16.11.2016- Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Die Feuerwehr Mainz wurde am Mittwochmorgen kurz vor 7 Uhr in den Stadtteil Hartenberg/Münchfeld alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten die Feuerwehr verständigt, nachdem sie in einer Wohnung das Piepsen eines Rauchwarnmelders vernommen hatten.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte bereits von außen eine starke Verrauchung der Wohnung festgestellt werden und Flammen waren in der Küche zu sehen. Umgehend wurde durch die Feuerwehr ein Löschangriff aufgebaut. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz verschaffte sich Zutritt zur Wohnung und suchte diese nach Personen ab. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand in der Wohnung, so dass keine Personen zu Schaden kamen.
Die Brandausbruchsstelle wurde schnell gefunden. In der Küche brannten Gegenstände auf der Herdplatte. Bereits nach wenigen Minuten konnte Feuer aus gemeldet werden. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr anschließend mittels Überdrucklüfter belüftet. Im Einsatz befanden sich neben der Berufsfeuerwehr Mainz mit 6 Fahrzeugen und 20 Einsatzbeamten die Polizei sowie der Rettungsdienst.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Ralf Beier
Fahrzeuge BF/FF: 1 Einsatzleitwagen, 2 Hilfeleistungslöschfahrzeuge,
1 Drehleiter, 1 Mannschaftswagen, 1 Kleinalarmfahrzeug
Personal BF: 20 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe: unbekannt

14.11.2016- Vermutlicher Reizgasaustritt in Berufsschule
Die Leitstelle der Feuerwehr Mainz erhielt am heutigen Montag kurz nach 15:00 Uhr einen Notruf aus einer Berufsschule im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld. Mehrere Personen klagten dort über eine starke Reizung der Atemwege mit Hustenreiz und tränenden Augen.
Durch die Leitstelle wurden unmittelbar Kräfte von beiden Feuerwachen alarmiert. Vor Ort wurde der Bereich geräumt und unter Atemschutz mittels Messgeräten kontrolliert. Gleichzeitig erfolgte eine Probenahme, die derzeit noch durch Spezialisten der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen ausgewertet wird.
Ein Hinweis auf den ausgetretenen Stoff konnte mit den vor Ort befindlichen Messmitteln nicht erbracht werden, jedoch ist aufgrund der Symptomatik von einem Reizgas wie Pfefferspray oder CS-Gas auszugehen.
Nachdem die Räume belüftet wurden, war kein Reizstoff mehr feststellbar und der Schulbetrieb konnte fortgesetzt werden.
Durch den Rettungsdienst behandelt wurden 2 Patienten, ein Transport in eine Klinik war jedoch nicht notwendig. Die betroffenen Personen, welche ursprünglich den Reizstoffaustritt festgestellt hatten, entfernten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr von der Einsatzstelle.
Neben der Berufsfeuerwehr Mainz waren der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen sowie die Polizei im Einsatz.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Jan Peuser
Fahrzeuge BF/FF: 1 Kommandowagen, 1 Einsatzleitwagen,
1 Hilfeleistungslöschfahrzeug, 1 Gerätewagen Gefahrgut,
1 Gerätewagen Atemschutz/ Strahlenschutz,
1 ABC-Erkundungskraftwagen, Polizei, Rettungsdienst
Personal BF: 16 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe: Nicht bekannt

11.11.2016- PKW im Straßengraben
Am Freitag um 13:01 Uhr wurde die Feuerwehr nach Hechtsheim in die Rheinhessenstraße alarmiert. Dort war auf Höhe der ehemaligen Gärtnerei Holl ein PKW aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und lag im Straßengraben auf der Seite.
Die Fahrerin hatte bereits von selbst das Fahrzeug verlassen und wurde vom Notarzt untersucht. Über Verletzungsmuster und Schwere der Verletzungen können von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Von der Feuerwehr wurde die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und eine geringe Menge auslaufende Betriebsmittel aufgenommen. Mit der Bergung des Fahrzeugs wurde von der Polizei ein Abschleppunternehmen beauftragt.

Einsatzleiter: Brandamtmann Winfried Kaltenbach
Fahrzeuge BF/FF: 1 Einsatzleitwagen, 2 Hilfeleistungslöschfahrzeuge,
1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter "Technische Hilfe",
1 Rüstwagen
Personal BF/FF: 18 (BF und FF)
Schadenshöhe: ca. 5.000-10.000 €


Feuerwehr Mainz