FettbrandAm heutigen Vormittag kam es um kurz vor 11:00 Uhr zum Brand einer größeren Menge Frittierfett in einem Fischrestaurant in der Mombacher Hauptstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Fritteuse in der Küche des Restaurants im Vollbrand und aus dem Gebäude quoll dichter beißender Rauch.

Da der Einsatz von Wasser beim Brand von heißem Fett verheerende Folgen haben kann, wurde durch einen Trupp unter Atemschutz versucht die brennende Fritteuse mittels Pulverlöscher und Kohlendioxid-Löscher zu löschen. Durch die große Menge Frittierfett und die darin gebundene große Hitze zündete das Fett mehrmals wieder zurück. Einen vollständigen Löscherfolg konnte die Feuerwehr dann durch den Einsatz eines speziellen Fettbrandlöschers erzielen. Durch das umsichtige Handeln des Personals wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Der Gebäudeschaden und der Schaden an der Frischware ist jedoch nicht unerheblich. Neben der Feuerwehr war auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Die Feuerwehr informiert:
Fett- und Ölbrände niemals mit Wasser löschen. Beim Einbringen von Wasser verdampft diese schlagartig und die feinen Wassertröpfchen reißen das Fett mit aus dem brennenden Gefäß (Fetteruption/fälschlich Fettexplosion). Diese feinen Fetttröpfchen entzünden sich und verbrennen schlagartig in einem riesigen Feuerball.
Besser ist es das brennende Gefäß mit einem passenden, nicht brennbaren, dichtschließenden Deckel zu schließen und die Wärmezufuhr zum Behälter zu unterbrechen. Das Feuer erlischt dann von selber.
In jedem Fall sollte man die Feuerwehr alarmieren.
Einsatzleiter: BOI Kiesewalter
Fahrzeuge BF/FF: 6/0
Personal BF/FF: 20/0
Bildmaterial im Anhang: Bildrechte liegen bei der Stadtverwaltung Mainz
Fotograf: Axel Kiesewalter /Feuerwehr Mainz

Feuerwehr Mainz