PressefotoNoch immer werden durch Anwohner vereinzelt Scheine auf der Polizeidienststelle des Mainzer Lerchenbergs abgegeben. Insgesamt wurde bislang durch die Polizeibeamten ein Betrag in fünfstelliger Höhe sichergestellt. Doch weiterhin offen bleibt die Frage, wem gehört das Geld und woher kam es? Die Vermutungen reichen von eingenähtem Geld in ein Kopfkissen, dass versehentlich beim Ausschlagen herausfiel, bis hin zu Geld, dass aus einer Straftat stammt.

Trotz hinreichender Nachfragen bei Anwohnern und Findern, konnte der Eigentümer bislang nicht in Erfahrung gebracht werden. Sollte dieser bis zum heutigen Tag nicht ermittelt werden, wird das Geld an das zuständige Fundbüro der Stadt Mainz übergeben. Hier kann es durch den rechtmäßigen Besitzer gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises abgeholt werden. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass es nicht erlaubt ist gefundenes Geld zu behalten. Dies stellt aus strafrechtlicher Sicht eine Fundunterschlagung dar, die eine Geld- oder sogar Haftstrafe nach sich ziehen kann.

Vorbericht: Außergewöhnliches Unwetter
Mainz-Lerchenberg - Als Vorbote des angekündigten Unwetters meldeten Anwohner gegen 17:30 Uhr im Umfeld eines Hochhauskomplexes einen größeren Geldregen. An der Bergung der vom Wind verwehten Geldscheine beteiligten sich neben den Anwohnern auch Kräfte der angrenzenden Polizeiinspektion 3 sowie die Feuerwehr mit einer passenden Leiter. Die Polizei bittet Finder weiterer Geldscheine, diese bei der Polizeiinspektion 3 abzugeben und verweist darauf, dass Fundunterschlagung kein Kavaliersdelikt ist. Die Ermittlungen zur Herkunft des Geldregens werden aufgenommen.

Polizeipräsidium Mainz