AngelhakenWas macht ein Schwan nur mit einem Angelhaken?
Das dachten sich auch die Passanten, die am Hals eines Jungschwans einen Angelhaken samt Köder entdeckten und anschließend die Feuerwehr alarmierten. Der Anrufer erwartete die Feuerwehr an den Rheinufertreppen neben dem Pegel Mainz.

Der Jungschwan und seine Eltern wurden von einer Passantin mit Brotstücken bei Laune gehalten und  geködert um vor Ort zu bleiben.
Die Feuerwehr versuchte sich dem jungen Vogel zu nähern, aber die Eltern wollten ihr Junges logischerweise beschützen. Auch die Kollegen von der Feuerwehr versuchten mit dem Brot die Eltern abzulenken und den Jugendlichen Schwan zu ködern. Das gelang aber nicht so wirklich und immer wieder fauchten die Eltern Richtung Feuerwehr. In einem passenden Moment -die Eltern waren mit futtern beschäftigt- konnte ein Feuerwehrmann den Hals des Jungschwans beherzt packen und das Tier aus dem Wasser ziehen. Die Eltern blieben mit Sicherheitsabstand im Wasser. Nachdem der Vogel samt Flügel fixiert war, konnte eine  Untersuchung des Angelhakens statt finden. Leider war der Haken nicht wie gehofft nur im Gefieder verhakt, sondern steckte wirklich in der Haut und durch den Widerhaken ließ sich der Angelhaken nicht einfach entfernen. Nach intensiverer Untersuchung, konnte dann doch nur ein schmaler dünner Hautstreifen entdeckt werden durch den der Hacken gedrungen war. Vermutlich hatte ein Angler beim Auswerfen seiner Rute den Schwan erwischt.
Mit einer Spitzzange und Taschenmesser ausgestattet, konnte der Haken fixiert und den Schwan von seinem unliebsamen Begleiter befreit werden. Anschließend machte sich der Jungschwan  sofort auf den Weg ins Wasser zu seinen Eltern. Da es sich nur um eine kleine Hautwunde handelte, war auch ein Tierarzt nicht erforderlich.
Mit einem Applaus der mittlerweile doch zahlreichen Zuschauer wurde den Kollegen der Feuerwehr für ihren Einsatz bei der Hilfe von Tieren gedankt.
Der Einsatz war somit erfolgreich beendet.  
Einsatzleiter:          Pascal Noack   
Fahrzeuge BF/FF: Klaf   
Personal BF/FF: 2           
Schadenshöhe:          

Nicht gewollt und ausgesetzt  
Heute wurde die Feuerwehr Mainz gerufen, zwei ausgesetzten Vögeln, sogenannten „Unzertrennlichen“ aus der Familie der Papageien, samt Gelege, zu Hilfe zu kommen. Die Tiere befanden sich, eingesperrt in eine an sich schon zu kleine Voliere, versteckt in einem Gebüsch am Rheinufer in Weisenau. Der oder die Täter hatte/n sich einige Mühe gegeben sein Werk mit abgebrochenen Zweigen zu verbergen. Auch eine große Menge Futter und Wasser stand den Vögeln bereit. Nichtsdestotrotz ist es für Vögel, welche eigentlich in Afrika beheimatet sind, eine unzumutbare Situation, den hier aktuell herrschenden Witterungsverhältnissen nahezu schutzlos ausgesetzt zu sein. Aufgrund des Zustandes der Zweige, welche zum Verdecken des Käfigs benutzt wurden, kann davon ausgegangen werden, dass die Vögel mindestens eine Nacht dort verbracht haben mussten, was mit großer Wahrscheinlichkeit, nach der Kälte der vergangenen Nacht,  zum Absterben der Eier geführt hat. Offenbar wollte der ehemalige Besitzer seine Vögel nicht mehr haben und hat sie auf diese Weise loswerden wollen. Die Kollegen der Feuerwehr Mainz befreiten die Tiere aus ihrer misslichen Lage und brachten sie samt Käfig ins Tierheim Mainz, wo sie nun  tierärztlich und fachgerecht versorgt werden.  
Einsatzleiter:          Ackerschewski Marwin   
Fahrzeuge BF/FF:    1 MZF 2   
Personal BF/FF: 2 Mann BF           
Schadenshöhe:          

Gasgeruch im 7. Obergeschoss in der Elsa-Brändström-Straße (Gonsenheim)
Ein besorgter Bewohner eines Hochhauses in der Gonsenheimer Elsa-Brändström-Straße rief am Samstag gegen 17:50Uhr die Feuerwehr, weil er im 7. Obergeschoss einen gasähnlichen Geruch wahrgenommen hatte. Er vermutete, dass unkontrolliert brennbares Gas ausgetreten sei.
Neben Kräften der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 in Bretzenheim wurden auch von der Feuerwache 2 im Kaiser-Karl-Ring ein Spezialfahrzeug mit Messtechnik und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Gonsenheim alarmiert. Außerdem wurde noch ein Messfahrzeug der Stadtwerke hinzubeordert.
Bei der sehr intensiven Suche im 7. und 8. Obergeschoss nach der Ursache konnte letztlich von den Einsatzkräften zwar ein an Gas erinnernder Geruch wahrgenommen, jedoch konnte mit den Messgeräten keinerlei Gaskonzentrationen festgestellt werden. Als einzige Erklärung ließ sich feststellen, dass in einer dortigen Wohnung wohl offensichtlich eine Shisha geraucht worden war. Der dabei entstandene Rauch und der Geruch könnte  vom Meldenden irrtümlich als Indiz für ausgetretenes Gas gehalten worden sein.
Da keine andere Ursache und auch keine Gefahr festgestellt werden konnte, wurde der Einsatz nach eingehender Erkundung kurz vor 19:00 Uhr beendet.
Der Mitbewohner des Hauses, der die Feuerwehr alarmiert hat,  hat sich völlig richtig verhalten und in seiner Annahme, dass eine Gefahr vorlag, die Feuerwehr alarmiert. Dass er dabei vermutlich einem Irrtum unterlag, ist ihm nicht vorzuwerfen.  Die Feuerwehr wird niemanden Vorwürfe machen oder gar Rechnungen ausstellen, wenn er in der berechtigten Annahme, dass eine Gefahr besteht, die Feuerwehr zu Hilfe ruft.
 
Einsatzleiter:          Brandamtsrat Lothar Harf   
Fahrzeuge BF/FF:  5/1   
Personal BF/FF: 14/7   
Schadenshöhe: kein Schaden  


Feuerwehr Mainz

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