PressefotoKühltum an der Fachhochschule brennt - Eine weithin sichtbare Rauchsäule war am Dienstagmittag über der Fachhochschule in Mainz-Bretzenheim zu sehen. Ein Kühlturm der Hochschule stand in Flammen. Zwei Personen wurden verletzt. Der Sachschaden auf 200.000 Euro geschätzt. Gegen 12:45 Uhr meldeten mehrere Anrufer ein Feuer an der Fachhochschule (FH) in der Lucy-Hillebrand-Straße.

Den alarmierten Kräften der Berufsfeuerwehr Mainz wies die große Rauchsäule bereits den Weg zur Einsatzstelle. Dort brannte ein neuer Kühlturm der Gebäudetechnik der FH. Durch den intensiven Brand im Stahlgehäuse verformte der Turm sich bereits. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde die FH vorsorglich geräumt. Im Gebäude entstand jedoch kein Schaden. Der Brand der Anlage, die noch nicht in Betrieb war, konnte mit zwei Rohren nach 20 Minuten gelöscht werden. Für die Nachlöscharbeiten musste das Gehäuse geöffnet werden, da die Revisionsklappen aufgrund der hitzebedingten Verformung nicht mehr zu nutzen waren. Während des Brandausbruchs waren zwei Arbeiter an der Anlage tätig. Sie unternahmen noch eigenständig Löschversuche und verletzten sich dabei leicht bis mittelschwer. Beide kamen ins Krankenhaus. Die Anlage wurde durch den Brand komplett zerstört. Der Schaden wird von der zuständigen Fachfirma auf rund 200.000 Euro geschätzt. Nach 90 Minuten war der Einsatz beendet. Das Gebäude konnte bereits nach rund 30 Minuten wieder freigegeben werden. Die genaue Brandursache wird von der Polizei ermittelt.
Einsatzleiter: Brandinspektor Michael Ehresmann Fahrzeuge BF/FF: 5/0 Personal BF/FF: 17/0 Bildmaterial: Bildrechte liegen bei der Satdtverwaltung Mainz

Großeinsatz durch Feuer in Lagerhalle
Der Brand eines Papierlagers auf der Ingelheimer Aue sorgte am Dienstag für einen Großeinsatz der Feuerwehr Mainz. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr und die installierte Sprinkleranlage konnte ein Großbrand verhindert werden. Gegen 15:30 Uhr wurde der Feuerwehr über den Notruf ein Feuer in einer Lagerhalle für Papier gemeldet. Bei Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte war die Lagerhalle bereits stark verraucht und es waren brennende Papierberge zu erkennen. Aufgrund der großen Ausbreitungsgefahr wurden zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Freiwillige Feuerwehren alarmiert. Auch das gemeinsame Feuerlöschboot der Städte Mainz und Wiesbaden kam vor Ort um die Wasserversorgung aus dem Industriehafen sicherzustellen. Dank der ausgelösten Sprinkleranlage und dem gezielten Löschangriff mehrerer Trupps unter schwerem Atemschutz konnte eine Brandausbreitung auf die restliche Halle verhindert werden. Die starke Rauchentwicklung erschwerte dabei die Arbeit vor Ort. Aufgrund dieser Rauchentwicklung und der großen Anzahl an anrückenden Fahrzeugen wurde die Bevölkerung über die Warnapps KatWarn und Nina über den Großeinsatz informiert. Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Zum endgültigen Ablöschen der brennenden Papierhaufen mussten diese mit Radladern auseinandergezogen und die Glutnester gezielt abgelöscht werden. Nach drei Stunden war der Einsatz endgültig beendet. Seitens des Rettungsdienstes koordinierte die „Abschnittsleitung Gesundheit“ (Leitender Notarzt und Organisatorischer Leiter) deren Einsatz. Fünf Mitarbeitende des Unternehmens erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen durch Rauchgase. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Während es Einsatzes wurden die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr von Freiwilligen Feuerwehren besetzt, die in dieser Zeit zu weiteren Kleineinsätzen im Stadtgebiet ausgerückt waren.
Einsatzleiter: Oberbrandrat Mark Jüliger Fahrzeuge BF/FF: 14/7 Personal BF/FF: 32/34

Feuerwehr Mainz