Katrin Eder: Runder Tisch nach Gutachten, Anregungen aufgreifen, die weitere Verbesserungen beinhalten könnten
Nach dem tödlichen Unfall vor der Maler-Becker-Schule in Gonsenheim am vergangenen Freitag trafen sich heute Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder, begleitet von Mitarbeitern der Verkehrsverwaltung und der Verkehrsüberwachung mit der Gonsenheimer Ortsvorsteherin Sabine Flegel sowie der Leiterin der Maler-Becker-Schule Sandra Schneider vor Ort, um Trauer und Mitgefühl zu zeigen.

„Ganz Mainz trauert mit Gonsenheim. Wir sind geschockt und zutiefst traurig. Unser Mitgefühl ist bei den Eltern, allen Angehörigen und Freunden. Wir haben die Situation vor Ort nochmal in Augenschein genommen und besprochen, dass wir uns gemeinsam - Verwaltung, Ortsvorsteherin und Schulleitung - morgen, am 1.12. mit dem Schulelternbeirat zusammensetzen werden. Das polizeiliche Gutachten zum Unfallhergang wird für Donnerstag erwartet. Dies werden wir gemeinsam analysieren und uns dann in der nächsten Woche zu einem Runden Tisch zusammensetzen, um zu beraten, ob und welche Maßnahmen noch zu ergreifen sind.“
Gemeinsam hatten Verwaltung, Ortsvorsteherin und Schule im Sommer 2015 bereits deutliche Maßnahmen ergriffen. So kam es zur Ausweisung eines „Tempo 30“-Streckengebotes von 7.00-17.00 Uhr, der Installation einer neuen, heller leuchtenden Fußgängerampel sowie zur Vergrößerung der Sperrfläche für eine bessere Einsehbarkeit des Fußgängerüberwegs.
„Wir werden gemeinsam und natürlich unter steter Einbeziehung der Polizei alle weiteren Anregungen aufgreifen, falls sie die Sicherheit vor Ort zu verbessern helfen. Wir sind voller Trauer angesichts des tragischen Unglücks und warten auf das polizeiliche Gutachten. Klar ist bisher nur, dass der Autoführer offenkundig die rote Ampel übersehen hat.“


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