Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Um kurz nach Mitternacht hatte der Hausmeister eines Mehrfamilienhauses in der Nackstraße die Feuerwehr alarmiert. In der Wohnung im zweiten Obergeschoß des Hauses war der Alarmton eines Wohnungsrauchmelders zu hören.

Auf heftiges Klingeln und Klopfen hatte niemand reagiert.
Kurze Zeit später traf die Löscheinheit der Feuerwache 2 ein. Von außen konnte man sehen, dass Licht in der Wohnung brannte. Der Hausmeister war vor Ort und wies die Feuerwehr ein.
Die Wohnungstür konnte von der Feuerwehr schnell geöffnet werden, die Wohnung war aber mittlerweile so stark verraucht, dass der Trupp nur mit Atemschutz vorgehen konnte. Sie fand die Mieterin stark eingetrübt im Wohnzimmer, brachte sie ins Treppenhaus, wo sie dann vom Rettungsdienst behandelt wurde. Kurz danach war sie auch wieder ansprechbar. Sie wurde untersucht, verweigerte aber die Mitnahme in eine Klinik. Außerdem konnte eine Katze gerettet werden.
Ursache für die Melderauslösung: Die Frau hatte eine Pfanne auf der eingeschalteten Herdplatte vergessen und war wohl  im Wohnzimmer eingenickt. Den Alarmton des Rauchmelders hatte sie nicht wahrgenommen.
Ohne Wohnungsrauchmelder hätte dieser Vorfall wesentlich schlimmer ausgehen können und hat einmal mehr gezeigt,  wie wichtig sie sind und dass sie Lebensretter sein können!
Außerdem lobt die Feuerwehr das umsichtige Verhalten des Hausmeisters und der Mitbewohner.
 
Einsatzleiter:             Brandamtmann Klemens Boenke   
Fahrzeuge BF/FF:     1 Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschfahrzeug, 1 Drehleiter   
Personal BF/FF:        10 Beamte Berufsfeuerwehr   
Schadenshöhe:        nicht nennenswert          


Feuerwehr Mainz