Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) - und die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main haben am 08.03. und 09.03.2021 insgesamt vier Objekte in Hanau und Frankfurt am Main durchsucht und zwei Personen festgenommen.

Die Maßnahmen richteten sich gegen einen 25-jährigen deutschen Staatangehörigen und einen 50-jährigen italienischen Staatsangehörigen, gegen die aufgrund der seit Juli 2020 geführten Ermittlungen der Verdacht bestand, unerlaubt mit Betäubungsmitteln Handel zu treiben. Im Rahmen von Ermittlungen konnte die Anlieferung von mutmaßlichen Betäubungsmitteln festgestellt werden. Die anschließend durchgeführten Durchsuchungen führten zum Auffinden von 28 Kilogramm Methamphetamin (Crystal-Meth) in einer Garage in Hanau, die mutmaßlich für den gewinnbringenden Weiterverkauf bestimmt waren. Die beiden Tatverdächtigen wurden am 09.03.2021 dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Den beiden Beschuldigten droht im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Das Gesetz sieht für Taten des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Strafrahmen von einem bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe vor.

Hessisches Landeskriminalamt