Feuerwehr MainzFahrradfahrerin unter LKW
„Verkehrsunfall, Person unter LKW“ – so lautete heute Vormittag kurz vor 10:00 Uhr die Alarmmeldung für die Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 der Mainzer Feuerwehr. Im Kreuzungsbereich Obere Austraße Ecke Rheinallee war es beim Abbiegevorgang eines Vierzigtonners zum Zusammenstoß mit einer zuvor parallel zum LKW fahrenden Radfahrerin gekommen.

Dabei wurde die 24-jährige einige Meter unter dem LKW mitgeschleift. Glücklicherweise wurde sie dabei nicht von den Reifen des Sattelaufliegers überrollt.
Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte lag die junge Frau noch mitsamt dem Fahrrad unter dem LKW-Anhänger. Da zunächst unklar war, ob Rahmenteile des Fahrrades in das Bein eingedrungen waren, wurde mit Hilfe eines hydraulischen Pedalschneiders (kleine „Rettungsschere“) das Fahrrad Stück für Stück um den Körper der jungen Frau herum entfernt. Durch diese relativ zeitaufwendige Kleinarbeit konnte die Rettung aber sehr patientenschonend durchgeführt werden.
Die Schwerverletzte wurde anschließend durch den Rettungsdienst unter Notarztbegleitung in eine Mainzer Klinik eingeliefert.
Durch die Rettungsmaßnahmen kam es auf der Rheinallee zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet.
Der Sachschaden am Fahrrad beträgt wenige hundert Euro – der körperliche und seelische Schaden dagegen ist umso höher.
Neben der Feuerwehr waren eingesetzt: Der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen und einem Motorrad.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Christoph Berghäuser
Fahrzeuge BF: 1 Einsatzleitwagen, 2 Hilfeleistungslöschfahrzeuge,
1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Technische Hilfe
Personal BF: 16 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr


Feuerwehr MainzKellerbrand in Lerchenberg
Am Freitagabend um 21:04 Uhr wurde der Feuerwehr Mainz über Notruf 112 ein Kellerbrand in der Hebbelstraße in Mainz-Lerchenberg gemeldet. Aufmerksame Nachbarn bemerkten Rauch und verständigten sofort die Feuerwehr sowie die Bewohner des Einfamilien-Bungalows. Diese hielten sich im Erdgeschoss auf und hatten den Brand bisher nicht bemerkt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war die dreiköpfige Familie bereits unverletzt aus dem Haus geflüchtet. An der Kellertreppe des Hauses drang aus der Tür starker Rauch. Sofort wurde ein Trupp mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung über eine Treppe im Keller eingesetzt. Ein weiterer Trupp kontrollierte das Erdgeschoss. Der Brand war schnell unter Kontrolle und abgelöscht. Mit Hilfe eines Überdruck-Lüfters wurde anschließend der Keller entraucht und belüftet. Durch die Stadtwerke Mainz wurde das Gebäude stromlos geschaltet, da die Elektroinstallation im Keller erheblich in Mitleidenschaft gezogen war. Alle betroffenen Bereiche des Kellers wurden abschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und vorhandene Glutnester abgelöscht.
Der der als Lagerraum genutzte Brandraum und dessen Einrichtung wurden stark beschädigt. Ein benachbarter Kellerraum wurde durch den Rauch ebenfalls geschädigt. Die restlichen Gebäudeteile blieben unversehrt. Trotzdem werden die Bewohner die Nacht bei Bekannten verbringen.
Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten beschäftigten die Feuerwehr noch bis 23 Uhr. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch eine defekte Gefriertruhe.

Einsatzleiter: Brandamtmann Bernhard Fischer
Fahrzeuge BF: 1 Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschfahrzeug, 1 Drehleiter, 1 LKW
Fahrzeuge FF: 2 Löschgruppenfahrzeuge
Personal BF: 10 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr
Personal FF: 26 Einsatzkräfte FF Mainz-Drais
Schadenshöhe: Ca. 25.000,- €


Feuerwehr Mainz

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