessordnung muss die Staatsanwaltschaft ein solches Todesermittlungsverfahren immer dann führen, wenn ein Mensch auf unnatürliche Weise zu Tode kommt. Zweck des Todesermittlungsverfahrens ist es herauszufinden, ob Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden bestehen.
Im vorliegenden Todesermittlungsverfahren ist eine Obduktion beabsichtigt, um exakte Feststellungen zur Todesursache treffen zu können. Hierüber muss aber noch die Ermittlungsrichterin entscheiden.

Vorläufiges Obduktionsergebnis nach Todesfall am Gelterswoog
Der 32-jährige Mann, der bei dem Umkippen eines Boots am 15.07.2017 auf dem Gelterswoog ums Leben kam, ist nach dem vorläufigen Ergebnis der rechtsmedizinischen Obduktion ertrunken. Hinweise auf Verletzungen oder Erkrankungen, die mit dem Geschehen in Zusammenhang stehen könnten, fanden sich nicht. Die Ermittlungen dauern an. Auf den gestrigen Zeugenaufruf der Polizei wird hingewiesen.



Staatsanwaltschaft Kaiserslautern