06.07.2017- Ein arbeitsreicher Tag liegt hinter den Einsatzkräften der Feuerwehr Mainz. Tagsüber beschäftigten gleich mehrere ausgelöste Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet die Einsatzkräfte bei hochsommerlichen Temperaturen. Unter anderem löste drei mal die Brandmeldeanlage der Universitätsklinik die Brandschützer auf den Plan.

Dazu kam die Meldung von einem brennenden Fahrzeug der Entsorgungsbetriebe auf der Koblenzer Straße zwischen Bretzenheim und dem Lerchenberg. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brandherd innerhalb des Laderaum des Abfalltransporters gelöscht werden. Eskortiert durch Feuerwehrfahrzeuge setzte der LKW seine Fahrt zum Entsorgungszentrum fort und wurde dort entladen. Die ersten Löschmaßnahmen waren jedoch so erfolgreich, dass hier keine weitere Arbeit für die Feuerwehr bestand.
Aufgrund der Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor Gewittern in der Region Rheinhessen, führte die Feuerwehrleitstelle bereits frühzeitig ein Monitoring der Wetterlage durch. Gegen 16:30 Uhr waren die ersten Notrufe aus dem westlichen Teil des Landkreises Alzey-Worms zu verzeichnen, die von vollgelaufenen Kellern und ähnlichen Unwetterschäden berichteten. Aufgrund der Lage wurde durch die Disponenten der Feuerwehrleitstelle der sogenannte „Unwetteralarm“ ausgelöst, was zur Alarmierung weiterer ehrenamtlicher Disponenten führt, um auf das erhöhte Notrufaufkommen reagieren zu können.
In 1,5 Stunden wurden durch die Disponenten über 65 Notrufe bearbeitet und über 30 Einsätze disponiert. Der Schwerpunkt der Unwetterschäden lag dabei in erster Linie im Landkreis Alzey-Worms.


Feuerwehr Mainz